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Gegenstände für den Notfall (Foto: picture alliance/Helen Corbett/dpa)
Prepper - Bereit für die Katastrophe?

Ob Zombieapokalypse, Naturkatastrophen oder der Zusammenbruch staatlicher Strukturen - Prepper sind auf alles vorbereitet. Jetzt steht die nächste Zombieapokalypse nicht direkt an, aber eine Umweltkatastrophe oder ein Stromausfall gehören schon eher zu den möglichen Ereignissen auf die man sich vorbereiten kann. Und wir zeigen euch wie!

Aus dem englischen "to be prepared" (vorbereitet sein) wird klar, woher sich der Begriff "Prepper" ableitet. Doch auf was bereiten sich die Prepper eigentlich genau vor?

Wir geben zu, auf die anfangs erwähnte Zombieapokalypse oder den Angriff aus dem All werden sich wohl die wenigsten Prepper vorbereiten. Vielmehr sind es Feuer, Unwetter, Hochwasser und die Verschutzung der Luft mit giftigen Stoffen, für die die Prepper gewappnet sind. Das heißt es sind keineswegs Spinner die preppen, denn selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Checkliste veröffentlicht mit der man sich selbst 10 Tage versorgen kann. Denn wer preppt hat gute Chance so lange zu überleben, bis die Grundversorgung wieder durch den Staat gewährleistet werden kann.

Der Strom ist weg, was nun?

Das schlimmste Szenario, dass unsere moderne Gesellschaft treffen könnte wäre ein vollständiger Blackout, also ein Stromausfall. Laut einer Studie der Bundesrepublik wären bei einem langandauernden Stromausfall, verherrende Folgen für die Infrastruktur, die Wirtschaft und die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu erwarten.

Der Grund ist einfach: Ein Stromausfall ist eine sogenannte Verbundkatastrophe, da alle lebenswichtigen Infrastrukturen in einer gegenseitigen Abhängigkeit zur Stromversorgung stehen. Die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung könnte nicht mehr gewährleistet werden.

Vorbereitung ist das A und O

Ihr wollt für die oben genannten Katastrophen gewappnet sein? Dann folgt hier ein kleiner Überblick der Checkliste.

Um sich 10 Tage unabhängig zu versorgen benötigt ihr pro Person:

  • einen Grundvorrat an Getränken und Lebensmitteln

  • eine gut bestückte Hausapotheke

  • Hygieneartikel

  • Kerzen, Streichhölzer, Taschenlampe etc.

  • ein Rundfunkgerät

  • Dokumentenmappe

  • Notgepäck

Damit solltet ihr sicher 10 Tage über die Runden kommen. Wer sich genauer informieren möchte, findet die ausführliche Checkliste beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Prepper in den USA

Wie so häufig sind die USA in vielen Dingen radikaler unterwegs, so auch beim preppen. Neben der Eindeckung mit Waffen, dem Bau eines eigenen Bunkers, gibt es auch für den ein oder anderen Superreichen einen stets vollgetankten Helikopter.

Solltet ihr jetzt merken, dass der Garten doch zu klein zum Bunkerbau ist und der ein oder andere Euro zum eigenen Helikopter noch fehlt - keine Angst. Mit der Checkliste seid ihr bereits gut versorgt, vielleicht nicht für die Zombieapokalypse, aber einen Stromausfall überlebt ihr.

Über dieses Thema wurde auch am 02.10.2019 in der Morningshow mit Thurie und Jonas berichtet.