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Umwelt-Apps auf einem Handybildschirm (Foto: UNSERDING)

Egal ob Klamotten, Essen oder einfach nur Verpackung - wenn ihr euren Müll reduziert, ist das der erste Schritt in eine bessere Welt. Dabei können euch Apps helfen. Wir haben euch ein paar zusammengestellt.


Essen


Zu Gut für die Tonne

Screenshot der App "Zu gut für die Tonne" (Foto: SR)

Diese App bietet euch über 600 Rezepte für eine kreative Resteküche. Und das geht ganz einfach: Ihr gebt die Zutaten ein, die weg müssen und schwups gibt's dafür einen Rezeptvorschlag. Diese kommen unter anderem von Sarah Wiener, Tim Mälzer, Daniel Brühl und vielen anderen Kochpaten. Außerdem gibt es ein cooles Quiz und Infos zu Lagerung und Haltbarkeit von Produkten, um so zukünftig Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Nett: Es gibt auch einen Partyplaner. Der rechnet euch aus, wie viele Häppchen ihr für die nächste Party braucht. So könnt ihr Reste vermeiden.

Die App hilft euch aber nicht nur beim Planen, sondern auch beim Einkauf. Entscheidet ihr euch für ein Rezept und gebt die Portionsgröße ein, dann werden die Zutaten automatisch in der korrekten Menge in die Einkaufsliste übertragen.

Übrigens: Falls ihr euch keine zusätzliche App mehr auf euer Handy laden wollt, könnt ihr alle Funktionen auch auf der Homepage von „Zu Gut für die Tonne“ nutzen. https://www.zugutfuerdietonne.de/

Die Apps gibt es kostenlose im Itunes-Store und im Google Playstore


To Good To Go

Screenshot der App "To Good To Go" (Foto: SR)

Die App "To Good To Go" will gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen. Mit der App können Geschäfte und Restaurants übrig gebliebene Lebensmittel zu einem günstigen Preis Verkauf anbieten, damit diese nicht weggeworfen werden müssen.

Die Karte der App zeigt euch alle Läden in der Umgebung an, die bei "To Good To Go" mitmachen. Mit dabei sind je nach Ort Bäckereien, Sushi-Läden, Restaurants und vieles mehr. Allerdings sind derzeit aus dem Saarland noch nicht so viele Geschäfte am Start. Das kann sich ja aber in Zukunft auch ändern.

Habt ihr euch für einen entschieden, könnt ihr euch ganz einfach über die App eine Art Gutschein kaufen. Bezahlt wird dann direkt über Paypal oder Kreditkarte. Mit der Quittung eures Kaufes könnt ihr dann zur angegebenen Uhrzeit zum Laden gehen und eure Waren abholen.

Die Apps gibt es kostenlose im Itunes-Store und im Google Playstore


Kleider


Kleiderkreisel

Screenshot der App "Kleiderkreisel" (Foto: SR)

Hier könnt ihr gebrauchte Kleidung kaufen und verkaufen. Statt ungeliebte Kleidung wegzuwerfen, könnt ihr sie über die App zum Verkauf anbieten oder selbst Second-Hand-Kleidung von anderen kaufen. Dazu müsst ihr nur ein Foto in der App hochladen und einen Preis festlegen. Ist das passiert, können andere App-Nutzer euren Artikel kaufen, den ihr dann verschickt. Die Vermittlung des Geldbetrages übernimmt Kleiderkreisel.

Außerdem gibt es über eine Such-Funktion auch die Möglichkeit, direkt nach Artikeln in seiner Nähe suchen. Die kann man nach dem Kauf dann auch ganz einfach persönlich abholen und spart sich somit auch noch den Versand.

Die Apps gibt es kostenlose im Itunes-Store und im Google Playstore


Müll


Replace Plastic

Screenshot der App "Replace Plastic" (Foto: SR)

Hierbei handelt es sich um eine App der Initiative "Küste gegen Plastik". Verbraucher können ihre Produkte melden, bei denen sie sich weniger Plastikverpackung wünschen. Wenn es 20 oder mehr Meldungen zum selben Produkt gibt, dann leitet die Initiative diese Beschwerde an die Hersteller weiter. Die Handhabung ist ganz einfach: Barcode einscannen und abschicken. Ist euer Produkt nicht dabei, könnt ihr es auch selbst vorschlagen. Nachteil: Ihr könnt nicht angeben, welche Komponenten an der Verpackung euch genau stören.

Die Apps gibt es kostenlose im Itunes-Store und im Google Playstore


Was ist drin?


CodeCheck

Screenshot der App "CodeCheck" (Foto: SR)

Mit dieser App werden die kryptischen Listen von Inhaltsstoffen auf Kosmetik-, Pflege- und Hygieneartikeln Geschichte! Einfach den Barcode des Produktes einscannen und dann könnt ihr nachlesen, was das Fachchinesisch bedeutet. Die App listet auf, ob bedenkliche Stoffe enthalten sind, also zum Beispiel umwelt- oder gesundheitsschädliche Stoffe. Die App funktioniert auch für Lebensmittel.

Ihr könnt in euch übrigens auch ein eigenes Profil anlegen - dort könnt ihr Lebenmittelallergien angeben, oder ob zum Beispiel laktosefrei oder vegan lebt. Das wird dann beim CodeCheck berücksichtigt.

Die Apps gibt es kostenlose im Itunes-Store und im Google Playstore


Wie man mit Apps Plastikmüll vermeidet
Wie man mit Apps Plastikmüll vermeidet
Die Vermüllung unserer Gewässer durch Plastikmüll stellt ein immer größeres Problem für die Lebewesen im Wasser dar. Nicht nur Plastikverpackungen sorgen für dieses Problem, sondern auch auf den ersten Blick nicht sichtbares Mikroplastik. Apps können im Alltag helfen, Plastikmüll zu vermeiden. SR 2-Reporter Martin Breher hat dafür drei Beispiele zusammengetragen.