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Spürhund (Foto: picture alliance/Roland Alpers/Bundeswehr/dpa)
Coronavirus erschnüffeln?

Ausgebildete Spürhunde finden vermisste Personen, können Drogen aufspüren und sogar gewisse Krankheiten riechen. Jetzt sollen sie lernen am Coronavirus infizierte Personen ausfindig zu machen.

Dazu laufen gerade Tests der Bundeswehr in Zusammenarbeit mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Bei den bisher durchgeführten Tests lag die Trefferquote bei 80 Prozent. Für die Forschenden ist das eine so gute Quote, dass sie hoffen das Projekt weiterhin erfolgreich durchführen zu können. In einigen Wochen sollen dann erste sichere Ergebnisse vorliegen.

Um die Spürhunde zu trainieren werden sie stufenweise an das Erschnüffeln des Coronavirus herangeführt. Dazu sollen sie zuerst Speichelproben von Infizierten erkennen, die jedoch vorher chemisch unschädlich gemacht wurden. Im zweiten Schritt wird dann an noch aktiven Viren getestet, diese Phase muss unter strikten Hygieneregeln ablaufen, damit eine Gefahr für Hund und Mensch ausgeschlossen werden kann.