Eine Tafel mit dem Hinweis auf die 3G-Regel - geimpft, genesen oder getestet (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg)
Corona: Folgen im Saarland

Immer wieder werden wegen des Virus neue Maßnahmen bekanntgegeben, zum Beispiel in Bezug auf die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. Details zu den Entwicklungen und aktuelle Grafiken zu Fallzahlen und Inzidenzwerte findet ihr hier.

Stand: 15. Oktober 2021, 7:00 Uhr

  • Aktuelle Zahlen zu bestätigten Fällen im Saarland und in welchen Landkreisen sie festgestellt wurden: Findet ihr hier.


DER SCHNELLE ÜBERBLICK


NEUINFEKTIONEN UND SIEBEN-TAGE-INZIDENZ


SIEBEN-TAGE-INZIDENZ IN DEN LANDKREISEN


Corona-Updates:


Drei Viertel der Saarländer haben Corona-Impfung erhalten

Im Saarland haben 75 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Bundesweit ist das laut Robert Koch-Institut die zweithöchste Quote.

Ein gutes Dreivierteljahr nach Beginn der Impfkampagne sind drei Viertel der saarländischen Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Das Saarland hat damit laut dem Robert Koch-Institut hinter Bremen (80,2 Prozent) bundesweit die zweithöchste Quote.

Mehr Inforamtionen und Grafiken auf SR.de.


Dauer-Testzertifikate für Schüler sorgen für Kritik

Der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband sowie manche Landesschülervertreter kritisieren die von der Landesregierung angekündigten Dauerzertifikate für Schülerinnen und Schüler. Sie sollen in den Herbstferien beaufsichtigte Coronatests überflüssig machen. Familien sollen stattdessen in Eigenverantwortung testen.

Schülerinnen und Schüler müssen sich auch in den Herbstferien für Freizeitveranstaltungen nicht zusätzlich tagesaktuell auf das Coronavirus testen lassen – vorausgesetzt, sie haben einen Testnachweis über regelmäßige Testungen in der Schule. Mit der verlängerten, leicht angepassten Corona-Verordnung hat die Landesregierung die Gültigkeit der Schulbescheinigungen bis zum 22. Dezember, also bis zu den Weihnachtsferien, verlängert. Zuvor waren die Bescheinigungen nur eine Woche gültig.


Martinsumzüge und Weihnachtsmärkte können stattfinden

Ab Ende Oktober sollen im Saarland für Freiluft-Veranstaltungen alle Corona-Beschränkungen wegfallen. Das hat die Landesregierung am Mittwoch angekündigt. Damit könnten Martinsumzüge, Weihnachtsmärkte und Fußballspiele ohne die 3G-Regel stattfinden.


Knapp eine Million Euro Corona-Bußgelder verhängt

Wegen Verstößen gegen Corona-Auflagen hat es im Saarland bislang über 8900 Bußgeldverfahren gegeben. Dabei wurden über 962.000 Euro Bußgeld verhängt. Viele Verfahren sind allerdings noch nicht abgeschlossen.


Grundschule Heidstock komplett im Homeschooling

Die Ganztagsgrundschule im Völklinger Stadtteil Heidstock muss mit allen Jahrgängen in den Heimunterricht wechseln. Das hat das Bildungsministerium nach einer Empfehlung des Gesundheitsamts angeordnet. Hintergrund sind klassenübergreifende Corona-Fälle, die auf einen Ausflug ins Schullandheim zurückgehen.

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Testnachweise für Schüler bis zu Weihnachtsferien gültig

Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der Schule regelmäßig getestet werden, brauchen nun nur noch einen Testnachweis von der Schule bis zum 22. Dezember. Sie müssen sich für Freizeitaktivitäten bis dahin nicht zusätzlich testen lassen. Die Bescheinigung gilt auch während der Herbstferien, teilte das Gesundheitsministerium dem SR mit.


17 Coronafälle an Homburger Klinik für Neurochirurgie

In der Neurochirurgie der Homburger Uniklinik hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Auf drei Stationen wurden demnach Fälle gemeldet. Besucher und Externe dürfen die Stationen vorerst nicht mehr betreten.

An der Klinik für Neurochirurgie in Homburg sind nach Angaben der Klinik und des Saarpfalz-Kreises auf drei Stationen insgesamt acht Patienten und neun medizinische Fachkräfte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betroffenen weisen demnach aber größtenteils keine Symptome auf.


Erstmals seit vier Wochen wieder mehr Coronafälle

Im Saarland ist erstmals seit vier Wochen die Anzahl der Coronafälle leicht gestiegen. Die saarländischen Gesundheitsämter melden für die vergangene Woche 464 Infektionsfälle. Das sind knapp 30 Fälle mehr als eine Woche zuvor und entspricht einem Zuwachs von sieben Prozent. Laut dem Homburger Virologen Jürgen Rissland ist auch der R-Wert, der zeigt, wie viele Menschen von einem Infizierten angesteckt werden, gestiegen.

Auch in den Kommunen hat sich die Entwicklung der Infektionszahlen etwas verschoben. In mehr als der Hälfte der Kommunen sind mehr Infektionen gemeldet worden als in der Vorwoche. Den größten Anstieg verzeichnet Bexbach mit 26 positiven Fällen; in der vergangenen Woche war es dort nur ein positiver Fall.

In 19 Kommunen ist die Anzahl der Infektionsfälle binnen der letzten sieben Tage im Vergleich zur Woche zuvor gesunken.


Ende der kostenlosen Schnelltests ab heute

Bislang konnte jeder Bürger täglich einen kostenlosen Schnelltest durchführen lassen. Ab dem 11. Oktober ist das nicht mehr möglich. Kostenlose Tests gibt es dann nur noch für besondere Gruppen. Dazu gehören Kinder unter 18 Jahren, Schwangere und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Auch die Tests, die zum Besuch von Pflegeheimen oder Krankenhäusern notwendig sind, werden weiterhin vor Ort in den Einrichtungen kostenlos angeboten. Gleiches gilt für Menschen, die Symptome haben und sich deswegen testen lassen. Die meisten Menschen aber müssen für die Antigen-Schnelltests ab jetzt Geld bezahlen.

Ein Mitarbeiter nimmt einen Abstrich von einer Reiserückkehrerin im Corona-Testzentrum am Flughafen (Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg)
Ende der kostenlosen Schnelltests
Wer sich weiterhin kostenlos testen lassen kann


Mehr Saarländer als angenommen leiden an Long-Covid

Im Saarland leiden offenbar viel mehr Menschen nach einer Coronainfektion an Spätfolgen als bisher angenommen. Darauf deutet eine Umfrage der IKK Südwest hin. Darin gaben fast zwei Drittel der Befragten an, dass sie Long-Covid-Symptome haben.

Auch mehr als sechs Monate nach einer Coronainfektion leiden viele Betroffene unter Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen oder Kurzatmigkeit. Diese Symptome wurden in einer Versichertenbefragung der IKK Südwest am häufigsten genannt.

Dabei waren nach eigenen Angaben 70 Prozent der Betroffenen trotz der anhaltenden Symptome nicht krankgeschrieben. 66 Prozent derjenigen mit Covid-19-Spätfolgen sind demnach nicht in ärztlicher Behandlung.


Hausärzte kritisieren Ampullengröße

Bis auf das Impfzentrum Süd in Saarbrücken haben alle vom Land betriebenen großen Zentren ihre Tore geschlossen. Den Hauptanteil der Corona-Impfungen führen seit dem 1. Oktober die Hausärzte durch. Dort aber regt sich Kritik an den derzeitigen Bedingungen.

Mindestens sechs Dosen in einer Ampulle - diese Größe sei völlig unpraktisch, schimpfen niedergelassene Ärzte. Wenn nicht gerade genügend Patienten auf einmal zum Impfen kämen, müsse der Rest des wertvollen Impfstoffs weggeworfen werden.

Die Forderung nach Einzeldosen werde schon lange erhoben, bestätigt der Impf-Koordinator der Kassenärztlichen Vereinigung, Joachim Meiser, auf SR-Anfrage. Bislang weigerten sich die Hersteller aber, auch Einzeldosen anzubieten.

Derzeit werden laut Meiser rund 7000 Impfungen pro Woche gegeben, die Nachfrage in den Praxen sei seit Anfang Oktober leicht gestiegen.


Kassenärztliche Vereinigung gegen 3G-Regel in Arztpraxen

Für Arztpraxen lehnt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) diese Regel jedoch ab. Wie Gunter Hauptmann, Vorsitzender der KV, auf SR-Anfrage mitteilte, gebe es keine rechtliche Grundlage, dass Ärzte im Saarland nur noch geimpfte, getestete oder genesene Patienten behandeln

Im Saarland gelte das Infektionsschutzgesetz nicht für Arztpraxen. Sollte ein Arzt einen medizinischen Notfall ablehnen, der nicht getestet, geimpft oder genesen ist, könnte er dafür juristisch belangt werden. Ärzte dürften Ungeimpfte und Ungetestete aber während speziell eingerichteter Sprechzeiten behandeln.


Coronazahlen sinken vierte Woche in Folge

Die saarländischen Gesundheitsämter haben in der vergangenen Woche 435 neue Coronafälle im Saarland gemeldet - das waren noch einmal gut ein Viertel weniger Fälle als eine Woche zuvor.

In fast allen Altersgruppen sind die Fallzahlen zurückgegangen, teils deutlich. Bei den 20- bis 29-Jährigen haben sie sich nahezu halbiert. Einen leichten Anstieg gab es nur bei den 60- bis 79-Jährigen.

Die Impfzahlen sind in den vergangenen sieben Tagen nur noch leicht gestiegen. Dem Robert-Koch-Institut wurden insgesamt 11.600 Impfungen aus dem Saarland gemeldet. Vollständig geimpft sind im Saarland 71,2 Prozent der Bevölkerung. Damit hat das Saarland weiterhin nach Bremen (75,4 Prozent) die zweithöchste Impfquote bundesweit.


Hygieneregeln für Kitas gelockert

Das Kita-Personal darf im Saarland künftig wieder übergreifend in mehreren Kita-Gruppen eingesetzt werden. Das teilte das Ministerium auf SR-Anfrage mit. Am Freitag wurde ein entsprechendes Schreiben an die Träger der Kindertagesstätten verschickt.

In den Randzeiten frühmorgens und am späten Nachmittag können zudem künftig drei statt bislang nur zwei Kita-Gruppen zusammengelegt werden. Damit soll eine Betreuung zu den regulären Öffnungszeiten wieder möglich sein.

Außerdem entfällt die Maskenpflicht für das Kita-Personal. Das Ministerium rät den Mitarbeitern der Kitas allerdings dringend, sich an die 3G-Regel zu halten. Die neue Hygieneempfehlung gilt ab sofort. Es hängt jetzt aber auch von den Trägern ab, ob und wie schnell sie die neue Empfehlung umsetzen können.


500 Millionen Euro Corona-Hilfen an Saar-Wirtschaft

Das Wirtschaftsministerium im Saarland hat seit Ende März 2020 über 500 Millionen Euro Corona-Hilfen ausbezahlt. Knapp 50.000 Anträge von saarländischen Unternehmen und Soloselbständigen wurden bearbeitet.

Das Wirtschaftsministerium habe im Durchschnitt wurden pro Arbeitstag wurden im Wirtschaftsministerium 130 Anträge bewilligt und 1,3 Millionen Euro ausbezahlt.


Viele Corona-Regeln gelockert

Im Saarland tritt heute eine neue Coronaverordnung mit zahlreichen Lockerungen in Kraft. In vielen öffentlichen Bereichen werden die Beschränkungen durch eine 3G-Regel ersetzt.

Die meisten Beschränkungen, die in Innenbereichen galten, werden durch eine einheitliche 3G-Regelung* abgelöst. Das bedeutet: Feiern im vollbesetzten Club, ohne Maske ins Kino oder ohne Begrenzung der Personenzahl ins Restaurant - all das ist mit Inkrafttreten der neuen Rechtsverordnung für geimpfte, getestete oder genesene Personen möglich.

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Impfzentren stellen Betrieb ein

Am Donnerstag (30.09.21) öffnen die Impfzentren im Saarland ein letztes Mal. Ab Freitag stellen sie den Betrieb dann ein. Das hatte der Ministerrat bereits im Juli beschlossen. Auf dem Saarbrücker Messegelände wird das Zentrum im Oktober dann komplett abgebaut. Davor gibt es allerdings noch eine Sonderimpfaktion für Studierende. Auch das Impfzentrum der Bundeswehr in Lebach macht am Donnerstag dicht.


Weitere Corona-Lockerung an Schulen

Ab Freitag sind in den Schulgebäuden keine feste Wegeführungen mehr nötig, auch die Aufteilung des Schulhofes für verschiedene Gruppen erübrigt sich dann. Das teilte das saarländische Bildungsministerium am Mittwoch mit.

Schülerinnen und Schüler müssen ab dann auch auf den Fluren keine Maske mehr tragen, auch wenn das natürlich weiterhin freiwillig möglich sei, so das Ministerium.


Schnelltests bald wohl für 8,50 Euro

Das Angebot der kostenlosen Schnelltests läuft am 10. Oktober aus. Für die Zeit danach rechnet die Landesregierung mit rund 8,50 Euro pro Test. Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die in den Schulen regelmäßig getestet werden, sind von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.


Weitreichende Lockerungen beschlossen

Der Ministerrat im Saarland hat weitgehende Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. In vielen öffentlichen Bereichen werden ab Freitag die bisherigen Beschränkungen durch eine 3G-Regel ersetzt.

  • Der bisher einzuhaltende Mindestabstand wird von einem "Muss" in eine Empfehlung umgewandelt.
  • Personenbegrenzungen pro Quadratmeter fallen ganz weg.
  • Bei Veranstaltungen gibt es keine Begrenzung der Personenzahl mehr.
  • In den meisten öffentlichen Bereichen wird die Maskenpflicht durch eine 3G-Regel* ersetzt. Wenn alle anwesenden Personen geimpft, genesen oder getestet sind, müssen sie etwa in der Gastronomie oder im Club keine Maske mehr tragen.
  • In der Gastronomie, bei Thermen und Saunen, bei Clubs und Diskotheken beschränken sich die Maßnahmen künftig auf 3G sowie "niedrigschwellige Hygienemaßnahmen".
  • In Schulgebäuden entfällt die Maskenpflicht vollständig.

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Maskenpflicht in der Gastro soll wegfallen

Für Gastronomie und Freizeit soll es ab Oktober eine Lockerung der Corona-Regeln geben. Für Geimpfte, Genesene und Getestete sollen nach SR-Informationen bald in Restaurants und Kneipen, in Kinos, aber auch Diskotheken und Clubs die Maskenpflicht und die Abstandsregeln fallen.

Das sieht die neue Rechtsverordnung vor, die kommende Woche im Ministerrat beschlossen werden soll. Diese soll dann ab dem 1. Oktober gelten.

2G-Regelung erstmal nicht geplant

Eine solche, strengere 2G-Regelung soll nach den aktuellen Plänen nur dann greifen, sollte sich die Lage beispielsweise in den Krankenhäusern deutlich verschlechtern. Mit der neuen Rechtsverordnung orientiert sich das Saarland an den Regelungen von Schleswig-Holstein.

Im Einzelhandel soll nach SR-Informationen allerdings weiterhin die Maskenpflicht gelten. Test, Impf- oder Genesenen-Zertifikat sind dort weiterhin nicht notwendig.


Gesundheitsministerium will Corona-Regeln an Schulen ändern

Laut dem Entwurf des Gesundheitsministerium sollen weitgreifende Quarantäne-Maßnahmen bei positiven Fällen vermieden werden. Nur das betroffene Kind und gegebenenfalls Geschwister müssen dann in Quarantäne.

Tritt in einer Klasse ein Corona-Fall auf, soll vorerst nur die positiv getestete Person in Quarantäne. Für alle anderen gilt an den fünf nachfolgenden Schultagen Test- und Maskenpflicht. Ausgenommen sind vollständig geimpfte Schüler. Die Verordnung muss noch vom Ministerrat in der kommenden Woche beschlossen werden.


Rehlinger vertröstet Gastronomen mit neuer Rechtsverordnung

Erst in einer Woche will die saarländische Landesregierung eine neue Corona-Rechtsverordnung beschließen. Die Gastronomen im Saarland warten schon länger auf Veränderung und fordern deutliche Erleichterungen bei den Corona-Regeln in Restaurants und Co.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga wirft den politisch Verantwortlichen im Saarland Untätigkeit und mangelnde Kommunikation vor. Überall in Deutschland gebe es Erleichterungen für Gastronomen. Nur das Saarland, wo die Impfquote im bundesweiten Vergleich sogar besonders hoch sei, wehre sich „beständig gegen jeden Fortschritt“.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD), weist die Kritik zurück: Es gehe nicht um Schnelligkeit, sondern darum, etwas Vernünftiges auszuarbeiten. Man sei dabei, die Rechtsverordnung zu überarbeiten, sie einfacher, verständlicher und anwendbar zu machen.

Am kommenden Dienstag werde das Kabinett Änderungen beschließen, am 1. Oktober könnten sie in Kraft treten. 


Maskenpflicht im Schulunterricht fällt weg

Schon ab Mittwoch entfällt im Saarland die Maskenpflicht im Unterricht. Das hat der Ministerrat heute beschlossen. Geklärt werden muss noch, welche Auswirkungen das auf die Quarantäne-Anordnungen hat. Eine Entscheidung dazu soll ebenfalls heute fallen.

Vor dem Hintergrund der stabiliserten Corona-Lage und der zunehmenden Normalisierung in verschiedenen Lebensbereichen habe der Ministerrat heute beschlossen, die Maskenpflicht im Unterricht auszusetzen, teilte das saarländische Bildungsministerium mit.

Ab Mittwoch müssen Masken damit nur noch auf den Fluren im Schulgebäude getragen werden. Zuvor hatten sich am Montag sowohl Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) als auch Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) dafür ausgesprochen. Der saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband, der Homburger Virologe Jürgen Rissland und die Gesamtlandeselternvertretung stehen dem kritisch gegenüber.

Mehr Informationen auf SR.de.


Tiefststand bei Corona-Impfungen trotz Saar-Aktion

Trotz einer landesweiten Impfaktion ist die Zahl der durchgeführten Corona-Schutzimpfungen im Saarland in der vergangenen Woche auf einen neuen Tiefststand gesunken. Das zeigen die Daten des Robert Koch-Instituts. Im Landtag herrscht derweil noch Uneinigkeit, wie es mit der Impfkampagne weitergehen soll.

Insgesamt sind laut RKI in der vergangenen Woche im Saarland 6170 Erstimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt worden. Das sind, dem Abwärtstrend folgend, nochmals 62 Impfungen weniger als in der Woche zuvor - und das trotz der groß angelegten Impfaktion "HierWirdGeimpft".


Corona-Kontaktnachverfolgung weiterhin bis Ende November

Die Corona-Kontaktnachverfolgung wird im Saarland bis Ende November verlängert. Mit Stimmen der CDU- und der SPD-Fraktion hat der Landtag eine entsprechende Änderung des saarländischen COVID-19-Maßnahmengesetzes beschlossen. Die Opposition wollte die Maßnahmen ganz abschaffen.

AfD und Die Linke hatten beantragt, die Corona-Maßnahmen aufzuheben. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Josef Dörr begründete dies damit, dass viele Menschen im Saarland bereits mindestens einmal geimpft und die Krankenhausbelegung beherrschbar sei.

Die Linke fordert eine Orientierung an Dänemark. Dort waren die Corona-Beschränkungen aufgrund der hohen Impfquote aufgehoben worden. Oskar Lafontaine, Fraktionschef der Linken, hält den Impffortschritt auch im Saarland für weit genug.

Die Regierungsparteien lehnten die Anträge der AfD und der Linkspartei ab.