Im Mittelpunkt stehen das bis zu 2.600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen mehr als tausend Pflanzenarten und vielfältigen Tierwelten sowie das fast 2.300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für seine teils endemischen Aloe-vera-Arten und weitere Heilpflanzen. Angesichts der jährlichen Brandrodungen ist dieser Artenreichtum in Gefahr. Porträtiert werden Akteure, die sich dem Schutz und der Wiederaufforstung der Natur verschrieben haben. Ein französischer Unternehmer hat eine Baumschule gegründet und eine NGO patrouilliert im Primärwald, um ihn und seine Tierwelt zu schützen.
Vor mehr als 90 Millionen Jahren vom Festland getrennt, entwickelte sich auf Madagaskar eine unvergleichliche Artenvielfalt. Rund fünf Prozent aller weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Im Fokus stehen das bis zu 2.600 Meter hohe Andringitra-Massiv mit seinen mehr als tausend Pflanzenarten und vielfältigen Tierwelten sowie das fast 2.300 Meter hohe Ibity-Massiv, bekannt für seine teils endemischen Aloe-vera-Arten und weitere Heilpflanzen. Doch Madagaskars Wälder sind bedroht: Jährlich verschwinden durch Brandrodung rund 120.000 Hektar Wald. Experten schätzen, dass bereits 75 Prozent der ursprünglichen Pflanzenarten verloren sind. Armut zwingt die Bevölkerung, auf Holzkohle und Rodungen zurückzugreifen. Der Film porträtiert Akteure wie den französischen Unternehmer Gilles Gautier, der am Rand des Andringitra-Gebirges mehr als zwei Millionen Bäume pflanzte. Seine Baumschule wird nun von der jüngeren Generation weitergeführt. Auch Tourismus kann helfen, Armut zu bekämpfen und Madagaskars Biodiversität zu schützen. Spektakulär wird es mit Ines Papert, mehrfacher Weltmeisterin im Eisklettern, die versucht, die 800 Meter hohe Steilwand des Tsaranoro in einem Tag zu erklimmen. Gleichzeitig arbeiten NGOs wie "Ny Tanintsika" und "Feedback Madagascar" daran, den Primärwald im Andringitra-Massiv zu schützen und Tiere wie Lemuren und Chamäleons vor illegalem Handel zu bewahren. Im Ibity-Massiv ernährt der endemische Tapia-Baum die Seidenraupe, deren Seide eine wichtige Einnahmequelle für die lokale Bevölkerung darstellt. Und der Biologielehrer Antoni Razafimahefa bringt Schulkindern das Wissen über Heilpflanzen der Region näher.
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