Foto: pixabay/KlausHausmann
Corona: Folgen im Saarland

Immer wieder werden wegen des Virus neue Maßnahmen bekanntgegeben, zum Beispiel in Bezug auf die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Details zu den Entwicklungen lest und aktuelle Grafiken zu Fallzahlen und Inzidenzwerte lest ihr hier.

Stand: 14. Juni 2021,13:30 Uhr

  • Aktuelle Zahlen zu bestätigten Fällen im Saarland und in welchen Landkreisen sie festgestellt wurden: Findet ihr hier.


DER SCHNELLE ÜBERBLICK


NEUINFEKTIONEN UND SIEBEN-TAGE-INZIDENZ


SIEBEN-TAGE-INZIDENZ IN DEN LANDKREISEN


Corona-Updates:


Digitaler Impfausweis ab heute auch im Saarland

Vollständig geimpfte Menschen können künftig ihre Immunisierung mit einem digitalen Impfpass auf dem Handy nachweisen. Ab heute (14. Juni) stellen die großen Impfzentren das Zertifikat für Erst- und Zweitgeimpfte zur Verfügung. Diese können ihren zugeteilten QR-Code einscannen und beispielsweise in der Corona-Warn-App als Impfnachweis hinterlegen, anstatt das gelbe Impfbuch mit sich zu führen. Dieser Nachweis soll EU-weit anerkannt werden. Auch in vielen Apotheken im Saarland ist der digitalen Impfpass erhältlich. Der Andrang am Morgen war so groß, dass es zeitweise technische Probleme gab.

Wie und wo ihr den QR-Code erhaltet, das könnt ihr hier nachlesen:


Virologe Rissland rät weiter zu Maskenpflicht

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen fordern immer mehr Politiker eine Lockerung der Maskenpflicht. Der Homburger Virologe Jürgen Rissland hält die Diskussion jedoch für verfrüht. Etwa an Schulen sollte die Pflicht aufrechterhalten werden.

Mehr Informationen auf SR.de.


Großer Andrang bei Homburger Impfaktion

Die Corona-Impfaktion in Homburg ist nach Angaben der Stadt sehr gut angenommen worden. Wie eine Sprecherin dem SR mitteilte, seien rund 270 der insgesamt 300 Dosen verimpft worden. An den kommenden Samstagen soll die Aktion fortgeführt werden.

Schon gegen 7.30 Uhr am Samstagmorgen war der Andrang im Kulturzentrum Saalbau nach Angaben einer Sprecherin der Stadt Homburg sehr groß. Um eine Impfung zu erhalten, war keine Terminabsprache benötigt. Die AHA-Regeln, also Abstand, Hygiene und das Tragen einer Alltags-Maske, mussten aber beachtet werden. Außerdem mussten alle Interessierten ihre Versichertenkarte und ihren Impfausweis mitbringen.


Landesregierung erlaubt Außenübertragung der EM-Spiele

Gaststätten und Biergärten im Saarland dürfen auch die Abendspiele der Fußball-Europameisterschaft in ihren Außenbereichen übertragen. Dafür wurde die Lärmschutzverordnung für die Dauer der EM geändert. Die Regelung sieht vor, dass Übertragungen generell bis 23 Uhr nachts erlaubt sind. Die geltenden Corona-Regeln und Hygienebestimmungen müssen weiter eingehalten werden.

Mehr Informationen auf SR.de.


Impfungen ohne Termin in Homburg

Am Samstag (12. Juni) können sich Bürgerinnen und Bürger im Kulturzentrum Saalbau in Homburg ohne Termin impfen lassen. Vornehmlich soll dabei der Impfstoff von AstraZeneca eingesetzt werden.

Die Impfaktion in Homburg findet von 9.00 bis 14.30 Uhr statt. Um eine Impfung zu erhalten, wird keine Terminabsprache benötigt. Alle Interessierten müssen ihre Versichertenkarte und ihren Impfausweis mitbringen.

Das Angebot gilt nur für Menschen ab 18 Jahren. Die Impfungen sind nicht an einen Wohnsitz im Saarland gebunden, teilte die Stadt mit.


Saarland folgt Stiko bei Impfung von Minderjährigen

Gesundheitsministerin Bachmann hat sich dafür ausgesprochen, dass Kinder- und Jugendärzte ihre Patienten mit Vorerkrankung nach Wunsch und vorheriger Absprache mit ihren Eltern impfen. Sie folgt damit den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Die hatte keine generelle Impfempfehlung für Minderjährige ausgesprochen.

Die Stiko rät aber dazu, in der Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren bei bestimmten Vorerkrankungen, etwa bei starkem Übergewicht, Herzfehlern und Diabetes, oder mit einem direkten Umfeld mit hoher Gefährdung für einen schweren Verlauf gegen das Coronavirus zu impfen.

Grundsätzlich sei es laut Stiko-Empfehlung allen Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung ab 12 Jahren freigestellt, bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz sowie nach gründlicher ärztlicher Aufklärung die Impfung zum Schutz gegen Corona zu erhalten, sagte Bachmann.


Ministerrat beschließt weitere Lockerungen

Einige Menschen stoßen miteinander an (Foto: pixabay.com)
Diese Lockerungen gelten im Saarland
Seit dem 11. Juni sind weitere Lockerungen im Saarland in Kraft getreten. Darunter ein verlängerter Alkoholausschank und der Wegfall der Testpflicht für die Außengastronomie und bei privaten Zusammenkünften. Alle Informationen im Detail könnt ihr hier Nachlesen.


Jeder zweite Saarländer hat eine Coronaimpfung

Im Saarland hat inzwischen über die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Wie aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervorgeht, sind 50,4 Prozent der Saarländer erstgeimpft.


Digitaler Impfausweis auch im Saarland

Vollständig geimpfte Menschen sollen künftig ihre Immunisierung mit einem digitalen Impfpass auf dem Handy nachweisen können. Das Gesundheitsministerium hat nun den Ablaufplan fürs Saarland mitgeteilt. Schon ab Montag sollen auch die ersten Saarländerinnen und Saarländer den Nachweis bekommen, teilte das Saar-Gesundheitsministerium mit. Dann können die großen Impfzentren das Zertifikat für Erst- und Zweitgeimpfte zur Verfügung stellen. Diese können ihren zugeteilten QR-Code einscannen und beispielsweise in der Corona-Warn-App als Impfnachweis hinterlegen, anstatt das gelbe Impfbuch mit sich zu führen. Dieser Nachweis soll EU-weit anerkannt werden.

Wie und wo ihr den QR-Code erhaltet, das könnt ihr hier nachlesen:

Symbolbild: CovPass-App Digitaler Impfnachweis Symbolfoto der CovPass-App des neuen europaweiten Digitalen Impfnachweis (Foto: IMAGO/Political-Moments)
Digitaler Impfpass ab Heute
Wenn ihr vollständig geimpft seid, dann könnt ihr das in Zukunft über euer Handy nachweisen. Der digitale Impfpass soll ab dem 14. Juni zur Verfügung stehen. Das Gesundheitsministerium hat bereits den Ablaufplan fürs Saarland mitgeteilt.


Weitere Lockerungen zur Fußball-EM möglich

Pünktlich zum Start der Fußball-EM am Freitag wird es im Saarland eine neue Rechtsverordnung geben. Die könnte weitere Lockerungen enthalten, die im Verlauf des Turniers in Kraft treten.

Mit Anpfiff der Fußball-EM am Freitag wird es im Saarland keine Testpflicht für die Außengastronomie mehr geben. Einschränkungen wie eine Maximalzahl von zehn Personen pro Tisch machten es der Branche aber dennoch schwer, für echte EM-Stimmung zu sorgen, sagt der Gastroverband Dehoga.

Erleichterungen für die Branche könnten kommen, sagt Regierungssprecher Alexander Zeyer (CDU). Am Freitag werde es eine neue Rechtverordnung geben, die mögliche weitere Lockerungen für die Gastronomie enthalten könnte. Heute (10. Juni) sollen die Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Grössere Veranstaltungen sollen möglich werden

Es wird wohl weitere Lockerungen sowohl für die Außen- als auch für die Innengastronomie geben. Wahrscheinlich wird Alkoholausschank bis um 23.00 Uhr statt wie bisher bis um 22.00 Uhr möglich sein.

Außerdem zeichnet sich überraschend ab, dass auch größere Veranstaltungen möglich werden könnten. Zwar nicht in der Dimension wie bei früheren Europameisterschaften - aber mit bis zu 250 Beteiligten. Geplant ist wohl, dass die Ausweitung schrittweise mit dem Verlauf der vierwöchigen EM erfolgt.


Schulen: Geld und mehr Personal für Lern-Lücken aufzuholen

Der Ministerrat hat das saarländische Aufhol-Konzept beschlossen, um die Folgen der Corona-Krise für Kinder und Jugendliche zu bewältigen. Kernstück des Pakets: Insgesamt sollen 400 befristete Stellen im Bildungsbereich finanziert werden. Laut Finanzminister stellt das Land 16,5 Millionen Euro bereit, zusätzliche 11,5 Millionen Euro fließen vom Bund durch das Aktionsprogramm "Aufholen". Jede Schule bekommt davon ein Budget um Fördermöglichkeiten und Aufholprogramme anbieten zu können.

Durch mehr Personal sollen die Unterrichtsrückstände aufgeholt werden, die durch Corona verursacht wurden. Außerdem soll sich durch mehr Personal auch mehr um die sozialen Bedürfnisse der Kinder gekümmert werden.


Alkoholverbot und Maskenpflicht in Saarbrücker Innenstadt verlängert

Die Landeshauptstadt Saarbrücken will öffentliches Feiern in der Innenstadt weiterhin durch ein Alkoholverbot verhindern. Deshalb ist der Konsum von alkoholischen Getränken auch weiterhin außerhalb eines festen Sitzplatzes zwischen 18.00 und 2.00 Uhr untersagt. Die Regelung gilt seit Pfingstsamstag. Auch die Maskenpflicht bleibt in der Zeit von 11.00 bis 24.00 Uhr in den Fußgängerbereichen bestehen. 

Eine Liste mit allen Orten und Plätzen in Saarbrücken, an denen die Regeln gelten, findet ihr bei SR.de


Anlaufschwierigkeiten bei Impfstart in Betrieben

Die Impfpriorisierung ist aufgehoben, damit es schneller geht, dürfen jetzt auch Betriebsärzte mitimpfen. Wegen der unklaren Liefermenge des Impfstoffes bis kurz vor Impfstart fangen einige der großen Betriebe im Saarland erst heute am Dienstag an.

Die großen Unternehmen im Saarland wie ZF oder Bosch hatten zum Impfstart in den Betrieben jeweils die Maximalmenge von 800 Dosen pro Werksarzt gefordert. Geliefert wurden am Montag rund 100 pro Arzt. Die Unternehmenssprecher sind deshalb froh, nicht schon zu vielen Mitarbeitenden eine Impfung für die erste Woche versprochen zu haben. Bosch hat nach der gelieferten Menge die Anmeldung erst einmal gestoppt und will sie je nach Liefermengen von Woche zu Woche ermöglichen.

Diese Woche hatten die Betriebsärzte im Saarland insgesamt 8700 Biontech-Dosen zur Verfügung, für kommende Woche sind 7500 Dosen zugesagt.


Weniger Chaos nach Öffnung der Impfliste als befürchtet

Die Situation in den saarländischen Arztpraxen scheint am ersten Tag der Aufhebung der Impfpriorisierung nicht so schlimm gewesen zu sein wie befürchtet. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Für ihre repräsentative Umfrage hat sie zwar nur wenige Arztpraxen im Saarland erreicht. Die Praxen, aber auch die Kassenärztliche Vereinigung im Saarland haben aber bestätigt, dass es trotz hoher Nachfrage keine agressiven oder unfreundlichen Patienten gegeben hätte. Bis gestern Nachmittag haben sich rund 12.500 Saarländer auf die Impfliste eintragen lassen. Die meisten Anmeldungen für einen Termin in einem Impfzentrum hat es laut Gesundheitsministerium online gegeben.


Impfliste ab sofort für alle geöffnet

Seit Mitternacht ist die Impfliste im Saarland für alle ab zwölf Jahren geöffnet. Das heißt allerdings nicht, dass jeder sofort einen Impftermin bekommt. Gesundheitsministerin Bachmann rechnet damit, dass es bis Herbst dauert, bis alle, die wollen, geimpft sind. Viele Ärzte fürchten, dass es in ihren Praxen zu Chaos kommen könnte, wenn viele Leute einen Termin wollen. Viele junge Menschen würden sich sofort impfen lassen, wenn sie könnten. In einer YouGov-Umfrage haben das fast 60 Prozent der befragten 16- bis 26-Jährigen gesagt.

Eintragen kann man sich dann wie bisher auch auf der Internetseite www.impfen-saarland.de oder telefonisch über die Hotline des Gesundheitsministeriums unter 0681/501-4422.

Wo ihr euch überall für eine Impfung anmelden könnt, erfahrt ihr hier:


Erleichterungen für Reisende nach Frankreich

EU-Bürger brauchen ab dem 9. Juni keinen PCR-Test mehr für die Einreise nach Frankreich. Das hat der Staatssekretär für Tourismus, Jean-Baptiste Lemoyne, erklärt. Einreisende, die nicht gegen Corona geimpft sind, müssen nur noch einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen. Dieser darf den Angaben des Tourismusministers zufolge nicht älter als 72 Stunden sein. Vollständig geimpfte Personen können mit einem entsprechenden Impf-Nachweis einreisen.

Neben den neuen Einreiseregeln treten in Frankreich am 9. Juni die nächsten Lockerungen in Kraft. Dann dürfen Restaurants, Bars und Cafés auch drinnen wieder öffnen. Die Ausgangssperre gilt dann auch erst ab 23.00 Uhr.


Ab Montag kann sich jeder zur Impfung anmelden

Ab Montag kann sich jeder Saarländer und jede Saarländerin für eine Corona-Impfung anmelden. Die sogenannte Impf-Priorisierung entfällt. Wie das abläuft, erklären wir hier.

Montag 0.00 Uhr wird die Impfliste der Landesregierung für alle Saarländer geöffnet. Eintragen kann man sich dann wie bisher auch auf der Internetseite www.impfen-saarland.de oder telefonisch über die Hotline des Gesundheitsministeriums unter 0681/501-4422.

Täglich Terminvergabe

In der Vergangenheit kam es allerdings häufig zu technischen Problemen, wenn neue Impfmöglichkeiten freigeschaltet wurden. Es lann daher zu langen Wartezeiten kommen.

Die Impftermine werden unter allen Impfeinträgen eines Tages ausgelost. Bei der Verlosung werden weiterhin Personen bevorzugt, die einen Priorisierungscode haben. Das Ministerium dämpft allerdings die Erwartung, dass jeder Saarländer vor den Sommerferien seine erste Impfung erhält. Ministerin Monika Bachmann (CDU): "Im Saarland rechnen wir aktuell damit, dass bis Herbst alle die möchten, durchgeimpft sind."


Einführung des digitalen Impfpasses verzögert sich

Technische Gründe verzögern die Umsetzung des digitalen Impfpasses in Deutschland. Im Saarland habe man aber alle Vorbereitungen für die Einführung getroffen, sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU).

Als Digitaler Impfpass soll eine App bereitgestellt werden, auf der mittels personalisiertem Zugangscode die Bestätigung erscheinen soll: Der Inhaber dieses Codes ist Corona-frei. Es wird dabei nicht unterschieden, ob die Person geimpft oder genesen ist oder ob sie getestet wurde. Grund dafür seien datenschutzrechtliche Gründe, erklärte der Impf-Koordinator der Kassenärztlichen Vereinigung im Saarland, Joachim Meiser.


Ab Freitag keine Testpflicht mehr im Einzelhandel

Das Saarland lockert ab Freitag weitere Corona-Beschränkungen. Die Testpflicht im Einzelhandel entfällt und private Treffen sind weniger streng geregelt. In der Außengastronomie fällt die Testpflicht eine Woche später weg.

Wegen der sinkenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus im Saarland hat der Ministerrat zahlreiche Lockerungen ab diesen Freitag (4. Juni) beschlossen.

Alle aktuellen Änderungen im Einzelnen könnt ihr hier Nachlesen:

Einige Menschen stoßen miteinander an (Foto: pixabay.com)
Diese Lockerungen gelten im Saarland
Seit dem 11. Juni sind weitere Lockerungen im Saarland in Kraft getreten. Darunter ein verlängerter Alkoholausschank und der Wegfall der Testpflicht für die Außengastronomie und bei privaten Zusammenkünften. Alle Informationen im Detail könnt ihr hier Nachlesen.


Meiste Kommunen im Saarland unter 50er Inzidenz

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat sich im Wochenvergleich mehr als halbiert. Die meisten Kommunen liegen mittlerweile unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50. Modellrechnungen zeigen, dass sich der Abwärtstrend selbst bei vorsichtigen Lockerungen weiter fortsetzen dürfte.

Weitere Informationen und Grafiken auf SR.de.


Testpflicht im Einzelhandel könnte fallen

Die Testpflicht im Einzelhandel könnte ab dem 7. Juni wegfallen, erklärte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) gegenüber dem SR. Das hatte unter anderem der Saarländische Städte- und Gemeindetag gefordert. An dem Tag muss eine neue Verordnung in Kraft treten.

Außerdem will man ab dann größere Sportveranstaltungen oder Kontaktsport innen möglich machen, jedoch mit Test. In einem weiteren Schritt könnte die Testpflicht für die Außengastronomie entfallen. Der Ministerrat tagt am Dienstagvormittag, dann könnten weitere Details bekannt gegeben werden.

Hans stellte klar, dass das Saarlandmodell weiter bestehen bleibe, die Saarländer und Saarländerinnen hätten sich an die Testungen gewöhnt. Das Geschehen müsse besonders nach der Öffnung der Schulen weiter beobachtet werden. Die Testpflicht ganz abzuschaffen, so Hans, ergebe erst bei sehr niedrigen Inzidenzen Sinn.


Regelstudienzeit im Saarland weiter verlängert

Für alle im Sommersemester 2021 an saarländischen Hochschulen eingeschriebenen Studierenden wird die Regelstudienzeit um ein weiteres Semester verlängert. Das hat die Staatskanzlei mitgeteilt.

Ein regulärer Studienbetrieb sei wegen der Corona-Maßnahmen nach wie vor nur eingeschränkt möglich, begründete der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) die Verlängerung der Regelstudienzeit. Die Studierenden sollten daher frühzeitig Planungssicherheit über die Fortzahlung des Bafög erhalten.

Die entsprechende Verordnung soll laut Staatskanzlei am 3. Juni in Kraft treten. Damit wird die Regelstudienzeit über das bereits erfasste Wintersemester 2020/2021 hinaus im Saarland um ein weiteres Semester verlängert.


Schüler wieder im Präsenzunterricht

Die saarländischen Schulen sind am 31. Mai wieder in den täglichen Präsenzunterricht gestartet. Für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte gelten weiterhin strikte Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Zwei Corona-Tests pro Woche sind für alle weiterhin verpflichtend.

Voraussetzung für den Unterricht vor Ort ist eine saarlandweite Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Liegt die Inzidenz in Kreisen allerdings an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100, greift erneut die Bundesnotbremse und die Schulen gehen zunächst in den Wechselunterricht.

Wenn die Sieben-Tages-Inzidenz über 165 liegt, müssen die Schulen wieder komplett schließen. Die Inzidenz im Saarland lag am Montag bei 31,8.


Wann öffnen im Saarland die Clubs wieder?

Die Landesregierung hält sich mit einer konkreten Prognose zurück. Wenn die Infektionszahlen weiter sinken und stabil bleiben, seien weitere Erleichterungen in den kommenden Wochen und Monaten möglich. Unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen werde dies zu gegebener Zeit auch für Diskotheken und Clubs gelten. Das sagte Regierungssprecher Zeyer auf UNSERDING-Anfrage.

Die Landesregierung in Nordrheinwestfalen war diese Woche konkreter geworden. Dort soll Tanzen in Clubs ab September wieder möglich sein – wenn die landesweite Inzidenz in NRW unter 35 liegt.

Wie die Cluböffnung in NRW aussehen sollen, könnt ihr hier nachlesen.


Ab dem 7. Juni sollen Impftermine für Kinder möglich sein

Nach Wegfall der Impfpriorisierung am 7. Juni sollen auch Kinder- und Jugendliche über 12 Jahren Impftermine bekommen können. Andererseits betonte die saarländische Gesundheitsministerin am Donnerstag erneut: Auch nach diesem Stichtag sollten priorisierte Menschen bei der Terminvergabe bevorzugt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte, jedem Deutschen solle bis Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden - dies schließe auch die 12- bis 15-Jährigen ein. Diese Altersgruppe könne sich mit Aufhebung der Impfpriorisierung ab dem 7. Juni dann ebenfalls um einen Impftermin bemühen.


Moselle stagniert, Luxemburg sinkt

Die Coronainfektionen im Département Moselle und in Luxemburg sind weiter rückläufig. Allerdings hat sich in der Region Grand Est der Abwärtstrend bei den Inzidenzen abgeschwächt, während das Großherzogtum einen deutlichen Rückgang verzeichnet.

Die Inzidenz des Département Moselle lag am Mittwoch bei 74,7 – und ist damit im Vergleich zur Region Grand Est (102,1) und zu ganz Frankreich (123,9) immer noch sehr gut. Die Inzidenzkurve hat sich allerdings in allen Départements der Region verflacht, in der vergangenen Woche stagnierte sie fast. Im Großherzogtum lag die Inzidenz am Mittwoch bei 54,3. Der Wert war von Montag (99,5) auf Dienstag deutlich gesunken.


Neue Sicherheitslücke bei der Luca-App

Die Luca-App solle alles einfacher machen: Coronakontakte melden, ein- und auschecken in der Gastro, selbst die Familienfeier konnte man da angeben. Aber Experten warnen seit dem Start der App vor Sicherheitslücken. Jetzt wurde nachgewiesen: Über die Luca-App könnten nicht nur persönliche Daten ausspioniert, sondern sogar ganze Gesundheitsämter lahmgelegt werden.

Mehr Infos zu dem Thema findet ihr hier.


STIKO: Keine Impfempfehlung für Kinder

Die ständige Impfkomission (STIKO) gibt keine Impfempfehlung für Kinder. Stattdessen werde es wahrscheinlich nur eine Impfempfehlung für Zwölf- bis 15-Jährige mit bestimmten chronischen Erkrankungen geben. Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Grund für die Entscheidung sei unter anderem eine schlechte Datenlage. Außerdem könne man noch nicht die Folgen einer Erkrankung und die Rikisen einer Impfung abwägen. Am Dienstag war durch eine Studie bekannt geworden, dass der Moderna Impfstoff bei jungen Leuten von 12 bis 17 zu 100 Prozent wirksam ist.


Zahl der Covid-19 Patienten deutlich gesunken

Im Saarland liegen immer weniger Covid-Patienten im Krankenhaus. Laut Gesundheitsministerium lagen an Pfingstmontag 85 Patienten mit einer Corona-Infektion in Kliniken. Das sind so wenige wie seit Oktober nicht mehr. Vor allem in den letzten Tagen sind die Zahlen deutlich runter gegangen: Innerhalb von einer Woche um mehr als ein Drittel, im Vergleich zu Anfang Mai sogar um die Hälfte.


Ministerrat stimmt geplanten Lockerungen zu

Der saarländische Ministerrat hat am Freitag die Corona-Verordnung angepasst und damit weitere Lockerungen beschlossen. Am Donnerstag hatte Ministerpräsident Hans Lockerungen bereits angekündigt: In Landkreisen mit einer stabilen Inzidenz unter 100 können Geimpfte, Genesene und negativ Getestete seit Pfingsmontag zum Beispiel in Freibäder oder Kletterparks. Eine Woche später soll die Innengastronomie wieder öffnen dürfen, allerdings gilt ab zehn Uhr abends Alkoholverbot. Auch Hotels und Campingplätze sollen wieder öffnen dürfen.

Hier findet ihr alle Lockerungen auf einen Blick:

Einige Menschen stoßen miteinander an (Foto: pixabay.com)
Diese Lockerungen gelten im Saarland
Seit dem 11. Juni sind weitere Lockerungen im Saarland in Kraft getreten. Darunter ein verlängerter Alkoholausschank und der Wegfall der Testpflicht für die Außengastronomie und bei privaten Zusammenkünften. Alle Informationen im Detail könnt ihr hier Nachlesen.


Frankreich nur noch Risikogebiet

Seit Sonntag ist Frankreich nur noch Corona-Risikogebiet. Die Rückstufung des vorherigen Hochinzidenzgebiets hatte die Bundesregierung bereits am Freitag beschlossen. Mit der Einstufung zum Risikogebiet fällt für Reisende aus Frankreich die Quarantänepflicht weg.

Allerdings müssen sie dafür einen weniger als 72 Stunden alten negativen Coronatest vorweisen können beziehungsweise genesen oder geimpft sein. Können sie entsprechende Nachweise nicht erbringen, müssen sie zehn Tage in Quarantäne.

Pendler müssen künftig nicht mehr alle 48 Stunden getestet werden. Diese Regelung war zwischen dem Saarland und dem Departement Moselle schon vor einiger Zeit entfallen.