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Corona: Folgen im Saarland

Im Saarland sind am Donnerstag 101 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten 1249 Personen. Immer wieder werden wegen des Virus neue Maßnahmen bekanntgegeben, zum Beispiel in Bezug auf die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Details zu den Entwicklungen lest ihr hier.

Stand: 4. März 2021, 13:20 Uhr

  • Aktuelle Zahlen zu bestätigten Fällen im Saarland und in welchen Landkreisen sie festgestellt wurden: Findet ihr hier.


Inzidenzwerte der saarländischen Landkreise (Stand: 4. März/Quelle: Saarländisches Gesundheitsministerium)

Merzig-Wadern: 49,4 (Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW)

Neunkirchen: 91,3

Saarlouis: 59,2

Saarpfalz-Kreis: 49,2

Sankt Wendel: 94,3

Stadtverband Saarbrücken: 74,8

Hier findet ihr alle Werte des Saarl. Gesundheitsministeriums zum nachchecken.

Hier findet ihr alle Werte des RKI nochmal zum nachchecken.


Wechselunterricht startet doch nicht für alle Schüler ab Montag

Anders als eigentlich geplant, gehen ab Montag (8.3.) doch nicht alle Schüler der Weiterführenden Schulen wieder teilweise in ihre KLassenzimmer zurück. Nur für fünften und sechsten Klassen bekommen am Montag Wechselunterricht und sind dann immer abwechseln in der Schule und im Homeschooling.

Erst die Woche darauf (15.3.) sollen die restlichen Klassen folgen. Aber nur, wenn die Infektionszahlen das zulassen. Jede Klasse soll aber zumindest einmal vor den Osterferien im Präsenzunterricht an der Schule gewesen sein.


Das sind die neuen Corona-Beschlüsse nach dem Bund-Länder-Treffen

Der Lockdown wird zunächst bis zum 28. März verlängert, doch Bund und Länder haben bei ihrem Treffen auch die ersten Lockerungen beschlossen.

  • Ab Montag (8.3.) dürfen sich wieder fünf Menschen aus maximal zwei Haushalten treffen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.
  • Außerdem öffnen bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. Vorraussetzung ist aber, dass die Kundenanzahl begrenzt ist. Bedeutet konkret: ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche und ein weiterer für jede weiteren 20 qm.
  • Auch die bisher noch geschlossenen sogenannten körpernahen Dienstleistungsbetriebe, also Kosmetikstudios, Fußpflege und Nagelsalons dürfen deutschlandweit öffnen. Diese Regel gilt im Saarland schon seit dem 1. März.
  • Ab Montag öffnen auch Fahschulen wieder. Voraussetzung: Wenn nicht dauerhaft eine Maske getragen werden kann, muss es einen tagesaktuellen Schnelltest und ein Testkonzept für das Personal geben.

Bund und Länder haben sich bei ihren Beratungen außerdem auf einen Stufenplan zum Ausstieg aus dem Lockdown geeinigt. Diese folgenden Öffnungsschritte sind vor allem an einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 gekoppelt. Außerdem gibt es auch eine sogenannte "Notbremse": Steigen die 7-Tage-Inzidenzwerte an drei Tagen hintereinander wieder über 100, dann werden die Lockerungen zurückgenommen.

Übersicht über die Bund-Länder-Beschlüsse vom 3. März (Foto: Katharina Weber)
Übersicht über die nächsten möglichen Lockerungen (Quelle: Beschluss des Bund-Länder-Treffens vom 3. März)

Mehr Infos zu dem Stufenplan und die genauen Details der fünf Öffnungsschritte findet ihr hier.


Bund und Länder entscheiden über Lockerungen

Bund und Länder beraten heute über mögliche Lockerungen bei den Corona-Regeln. Laut Beschlussvorlage sollen die geplanten Öffnungen mit massenhaften Schnelltests verknüpft werden.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten müssen zwei Herausforderungen begegnen: Einerseits hat das Sinken der Corona-Zahlen in den vergangenen Wochen Hoffnungen und Erwartungen auf ein schrittweises Ende des Lockdowns geweckt. Andererseits sind die Zahlen in den vergangenen Tagen wieder angestiegen, auch wegen der Virusvarianten. In diesem Spannungsfeld müssen Bund und Länder heute Nachmittag entscheiden.

Mehr private Kontakte

Einem Beschlussentwurf zufolge soll der Lockdown zwar grundsätzlich bis 28. März verlängert werden. Doch schon ab kommender Woche könnten wieder Treffen mit bis zu fünf Personen aus einem weiteren Haushalt möglich sein, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. Zudem sieht das Papier schrittweise Öffnungen zahlreicher Bereiche vom Einzelhandel bis zu Sport und Kultur vor, allerdings immer abhängig von den aktuellen Zahlen.

Hans will hart bleiben

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) stellt sich gegen Forderungen nach weitreichenden Lockerungen. "Wir sollten restriktiv bleiben", sagte er dem "Spiegel". Es gebe bei den Infektionen bereits die dritte Welle, "das ist eine neue Pandemie in der Pandemie". Da zugleich die Impfkurve nur langsam ansteige, "müssen wir auch die Kurve der Neuinfektionen flachhalten", mahnte er. Ohne Tests könne man "nur das ermöglichen, was absolut notwendig ist".

Mehr Informationen auf SR.de.


559 Virusvarianten im Saarland nachgewiesen

Im Saarland sind bisher 559 Coronainfektionen nachgewiesen worden, die auf eine mutierte Variante zurückzuführen sind. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Die meisten Mutationen wurden im Regionalverband Saarbrücken registriert.


Streit um geplante Schulöffnungen geht weiter

Zwischen den Fraktionen von CDU und SPD herrscht weiterhin Streit beim Thema Schulöffnungen. Das wurde im Bildungsausschuss am Dienstag deutlich. Dabei geht es immer mehr um die Frage, wann welche Klassen wieder in den Wechselunterricht starten. Die Opposition fordert eine Entscheidung.

Am kommenden Montag soll es wieder losgehen mit Wechselunterricht für alle Klassen, also auch für die weiterführenden Schulen. Das sieht zumindest der Plan von Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) vor. Der allerdings ist noch nicht vom Ministerrat abgesegnet. Auch weil der Plan auf Widerstand in der CDU stößt.

CDU will langsameres Vorgehen

Entscheidung des Saar-MinisterratsAb 8. März Wechselunterricht in weiterführenden SchulenDie Landtags-Fraktion plädierte am Dienstag im Ausschuss für ein langsameres Vorgehen, will analog zu Rheinland-Pfalz am Montag erst einmal mit den fünften und sechsten Klassen starten. Man wolle öffnen, aber mit Blick auf die aktuelle Infektionslage und angesichts der organisatorischen Herausforderungen nicht Hals über Kopf, sagte der bildungspolitische Sprecher der CDU, Frank Wagner.


Grenzüberschreitender ÖPNV wird ausgesetzt

Der grenzüberschreitende Öffentliche Personennahverkehr zwischen dem Saarland und dem Département Moselle ist seit Mitternacht unterbrochen. Hintergrund ist die Einstufung der Region Moselle zum Virusvariantengebiet durch das Robert-Koch-Institut.

Nach der Coronaschutz-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums ist damit ein Beförderungsverbot für Busse und Bahnen verbunden. Wie das saarländische Verkehrsministerium mitteilte, sei der grenzüberschreitende ÖPNV zwar grundsätzlich weiter erlaubt, Bewohner aus der Region Moselle dürften aber nicht mehr zusteigen.

Die Maßnahme gilt laut Verkehrsministerium zunächst nur für zwei Tage, da dann die derzeit geltende Corona-Schutz-Verordnung ausläuft. Daneben werde bei der kommenden Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch über Lösungen beraten, die Ausnahmen von dem Beförderungsverbot für Grenzgänger erlauben.


Erste Lockerungen ab 1. März im Saarland

Ab 1. März gibt es im Saarland erste Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Dann sind körpernahe Dienstleistungen, die hygienischen und pflegerischen Zwecken dienen, wieder möglich. Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben und Gartenmärkten dürfen öffnen. Außerdem wird Termin-Shopping im Einzelhandel möglich.

Wer darf ab 1. März unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen?

  • Körpernahe Dienstleistungen: Friseure sowie Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege unter Beachtung der geltenden Hygienemaßnahmen. (Tätowierer, Piercer und Massagepraxen bleiben weiterhin dicht)
  • Außenbereiche von Gärtnereien, Gartenbaubetrieben, Gartenmärkten und ähnlichen Einrichtungen, soweit sich der Verkauf auf das für den Gartenbau oder Pflanzenverkauf typische Angebot beschränkt ist. Zugangsregel dort: eine Person pro 15 Quadratmeter Fläche.
  • Geschäfte oder Ladenlokale, nach vorheriger Vereinbarung eines Einzeltermins (Termin-Shopping). Höchstens zwei Kunden, jedoch nur wenn beide ein Haushalt sind. Ansonsten ein Kunde pro Termin (1 zu 1). Hygienemaßnahmen müssen berücksichtigt werden.

Die neue Coronaverordnung ist ab 1. März vorerst sieben Tage gültig.


Impfzentrum Lebach hat Betrieb aufgenommen

Das Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach hat den Betrieb aufgenommen. Damit gibt es neben Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen vier Standorte mit Impfmöglichkeiten im Saarland.

Das Impfzentrum in Lebach sei ein wichtiger Schritt in der Impfstrategie der saarländischen Landesregierung, sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) bei der Eröffnung am Montag. „Somit gibt es seit heute vier Standorte mit Impfmöglichkeiten im Saarland, unter denen jeder Impfberechtigte selbst – wohnort- oder arbeitsplatznah – wählen kann.“

Terminvergabe online oder telefonisch

Die Bürgerinnen und Bürger haben analog zu den anderen Impfzentren die Möglichkeit, einen Impftermin entweder über das zentrale Online-Buchungssystem des Saarlandes unter www.impfen-saarland.de oder telefonisch – montags bis sonntags zwischen 07:00 Uhr und 20:00 Uhr – über die Corona- und Impfhotline des Saarlandes unter 0681 501 4422 oder 0800 999 1599 zu vereinbaren.


Mehr Infektionen bei Jüngeren

Mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gab es im Saarland in der vergangenen Woche vor allem in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen, wie die Meldedaten des Robert Koch-Instituts zeigen. Hier liegt der aktuelle Inzidenzwert mit 102 über dem Saarlandschnitt von aktuell 73,5.

Ähnlich sieht es in der Altersgruppe der 0- bis 4-Jährigen aus: Auch hier liegt die saarlandweite Inzidenz mit knapp 101 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner über dem Schnitt. Im Vergleich zur Vorwoche hat sich die Inzidenz in dieser Altersgruppe nahezu verdoppelt.

Mehr Informationen auf SR.de.


Département Moselle ist nun "Virusvariantengebiet"

Die Bundesregierung hat das Département Moselle am Sonntag als “Virusvariantengebiet” eingestuft. Nach Angaben von Premierminister Jean Castex handelt es sich bei 60 Prozent der positiven Fälle in Moselle um die südafrikanische Variante.

Ab Dienstag gelten nun strenge Auflagen für die Einreise nach Deutschland: Nur noch mit einem negativen Corona-Test ist die Einreise nach Deutschland möglich. Der Test darf aber nicht älter als 48 Stunden sein. Grenzkontrollen, wie an den Grenzen zu Tschechien und Tirol, soll es weiterhin keine geben.

Kostenlose Tests für Pendler

Pendler sollen sich unter anderem in den Unternehmen testen lassen können. Dafür hat die saarländische Landesregierung 100.000 Schnelltests bereitgestellt. Rund 15.000 Personen aus Grand Est arbeiten im Saarland. Bei zwei Tests pro Woche könnten sie also kostenlos drei Wochen lang getestet werden. Die Schnelltests können ab sofort nach einer Terminbuchung bei der IHK bestellt und abgeholt werden. Ein gemeinsames, deutsch-französisches Testzentrum in der Nähe des Grenzübergangs Goldene Bremm befindet sich im Aufbau. 

Mehr Infos für Pendler findet ihr hier.


Startschuss für Corona-Tests an Schulen

Ab kommender Woche soll es an allen Schulen im Saarland regelmäßige Corona-Schnelltests für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler geben. An einer Grundschule in Nonnweiler-Primstal gibt es bereits die ersten freiwilligen Tests.

110.000 Test-Kits hat das saarländische Gesundheitsministerium für den Start der Coronatests an den Schulen gekauft. Nach Angaben des Bildungsministeriums sollen ab kommender Woche Ärzteteams zwei Mal die Woche an alle saarländischen Schulen fahren, um dort sowohl Lehrpersonal als auch Schülerinnen und Schüler zu testen.

Tests sind freiwillig

Die Tests werden laut Ministerium auf freiwilliger Basis durchgeführt. Kinder unter 18 Jahren brauchen dafür eine Einverständniserklärung der Eltern. Die Antigen-Schnelltests werden dezentral in den einzelnen Schulen und in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung und den umliegenden Kinder- und Hausarztpraxen durchgeführt.

150 Praxen haben nach Angaben des Bildungsministeriums ihre Bereitschaft dafür erklärt. Die konkrete Durchführung und Organisation vor Ort sollen die Schulen organisieren. Insgesamt sind bis zu zwei Millionen Euro für die Durchführung der Schnelltests an den Schulen veranschlagt.


DEHOGA protestiert vor der Staatskanzlei

Der DEHOGA Saarland hat am Freitagvormittag vor der Saarbrücker Staatskanzlei mit der Aktion „Wir sperren ab“ auf die schwierige Lage der Gastronomiebranche hingewiesen. In einem symbolischen Akt hat Landesverbandspräsident Michael Buchna einen Schlüsselbund mit 392 Schlüsseln saarländischer Betriebe an Staatssekretär Henrik Eitel (CDU) übergeben.

Es sind vor allem die Perspektivlosigkeit und Existenzängste, die der Gastro- und Hotelbranche schwer zu schaffen macht. „Wir haben Angst in der jetzigen Situation, wirtschaftlich“, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Saarland, Michael Buchna, dem SR. „Aber die Furcht davor, planlos in die Zukunft gehen zu müssen, ist aus meiner Sicht unerträglich.“

Es gebe gute Konzepte, so Buchna, daher müssten konkrete Pläne für eine Öffnung her. Sonst müssten einige Betriebe für immer ihre Schlüssel abgeben. „Es geht uns eigentlich im Prinzip nicht um ein Datum. Es geht um Leitplanken die geschaffen werden müssen“, so der DEHOGA-Landeschef. „Wir sind keine Garagen, die man von heute auf morgen zu- oder aufmachen kann. Bei uns müssen die Lieferanten bedient werden, das braucht alles seine Vorlaufzeit.“ Deswegen sei Planbarkeit sehr wichtig.

Buchna ärgert sich auch über die Ungleichbehandlung einzelner Branchen. „Wenn man das eine öffnet, und es gibt Hygienekonzepte, dann kann auch das andere geöffnet werden.“

Im Anschluss gab es auch bereits Gespräche zwischen dem DEHOGA und der Staatskanzlei – allerdings noch ohne konkretes Ergebnis. Es bleibt vorerst bei den bisher angekündigten Lockerungen für den Einzelhandel.


Kinder und Jugendliche sorgen sich um Familie und Freunde

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sorgen sich um ihre Freundschaften und haben Angst ihre Familienmitglieder mit dem Coronavirus anzustecken. Das geht aus dem Kinder- und Jugendbericht hervor, dessen erste Ergebnisse die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) vorgestellt hat.

Neben den eingeschränkten sozialen Kontakten während der Corona-Pandemie sorgen sich die jungen Menschen auch um ihre Zukunft. 1700 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden zwischen September und November 2020 befragt. Vertreten waren vor allem die Klassen acht bis zwölf - zum allergrößten Teil aus Gymnasien und Berufsschulen.

54 Prozent der Befragten hält die Corona-Maßnahmen für richtig. 19 Prozent hält die Gefahr von Corona für überschätzt. Negativ beurteilen viele das Homeschooling. Die meisten der Befragten sagten, dass sie zuhause weniger gelernt hätten. Trotzdem wünschen sich die meisten mehr digitalen Unterricht. Digitalen Überdruss gibt es hingegen bei der Internetnutzung, bei den sozialen Medien und bei Videospielen, hier wollen 40 Prozent die Bildschirmzeit reduzieren.

Die jungen Saarländerinnen und Saarländer zeigen sich in dem Bericht empathisch und sozial engagiert: Mehr als die Hälfte will Menschen helfen, denen es schlechter geht. Wichtig sind ihnen gute Arbeit, der Klimawandel und eine gesunde Umwelt. Sie sind zudem weltoffen und gleichzeitig heimatverbunden. Die jungen Menschen haben ein differenziertes Bild von der Demokratie: Nur die Hälfte hält sie uneingeschränkt für die passende Staatsform, aber fast drei Viertel möchte bei allen Entscheidungen mitreden dürfen.


Viele Saarländer mit erhöhtem Risiko für schweren Covid-Verlauf

Im Saarland leben anteilig an der Bevölkerung mehr Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung haben, als im Bundesschnitt. Knapp 60 Prozent der über 15-Jährigen im Saarland gehören laut einer neuen Studie des RKI zur Risikogruppe.

Mehr Informationen findet ihr bei SR.de.


Frankreich verschärft Einreisebestimmungen

Weil immer mehr Fälle der hoch ansteckender Coronavirus-Varianten auftreten, verschärft Frankreich die Einreiseregeln für Teile des Grenzgebiets zu Deutschland: Laut dem Gesundheits- und Europaministerium in Paris ist ab Montag für alle nicht-beruflichen Fahrten in den französischen Verwaltungsbezirk Moselle ein negativer PCR-Test nötig.

Die französische Regierung begründet die verschärften Einreisebestimmungen damit, dass sich die südafrikanische Corona-Variante im Département Moselle an der Grenze zum Saarland und zu Rheinland-Pfalz stark ausbreite. Pendler aus Luxemburg sind von der Neuregelung nicht betroffen, wie es aus dem französischen Europaministerium hieß.

Ministerpräsident Tobias Hans sagte gegenüber der ARD, es solle auch von deutscher Seite aus ähnlich wirksame Maßnahmen geben. Grenzkontrollen schloss er aber weiterhin aus.


Saarland bestellt 2,5 Millionen Selbsttests

In Deutschland sind die ersten Coronatests zur Selbstanwendung zugelassen worden. Das teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mit. Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) sagte dem SR, nachdem das Ministerium am Morgen von der Zulassung erfahren habe, habe man umgehend zwei Millionen Selbsttests bestellt. Der Preis dafür sei ihr egal. In erster Linie sollten Schulen und Kitas davon profitieren.

Bachmann: Tests ab Anfang März

Bachmann sagte, die bisher üblichen Abstrich-Tests tief im Rachen seien vor allem für Kinder unangenehm und schwierig durchzuführen. Bei allen drei am Mittwoch in Deutschland zugelassenen Tests werden den Angaben zufolge die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Vom Hersteller habe sie eine Lieferzusage für die kommende Woche bekommen.


Erste Corona-Selbsttests in Deutschland zugelassen

In Deutschland sind die ersten Coronatests zur Selbstanwendung zugelassen worden. Das teilte das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mit. Es seien Sonderzulassungen für drei Produkte erteilt worden.

Bei allen drei Tests werden den Angaben zufolge die Proben durch einen Abstrich im vorderen Nasenbereich entnommen. Dieser könne nach den von den Herstellern vorgelegten Studien jeweils durch Laien sicher durchgeführt werden, erklärte das Bundesinstitut für für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte im Morgenmagazin von ARD und ZDF, die Tests werde es in den nächsten Tagen in Geschäften geben, sie seien "also niedrigschwellig erreichbar". Er gehe davon aus, dass es in der nächsten Woche weitere Zulassungen geben werde.

Mehr dazu könnt ihr auf tagesschau.de nachlesen.


Keine verkürzte Quarantänezeit mehr im Saarland

Kontaktpersonen von Corona-Infizierten können ihre Quarantänezeit nicht mehr durch einen negativen Test von 14 auf zehn Tage reduzieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Infizierte mit einer Mutante angesteckt hat oder mit dem ursprünglichen Virus. Die saarländischen Gesundheitsämter folgen damit einer Empfehlung des Robert Koch-Instituts aus der vergangenen Woche.

Das Robert Koch-Institut begründet seine Empfehlung an die deutschen Gesundheitsämter damit, dass zurzeit wichtige Daten über die sich ausbreitenden Corona-Mutanten fehlen. Die Verkürzung der Quarantänezeit für Kontaktpersonen soll solange entfallen, bis mehr Erfahrungen zu den Virusmutanten vorliegen.


Vorerst keine Grenzkontrollen im Saarland

Trotz der angespannten Corona-Lage im französischen Département Moselle soll es im Saarland und in Rheinland-Pfalz vorerst keine Grenzkontrollen geben. Es werde eine Taskforce eingerichtet, um gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie abzustimmen, teilten die Regierungschefs der beiden Bundesländer Tobias Hans (CDU) und Malu Dreyer (SPD) am Montag (22.2.) mit.

IHK verteilt kostenslose Tests an Pendler

Die von der Landesregierung angekündigten kostenlosen 100.000 Selbsttests für saarländische Unternehmen werden wohl von der Industrie- und Handelskammer verteilt. Diese 100.000 kostenlosen Tests sind speziell für die französischen Pendler ins Saarland gedacht. Rund 15.000 Personen aus Grand Est arbeiten im Saarland. Bei zwei Tests pro Woche könnten sie also kostenlos drei Wochen lang getestet werden. Die IHK will sich bald an alle Unternehmen wenden. Diese sollen dann melden wie viele Pendler sie beschäftigen, damit die IHK die Tests verteilen kann.


Über 200 Unterrichtsräume mit Luftreinigern ausgestattet

Die saarländischen Kommunen und Kreise haben seit November gut 200 Klassenräume mit Luftreinigern ausgestattet. Überwiegend kommen die Reinigungsgeräte in den Räumen zum Einsatz, die nicht ausreichend gelüftet werden können. Nur ganz wenige Kommunen setzen die Geräte flächendeckend ein. Von der bereitgestellten Fördersumme wurde nur ein kleiner Teil abgerufen.

Regelmäßiges Lüften bleibt effektivste Methode

Nach Einschätzung des Bundesumweltamtes ist der Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Wichtigste Maßnahme bleibt demnach, die Klassenräume regelmäßig über weit geöffnete Fenster zu lüften.


Deutsch-Französisches Testzentrum kommt

Am Grenzübergang Goldene Bremm soll in dieser Woche ein deutsch-französisches Testzentrum aufgebaut werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Département Moselle lag am Freitag bei 287 pro 100.000 Einwohner. Im Saarland befürchtet man neue Grenzschließungen. Die Landesregierung will dies mit Coronatests für Grenzpendler verhindern.

Im Testzentrum können voraussichtlich ab Anfang März Deutsche und Franzosen freiwillig und kostenlos Schnelltests machen lassen. Pro Tag könnten hier laut Feuerwehr 500 Menschen getestet werden. Zudem gibt es laut THW Überlegungen, Lkw-Fahrer auf der Autobahn zu testen. Die Kostenübernahme und die genaue Organisation des Testzentrums müssten jedoch noch geklärt werden.


Schnelltests und Masken für Schulen

Zurück in die Schule: Ab Montag (22.2.21) starten die Grundschulen in den Wechselunterricht. Schüler und Lehrer können sich dann bis zu zwei mal die Woche auf das Corona-Virsu testen lassen. Die Tests sollen freiwillig und durch medizinisch geschultes Personal an den Schulen durchgeführt werden. Laut dem saarländischen Bildungsministerium werden Antigen-Schnelltests eingesetzt. Außerdem werden den Schulen medizinische Masken in Kindergröße zur Verfügung gestellt.

Auch Kitas öffnen ab Montag wieder ganz: Statt einer Notbetreuung gibt es dann wieder Regelbetrieb.


Schnelltests für alle ab März

Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Spahn soll es auch im Saarland ab März ein flächendeckendes Angebot an kostenfreien Schnelltests geben. Wie genau dieses Angebot aussehen werde, sei noch in der Abstimmung, teilte das saarländische Gesundheitsministerium auf SR-Anfrage mit.

Das größte Problem bestehe darin, dass die Tests für das flächendeckende Angebot noch nicht zugelassen seien, so das Gesundheitsministerium.

Mehr Informationen zu den Schnelltests könnt ihr hier nachlesen.


Saar-Ministerrat verlängert Corona-Verordnung

Der saarländische Ministerrat hat am Dienstag die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie um eine Woche verlängert. Darin werden die Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens der vergangenen Woche umgesetzt. Zudem sind einige Sonderregeln für das Saarland festgehalten. Die Rechtsverordnung gilt ab dem kommenden Montag.

Viel ändert sich nicht mit der neuen Rechtsverordnung, die Anti-Corona-Maßnahmen bleiben im Großen und Ganzen bestehen. Allerdings wird die Maskenpflicht ausgeweitet. In Zukunft müssen medizinische Masken auch im Auto getragen werden, wenn Personen aus mehr als zwei Haushalten darin unterwegs sind. Auch Friseure müssen medizinische Masken tragen, wenn sie am 1. März im Saarland wieder öffnen dürfen.


Über 70-Jährige können sich für Impfung anmelden

Saarländer, die 70 Jahre oder älter sind, können sich für einen Impftermin in einem der saarländischen Impfzentren anmelden. Gleiches gilt für Schwerkranke aus der Priorisierungsgruppe 2.

Die Anmeldung für einen Impftermin erfolgt über die Webseite impfen.saarland.de oder über die Telefonhotline 0681 501 4422. Der Anmeldezeitpunkt hat laut Gesundheitsministerium keinen Einfluss auf die Zuweisung eines Impftermins. Anmeldungen würden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, danach werde die Benachrichtigung erfolgen.

Neben den über 70-Jährigen können sich auch Menschen aus der Prioritätsgruppe 2 mit bestimmten schweren Krankheiten wie Krebskranke und Menschen mit schweren Lungenerkrankungen, schwerem Diabetes und chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen für einen Impftermin anmelden. 


AstraZeneca-Impfstoff auf dem Prüfstand

Der Corona-Impfstoff von AstraZeneca galt zunächst als Hoffnungsträger: Er ist billiger und einfacher zu lagern als die Stoffe von Biontech und Moderna. Dann aber kamen Zweifel an der Wirksamkeit, vor allem bei älteren Menschen und in Bezug auf die Mutationen. Für Saar-Professorin Alexandra K. Kiemer und den Homburger Virologen Dr. Jürgen Rissland überwiegen dennoch die Vorteile.

Mehr Informationen findet ihr auf SR.de.


Hans für mehr Schnelltests, gegen schnelle Lockerungen

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie setzt die Landesregierung darauf, die Testungen auf das Coronavirus auszuweiten. Dafür fordert Ministerpräsident Hans (CDU), dass der Bund kostenlose Schnelltests bereitstellt. Gleichzeitig warnte er erneut davor, die Anti-Corona-Maßnahmen zu früh und zu schnell zu lockern.

Es ist noch nicht vorbei, betonte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) bei seiner Regierungserklärung am Montag - und wiederholte dann den Satz, den er schon oft gesagt hat in den vergangenen Monaten: "Wir müssen noch weiter durchhalten." Sorge bereitet Hans vor allem die Ausbreitung der Virus-Mutationen. Unvorsichtige Öffnungen jetzt könnten zu einer "Pandemie in der Pandemie" führen.

Keine Versprechungen

Gleichzeitig verteidigte Hans das ebenfalls so oft beschworene "Fahren auf Sicht" bei den Anti-Corona-Maßnahmen. Es gebe schlicht keine evidenzbasierten Fakten darüber, wie sich die Pandemie in zwei, drei oder vier Wochen entwickle, sagte Hans. Ein deutliches Signal, dass es keine Versprechungen gibt, wann die Belastungen durch die Anti-Corona-Maßnahmen ein Ende haben werden.

Zur Bekämpfung der Pandemie setzt Hans auf mehr Tests. So sollen alle Menschen im Saarland Zugang zu kostenlosen Schnelltests bekommen – die der Bund bereitstellen müsse. Zudem arbeite die Landesregierung mit Blick auf die teilweisen Schulöffnungen am kommenden Montag an einer Strategie für regelmäßige Tests bei Schülern und Lehrkräften.


Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz: Lockdown-Verlängerung bis 7. März

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich am Mittwochabend auf das weitere Vorgehen in der Pandemie geeinigt. Die Einzelheiten:

  • der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert
  • Weitere Lockerungen sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hinzukommen.
  • Friseure dürfen unter Auflagen ab dem 1. März wieder öffnen.
  • über Schul- und Kitaöffnungen entscheiden die Bundesländer selbst. Eine bundesweite Regelung gibt es nicht.

Im März werden sich die Länderchefs und der Bund wieder beraten.


Impfungen senken Neuinfektionen vorerst kaum

Die Anzahl der Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft werden, steigt kontinuierlich. Weniger Neuinfektionen sind deshalb laut Wissenschaftlern aber vorerst nicht zu erwarten. Vor allem die Impfreihenfolge und die Zeitspanne, bis die Impfungen wirken, spielen dabei eine Rolle.

Mehr Informationen erhaltet ihr auf SR.de.


58 Fälle von Corona-Mutationen im Saarland

Im Saarland sind bis Montag 58 Fälle von Corona-Virus-Mutationen entdeckt worden. In 55 Fällen sind die Labore auf B.1.1.7 gestoßen. Diese Variante hat sich in Großbritannien stark verbreitet. In drei weiteren Fällen handelt es sich offenbar um die aus Südafrika stammende Mutation.


Privates Corona-Testzentrum eröffnet in St. Wendel

In St. Wendel ist heute ein privates Covid-19-Testzentrum vorgestellt worden, das nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert wird. Initiator Thilo Ziegler, der durch Großveranstaltungen und das Rocco del Schlacko bekannt ist, will noch weitere öffnen.

„Testen hilft!“ lautet die Devise, nach der Veranstalter Thilo Ziegler gleich mehrere Testzentren einrichten will, verteilt übers gesamte Saarland. Das erste wird am Donnerstag um 10.00 Uhr, mitten in St. Wendel, auf dem Kirmesplatz, als Drive In und für Fußgänger eröffnet. Dort sollen PCR-Tests, Corona-Schnelltests, und auch Antikörper-Tests möglich sein.

Zusammenarbeit mit Augsburger Labor

Ein PCR-Test soll dann für rund 60 Euro zu haben sein, Antigen- und Antikörper-Tests sollen jeweils 35 Euro kosten. Bei den Schnelltests soll das Ergebnis schon nach 30 Minuten vorliegen. Für die PCR-Tests arbeitet Ziegler mit einem Labor in Augsburg zusammen, dass die Testergebnisse nach zwölf Stunden per E-Mail liefern soll. Buchbar sind die Termine für die Tests online auf schnelltest-saarland.de


Warum sind die Coronazahlen im Saarland höher als im Bund?

Anders als im Bundestrend ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland in der vergangenen Woche wieder gestiegen. Die größten Unterschiede gab es dabei vor allem in jungen Altersgruppen. Aber auch die Größe und Lage des Saarlandes könnten eine Rolle spielen.

Die größten Zuwächse gab es dabei überwiegend in den jungen Altersgruppen, parallel dazu in der typischen Elterngeneration ab 40 Jahren und wieder in der Gruppe der 65- bis 69-Jährigen. Bei den Über-70-Jährigen sind die Zahlen hingegen weiter gefallen - wenn auch nicht so stark wie im Bundestrend. Gerade in den jüngeren Altersgruppen gibt es auch die größten Abweichung zur Entwicklung im Bund. Bei den Fünf- bis Neunjährigen lag die Inzidenz fast doppelt so hoch wie im Bundesschnitt.

Die Ursache für diese auffällige Entwicklung ist bislang unklar. Zwar gab es zum Beispiel im Regionalverband zuletzt vermehrt Fälle in Kindertageseinrichtungen und saarlandweit auch einzelne Fälle an Schulen. Aber gerade bei den Schulkindern befand sich der größere Teil der positiv getesteten Kinder und Jugendlichen zuletzt im Distanzunterricht, wie eine Nachfrage bei einzelnen Landkreisen ergab.

Größe des Saarlandes spielt mit rein

Eine weitere Rolle bei der aktuell zu beobachtenden Entwicklung könnte auch die Größe - oder besser die Kleinheit - des Saarlandes mit seinen insgesamt nur fünf Landkreisen und dem Regionalverband spielen, die aber alle vergleichsweise dicht besiedelt sind. Anders als in größeren Bundesländern "fehlen" dadurch Kreise mit niedriger Inzidenz, die den landesweiten Schnitt senken.

Besondere Lage im Grenzgebiet

Ebenfalls beachten muss man die Grenzlage des Saarlandes zu Frankreich und Luxemburg. In beiden Ländern liegt die Inzidenz derzeit deutlich über der des Saarlandes - in beiden Ländern sind die Zahlen zuletzt auch wieder angestiegen.


Wissenschaftler befürchtet dritte Corona-Welle

Der Saarbrücker Forscher Prof. Thorsten Lehr befürchtet, dass es noch eine dritte Corona-Welle im April oder Mai geben könnte. Auch Diskussionen über Lockerungen hält er angesichts der weiter hohen Inzidenzzahlen für verfrüht - auch wenn die Bevölkerung sicherlich stark darauf hoffe.

Anders als im gesamtdeutschen Trend hätten die Infektionszahlen im Saarland zuletzt stagniert. "Der Inzidenzwert ist in den letzten 14 bis 16 Tagen eigentlich gar nicht abgesunken. Das ist eine bedenkliche Situation, weil wir uns auf einem sehr hohen Infektionsniveau bewegen", sagte der Saarbrücker Professor für Klinische Pharmazie im SR-Interview.

Bis breite Teile der Bevölkerung geimpft sind, werden aber noch mehrere Monate vergehen - Lehr befürchtet daher, dass es im April oder Mai noch eine dritte Corona-Welle geben könnte. "Das hängt natürlich ein bisschen davon ab, wie wir die Lockerungen angehen. Aber ich denke, dass die Bevölkerung sehr stark auf Lockerungen hofft und dass dann auch stark wahrnehmen wird."


Apotheken bieten Coronaschnelltests an

Im Saarland führen acht Apotheken Schnelltests auf das Coronavirus durch. Die getestete Person erfährt dann innerhalb von 15 bis 30 Minuten, ob sie eine aktuelle Virusinfektion hat.     

Die Apothekerkammer empfiehlt, sich am besten vorher bei den Apotheken anzumelden. Die Tests sind für den Apothekenalltag relativ aufwändig. Die Kosten legen die Apotheken selbst fest. Die teilnehmenden Apotheken sind im Saarland an verschiedenen Orten zu finden. Einen genauen Überblick findet ihr auf der Internetseite der Apothekerkammer unter: www.apothekerkammer-saar.de      


Impfangebot für jeden Bürger bis zum Ende des Sommers

Bundeskanzlerin Merkel hält an der Prognose fest, dass jedem Bürger bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann. Bis die Lieferengpässe behoben sind, will das Saarland ausreichend Dosen für die Zweitimpfung zurückhalten.

Trotz der Lieferengpässe bei den Impfstoffen gegen das Coronavirus hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Zusage fest, bis zum Ende des Sommers jedem Bürger ein Impfangebot machen zu können. Die "Aussage, dass wir bis Ende des dritten Quartals jedem Bürger ein Impfangebot machen können", könne "aufrecht erhalten werden", sagte Merkel nach den Spitzenberatungen von Bund, Ländern und Pharmaindustrie am Montag in Berlin.

Saarland hält Dosen für Zweit-Impfung zurück

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sagte, dass das Saarland weiterhin ausreichend Dosen für die Zweit-Impfung zurückhalten will - solange Lieferengpässe bestehen. Nur so könne sichergestellt werden, dass die Impfung auch tatsächlich maximalen Schutz biete.


Zwei Millionen OP-Masken für sozial schwache Haushalte

Die saarländische Landesregierung stellt für die Unterstützung sozial schwacher Haushalte kostenlos zwei Millionen OP-Masken zur Verfügung. Ab wann sie verteilt werden, ist noch unklar.

Die Verteilung der Masken soll Ende der Woche in Absprache unter anderem mit den Sozialverbänden festgelegt werden, teilt das Umweltministerium mit. "Wir möchten, dass alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Geldbeutel, weiterhin am öffentlichen Leben teilnehmen können", so Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Die Masken seien im vergangenen Jahr durch das Ministerium angeschafft und vor der jetzigen Ausgabe nochmals auf ihre Markttauglichkeit überprüft worden.


Neue Rechtsverordnung im Saarland in Kraft

Damit gelten die strengen Kontaktbeschränkungen nun auch für Familien. Außerdem müssen ab heute (25.01.) unter anderem in Geschäften und im ÖPNV medizinische Masken getragen werden.

  • Bei den Kontaktbeschränkungen gilt: ein Haushalt darf sich mit maximal einer Person aus einem anderen Haushalt treffen – Familienmitglied hin oder her. Einzige Ausnahme: der Mindestabstand von 1,5 Metern muss im Familienkreis nicht eingehalten werden. Damit setzt die Landesregierung ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts um.
  • Außerdem müssen alle ab einem Alter von sechs Jahren in Geschäften, auf Märkten sowie in Praxen und bei Gottesdiensten eine medizinische Maske tragen.
  • Die Präsenzpflicht an den Schulen bleibt mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt. Bei der Frage, ob in Corona-Hotspots die 15-Kilometer-Regel eingeführt wird, gelten künftig die Daten der saarländischen Gesundheitsämter als Grundlage – nicht die des Robert Koch-Instituts.
  • In puncto "Grenzen" gilt die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests bei der Einreise nach Frankreich nur für den Flug- und Schiffsverkehr. Darüber hinaus gibt es Ausnahmen: So müssen Berufspendler keinen Test vorlegen. Grenzübertritte zum Einkaufen, für Arztbesuche und Behördengänge sowie aus familiären Gründen sind ebenfalls ohne Test möglich.


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