Davaa und Zaya sind ein junges mongolisches Nomadenpaar, inmitten der Gebärsaison ihrer Herde, als ein Sturm ihr Leben komplett verändert. Sie sind gezwungen, die Heimat zu verlassen, um in den Jurten-Vierteln der Stadt neu anzufangen. Davaa findet Arbeit in einer Kiesgrube, wird jedoch zunehmend von der Erinnerung an seine verlorenen Tiere heimgesucht.
In der mongolischen Wüstenregion Bayanhongor beginnt der Frühling. Das junge Nomadenpaar Davaa und Zaya lebt dort mit seinen vier Kindern und kümmert sich um seine trächtigen Tiere und deren Nachwuchs. Die Kinder verbringen die Abende damit, sich Geistergeschichten über verschwundene Jurten zu erzählen. Davaa wacht nachts erschrocken auf und hält bei seiner Herde nach Wölfen Ausschau, findet aber nichts. Die einheimischen Hirten sprechen über die verheißungsvolle Sichtung von zwei "roten Sternen". Eines Tages wird das Lager der Familie von einem heftigen Sandsturm heimgesucht, bei dem die Hälfte ihrer Tiere getötet wird. Sie treffen die bittere Entscheidung, in die Stadt zu ziehen, und Davaa ist gezwungen, sein geliebtes Pferd zu verkaufen. Die Familie richtet sich im Jurten-Viertel von Ulan Bator ein und beginnt, sich an ihr neues Leben anzupassen. Davaa nimmt Arbeit in einer Kiesfabrik an, wird aber zunehmend von der Erinnerung an seine verlorenen Tiere heimgesucht. Der zweite Film der preisgekrönten Regisseurin Gabrielle Brady verwebt dokumentarische Szenen mit Traumsequenzen und nachgestellten, gemeinsam mit Davaa und Zaya erarbeiten Momenten und schafft damit eine einfühlsame und bildgewaltige Erzählung über den Verlust der eigenen Lebenswelt und die Herausforderung ganz neu anzufangen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, ohne sich selbst zu verlieren.
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