Einige Menschen stoßen miteinander an (Foto: pixabay.com)
Corona-Lockerungen im Saarland

Seit dem 1. Oktober gibt es weitreichende Lockerungen im Saarland. In vielen öffentlichen Bereichen werden die bisherigen Beschränkungen - wie begrenzte Personenzahl und Maskenpflicht - durch eine 3G-Regel ersetzt. Alle Informationen im Detail könnt ihr hier nachlesen.

Angesicht der derzeit stabilen Infektionslage und der hohen Impfquote im Saarland hat der Ministerrat am Dienstag eine neue Rechtsverordnung beschlossen. Danach sind die Corona-Regeln seit dem 1. Oktober in vielen Bereichen gelockert:

  • Der bisher einzuhaltende Mindestabstand wird von einem "Muss" in eine Empfehlung umgewandelt, Personenbegrenzungen pro Quadratmeter fallen ganz weg.
  • Auch bei privaten Veranstaltungen gibt es keine Begrenzung der Personenzahl mehr.
  • In den meisten öffentlichen Bereichen wird die Maskenpflicht durch eine 3G-Regel ersetzt. Sofern also alle anwesenden Personen geimpft, genesen oder getestet sind, müssen sie etwa in der Gastronomie oder im Club keine Maske mehr tragen.
  • In Schulgebäuden entfällt die Maskenpflicht vollständig.

Auch Universitäten können ab dem Wintersemester wieder zu Vollpräsenzveranstaltungen ohne Masken und ohne Abstand übergehen, wenn alle Studierenden nachweislich genesen, geimpft oder getestet sind.

Im ÖPNV gilt die Maskenpflicht weiterhin. Das gleiche gilt für den Einzelhandel, es sei denn, die Inhaber wenden die 3G-Regel an und kontrollieren die Nachweise.

Schnelltests bald wohl für 8,50 Euro

Das Angebot der kostenlosen Schnelltests läuft am 10. Oktober aus. Für die Zeit danach rechnet die Landesregierung mit rund 8,50 Euro pro Test. Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die in den Schulen regelmäßig getestet werden, sind von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.

Verschärfungen wieder möglich

Die neue Rechtsverordnung gilt, wie bereits die Verordnungen zuvor, für zwei Wochen. Ministerpräsident Hans machte aber auch deutlich, dass die Regeln bei einer Zuspitzung der Coronalage auch wieder verschärft werden könnten. "Sollte sich die Infektionslage deutlich verschlechtern und es die Situation in den Krankenhäusern erfordern, werden wir nicht zögern, das Modell entsprechend anzupassen", so Hans.

Alle Regelungen im Überblick

3G:

  • Der einzuhaltende Mindestabstand wurde von einem "Muss" in eine Empfehlung umgewandelt.

  • In Schulen müssen die Jahrgänge nicht mehr in feste Gruppen eingeteilt werden. Die Maskenpflicht entfällt. Die Testpflicht bleibt bestehen.

  • Die Kontaktbeschränkungen für private Treffen sind gestrichen.

  • Personenbegrenzungen pro Quadratmeter fallen ganz weg.

  • Bei Veranstaltungen gibt es keine Begrenzung der Personenzahl mehr.

  • In der Gastronomie, bei Thermen und Saunen, bei Clubs und Diskotheken beschränken sich die Maßnahmen künftig auf 3G sowie "niedrigschwellige Hygienemaßnahmen".

  • Hochschulen können ab dem Wintersemester wieder zu Vollpräsenzveranstaltungen ohne Masken und ohne Abstand übergehen, wenn alle Studierenden nachweislich genesen, geimpft oder getestet sind.

Maskenpflicht

Die Maskenpflicht wird in den meisten öffentlichen Bereichen durch die 3G-Regel* ersetzt.
In Schulgebäuden entfällt die Maskenpflicht vollständig.

Die Maskenpflicht gilt noch:

·  bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs (Eisenbahnen, Straßenbahnen, Busse, Taxen und Passagierflugzeuge) sowie im Innenbereich von Bahnhöfen, Flughäfen, Haltestellen und Wartebereichen

·  in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, also auch im Einzelhandel

·  in Arbeits- und Betriebsstätten, sofern nicht arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen entgegenstehen oder eine andere, gleichwertige Infektionsschutzmaßnahme gewährleistet ist,

Wenn sichergestellt wird, dass von allen betroffenen Personen die 3G-Regel eingehalten wird, entfällt allerdings sowohl im Einzelhandel als auch am Arbeitsplatz die Maskenpflicht.

*3G bezeichnet geimpfte, getestete und genesene Personen.
Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler, die in den Schulen regelmäßig getestet werden, sind von der 3G-Nachweispflicht ausgenommen.


Seit dem 23. Juli wieder möglich

Das Saarland lockert erneut seine Corona-Regeln. Änderungen gibt es vor allem bei der Maskenpflicht, Kontakten und Tests:

  • Ab Freitag müssen in Spielhallen am festen Platz keine Masken mehr getragen werden.
  • Auch bei standesamtlichen Trauungen ist am festen Sitzplatz keine Mund-Nasen-Bedeckung notwendig, da es sich um Veranstaltungen handelt.
  • Für Museen, Gedenkstätten und Galerien gilt keine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung mehr.
  • Bei Jugendfreizeiten ist bei Tagesveranstaltungen nur noch zweimal in der Woche ein Testnachweis nötig, wenn die Gruppe "im Wesentlichen" fest zusammenbleibt.

Die neue Verordnung gilt vorerst bis zum 5. August 2021.

Seit dem 9. Juli wieder möglich

  • Beschränkung von Kontakten

  • private Zusammenkünfte sind mit bis zu zehn Personen möglich
  • kein Testnachweis drinnen und draußen nötig
  • keine Haushaltsbegrenzung
  • Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt
  • vollständig geimpfte oder von Corona genesene Personen sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen


  • Maskenpflicht

  • gilt auch für Kinder ab sechs Jahren
  • gilt weiterhin im Einzelhandel
  • gilt weiterhin im Öffentlichen Personennahverkehr
  • im Außenbereich, in Wartebereichen außen (z.B. an Haltestellen und Bahnhöfen) und auf Parkplätzen kann auf Masken verzichtet werden, sofern der Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten wird; im Innenbereich (z.B. in Bahnhofsgebäuden) gilt die Maskenpflicht weiterhin
  • in Schulen muss auf den Fluren eine Maske getragen werden, im Unterricht und im Sportunterricht müssen weder Schüler noch Lehrer Maske tragen
  • bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen muss, unabhängig von der Personenzahl, keine Maske mehr getragen werden
  • im Außenbereich von Gastronomiebetrieben ist die Maskenpflicht aufgehoben, im Innenbereich bleibt die Maskenpflicht abseits des Platzes bestehen, das gilt auch in Diskotheken und Clubs
  • Gastro-Personal muss Maske tragen
  • In Hotels und anderen Unterkünften in öffentlich zugänglichen Bereichen im Innenbereich
  • gilt bei Dienstleistungen nah am Menschen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann
  • gilt bei Besuchen von Gottesdiensten, bei gemeinsamen Gebeten unter freiem Himmel, in Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen Räumlichkeiten zur Religionsausübung abseits eines festen Platzes
  • gilt am Arbeitsplatz, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können


  • Testpflicht*

gilt für:

  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kinos
  • Schwimm- und Spaßbäder (Hallenbäder), Thermen und Saunen
  • Kontaktsport drinnen (Minderjährige ausgenommen)
  • Veranstaltungen ab 11 Personen
  • Musikschulen und Chorproben
  • Prostitutionsstätten
  • Diskotheken und Clubs
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • Freizeitaktivitäten im Innenbereich

gilt nicht für:

  • Einzelhandel
  • Außengastronomie
  • Museen und Galerien 
  • Freizeitaktivitäten im Außenbereich
  • kontaktfreien Sport und Kontaktsport im Freien
  • Besuch von Wohnmobilstellplätzen ohne Gemeinschaftseinrichtungen
  • Strand- und Freibäder

Die Testpflicht bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. beim Frisör) entfällt, wenn dauerhaft Masken getragen werden. Ein Testnachweis muss nur erbracht werden, wenn Masken nicht dauerhaft getragen werden können, z.B. bei der Bartrasur. Für rein medizinische Behandlungen wie Ergo- oder Physiotherapie gilt diese Einschränkung nicht.

*Vollständig geimpfte oder von Corona genesene Personen sind von der Testpflicht ausgenommen.


Eine Ausgangsbeschränkung gibt es nicht.


  • Beschränkungen im Einzelhandel und in Clubs

  • in Geschäften gilt eine Begrenzung der Kundenzahl (5 Quadratmeter Fläche pro Person)
  • für Clubs gibt es eine Höchstzahl von 250 Gästen, die Personenbegrenzung richtet sich nach der 5-Quadratmeter-Regelung
  • Kontakte in Clubs müssen erfasst werden

Club (Foto: dpa)
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  • Gastronomie

Das Alkoholausschankverbot zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr sowie die Sperrstunde für Gastronomiebetriebe fallen weg.

Die Beschränkung der Gruppengröße auf höchstens zehn Personen an einem Tisch in der Gastronomie wird aufgehoben.


  • Sport

Die Testpflicht für den Kontaktsport im Außenbereich und für Strand- und Freibäder fallen weg. Testnachweise sind in diesem Bereich nur noch für Erwachsene in Schwimm- und Spaßbädern notwendig.


  • Reisen und Freizeit

  • Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind möglich; dazu zählt auch die Nutzung der üblichen Gastro-Angebote wie Frühstück; Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept; es dürfen jedoch nicht mehr als 70 Prozent der Betten ausgelastet sein; Hotelgäste brauchen einen negativen Coronatest nur beim erstmaligen Besuch des Hotels*; auch Touristische Reisebusreisen und Schiffsreisen sind wieder erlaubt
  • die zulässige Teilnehmerzahl bei Jugend- und Kinderfreizeiten beträgt 100 Personen in festen Gruppen; dabei müssen die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie in Anlehnung an die Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten auf der Grundlage dieser Verordnung eingehalten werden. Grundsätzlich gilt eine tägliche Testung der Teilnehmenden. Bei Wochenveranstaltungen, die als Tagesveranstaltung in festen Gruppen durchgeführt werden, z. B. Stadtranderholung, ist jedoch ein Testnachweis zweimal die Woche ausreichend. Bei mehrtägigen Aufenthalten in festen Gruppen, wie zum Beispiel Zeltlagern und ähnlichem, muss zu Beginn und zum Ende der Maßnahme ein Test nachgewiesen werdem.


  • Regeln für Veranstaltungen

  • im Außenbereich sind Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen erlaubt, im Innenbereich mit bis zu 250 Personen
  • Veranstaltungsstätten dürfen maximal zu 50 Prozent belegt werden
  • Veranstaltung mit mehr als 20 Personen müssen bei der Ortspolizeibehörde angemeldet werden
  • Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen eingehalten und eine Testpflicht ab 11 Personen beachtet werden*
  • zu Veranstaltungen werden beispielsweise auch ein privater Geburtstag oder eine Hochzeitsfeier gezählt, private Zusammenkünfte wie beispielsweise ein spontanes Grillen im Kreise der Nachbarn und Bekannten jedoch nicht
  • Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis 14 Jahren werden nicht in der Personenhöchstzahl mitgezählt
  • nachweislich Geimpfte und Genesene brauchen auch keinen negativen Test
  • analog der Regelung für private Zusammenkünfte sind Veranstaltungen bis zehn Personen von der Pflicht eines Testnachweises befreit
  • bei Veranstaltungen wird zwischen dynamischem und statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen unterschieden; bei überwiegend dynamischen Veranstaltungen sowie bei Sportveranstaltungen wird der Zutritt weiterhin durch die Quadratmeter-Regelung (5 qm pro Person) begrenzt; bei überwiegend statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen sowie in der Gastronomie gelten die Personenbegrenzungen im Innen- und Außenbereich, aber keine Quadratmeter-Begrenzung mehr; mit einem entsprechenden Hygienekonzept sind dann innerhalb der aktuell geltenden Personenhöchstzahl mehr Gäste zulässig


Seit dem 25. Juni wieder möglich

  • Aufhebung der Maskenpflicht in verschiedenen Bereichen

Bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen muss, unabhängig von der Personenzahl, ab Freitag keine Maske mehr getragen werden. Außerdem kann, sofern der Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten wird, im Außenbereich in Wartebereichen (z.B. an Haltestellen und Bahnhöfen) auf die Maskenpflicht verzichtet werden. Im Innenbereich (z.B. in Bahnhofsgebäuden) wird die Maskenpflicht beibehalten.

Im Außenbereich von Gastronomiebetrieben wird die Maskenpflicht ebenfalls aufgehoben. Im Innenbereich bleibt die Maskenpflicht abseits des Platzes bestehen. In Gottesdiensten muss an den festen Plätzen ebenfalls keine Maske mehr getragen werden. Bewegt man sich abseits seines Platzes im Gebäude, gilt die Pflicht auch hier weiterhin.

  • Betretungsbeschränkungen

Bei Veranstaltungen wird in der neuen Verordnung zwischen dynamischem und statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen unterschieden. Bei überwiegend dynamischen Veranstaltungen sowie bei Sportveranstaltungen wird der Zutritt weiterhin durch die Quadratmeter-Regelung (5 qm pro Person) begrenzt.

Bei überwiegend statischem Betriebs- oder Veranstaltungsgeschehen sowie in der Gastronomie gelten die Personenbegrenzungen im Innen- und Außenbereich, aber keine Quadratmeter-Begrenzung mehr. Mit einem entsprechenden Hygienekonzept sind dann innerhalb der aktuell geltenden Personenhöchstzahl mehr Gäste zulässig.                                                                                      

  • Veranstaltungen und Kontaktbeschränkungen

Bei Veranstaltungen wurde die Zahl der zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhöht. Im Außenbereich sind ab Freitag Veranstaltungen bis mit bis zu 500 Personen erlaubt, im Innenbereich mit bis zu 250 Personen. Die bestehenden Regelungen zum Anzeigen der Veranstaltung mit mehr als 20 Personen bei der Ortspolizeibehörde, die Einhaltung der Abstand- und Hygienemaßnahmen sowie die zu beachtende Testpflicht ab 11 Personen bleiben bestehen.

Zu Veranstaltungen werden beispielsweise auch ein privater Geburtstag oder eine Hochzeitsfeier gezählt. Demgegenüber steht eine private Zusammenkunft wie beispielsweise ein spontanes Grillen im Kreise der Nachbarn und Bekannten. Geimpfte und Genesene sowie Kinder werden nur bei privaten Zusammenkünften nicht in der Personenhöchstzahl mitgezählt, bei Veranstaltungen werden diese mitgezählt.

Analog der Regelung für private Zusammenkünfte sind Veranstaltungen bis 10 Personen von der Pflicht eines Testnachweises befreit.

  • Aufhebung der Testpflicht in verschiedenen Bereichen

Für Freizeitaktivitäten im Außenbereich entfällt ab Freitag die Testpflicht. Minderjährige müssen darüber hinaus für den Besuch von Frei- und Strandbädern keinen negativen Test mehr vorlegen. Negative Testergebnisse müssen von Minderjährigen demnach nur noch in Hallenbädern, Thermen und Saunen vorgelegt werden. Für den Besuch von Wohnmobilstellplätzen ohne Gemeinschaftseinrichtungen entfällt die Testpflicht ebenfalls.

  • Jugend- und Kinderfreizeiten

Die zulässige Teilnehmerzahl bei Jugend- und Kinderfreizeiten wurde von 30 auf 50 Personen in festen Gruppen erhöht. Dabei müssen die Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sowie in Anlehnung an die Verordnung zu Hygienerahmenkonzepten auf der Grundlage dieser Verordnung eingehalten werden.

  • Prostitutionsbetrieb

Auch Bordelle und andere Prostitutionsstätte dürfen wieder öffnen. Die Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Testnachweis mit sich führen, außerdem gilt eine Maskenpflicht für Kundinnen und Kunden.


Seit dem 11. Juni wieder möglich

  • Testpflicht entfällt für die Außengastronomie 
  • Private Zusammenkünfte mit 10 gleichzeitig anwesenden Personen, unabhängig von der Anzahl der Haushalte, im Innen- und Außenbereich ohne Test erlaubt,
  • keine Testpflicht für körpernahe Dienstleistungen, bei denen dauerhaft eine Maske getragen werden kann. Auch die Pflicht zur vorherigen Terminvereinbarung fällt bei Dienstleistungen weg.

  • Alkoholausschank ist bis 1.00 Uhr erlaubt, statt wie bisher bis 22.00 Uhr.

Veranstaltungen

  • Private Zusammenkünfte sind wieder mit bis zu zehn Personen möglich
  • Veranstaltungen können unter Auflagen zur Kontaktnachverfolgung und Hygiene sowie in Verbindung mit einem negativen Test mit 250 Personen unter freiem Himmel und 100 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden.

Sport, Hallenbäder, Thermen

  • Zuschauer beim Sport sind erlaubt. Zudem können 
  • Hallenbäder, Thermen und Saunen dürfen unter Auflagen und in Verbindung mit einem negativen Test wieder öffnen.

Schule und Hochschule

  • Auf dem Außengelände von Schulen entfällt die Maskenpflicht.
  • Die Landesregierung ermöglicht die Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen an Universität und Hochschulen.


Seit dem 4. Juni wieder möglich

  • Im Einzelhandel entfällt dann die Testpflicht.

  • Bei privaten Treffen drinnen dürfen weiter bis zu fünf Personen zusammen kommen, aber die Anzahl der Haushalte spielt anders als bisher keine Rolle mehr.

  • Kontaktsport drinnen wird mit tagesaktuellem negativen Test erlaubt.

  • Minderjährige werden beim Kontaktsport im Außenbereich von der bisherigen Testpflicht entbunden.

  • Bei standesamtlichen Trauungen kann der Kreis der Teilnehmenden nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden erweitert werden.

  • Zudem werden Besuche in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen erleichtert.

In einem nächsten Schritt wird am 11. Juni die Testpflicht in der Außengastronomie sowie bei privaten Treffen im Außenbereich entfallen. Die Landesregierung will zudem ein Konzept erarbeiten, das weitere Stufen für Sport-, Kultur- und private Veranstaltungen beinhaltet. Das Konzept will die Landesregierung nächste Woche vorstellen.


Seit dem 24. Mai wieder möglich

für Personen mit negativem Test oder Impfnachweis und Genesene:

  • Besuche in Strandbädern und Freibädern
  • Freizeitmöglichkeiten im Freien, z.B. Kletterparks oder Besuche des Baumwipfelpfades bis zu einer Gruppengröße von zehn Personen
  • Musizieren und Gesang im Außenbereich (inkl. Proben von Chören und Orchestern im Freien)

Auch die Außengastronomie ist für Gäste mit negativem Test* geöffnet. Private Zusammenkünfte draußen sind für bis zu zehn Personen zulässig, wenn alle einen negativen Test* vorlegen können.

Drinnen dürfen sich in der Regel maximal fünf Personen aus dem eigenen und einem weiteren Haushalt treffen. Kinder bis 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Ausnahmen gibt es für Treffen im familiären Kreis. Dann dürfen auch Personen aus insgesamt drei Haushalte zusammenkommen, wenn mindestens zwei Haushalte davon miteinander verwandt sind.

Seit dem 31. Mai wieder möglich

für Personen mit negativem Test oder Impfnachweis und Genesene:

Gastronomie

  • Innengastronomie kann geöffnet werden. Tische müssen dafür reserviert werden. Maximal zehn Personen am Tisch, einschließlich Geimpte und Genesene.
  • Um "partyähnliche Situationen" zu vermeiden bleibt der Ausschank alkoholischer Getränke von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr untersagt
  • Gastronomiebetriebe dürfen von morgens 6.00 Uhr bis 1.00 Uhr nachts öffnen

Tourismus

  • Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken
  • Nutzung der üblichen Gastro-Angebote wie Frühstück
  • Voraussetzung dafür ist ein Hygienekonzept, es dürfen nicht mehr als 70% der Betten ausgelastet sein
  • Bei mehrtägigen Aufenthalten genügt alle 48 Stunden ein negativer Schnelltest
  • Touristische Reisebusreisen und Schiffsreisen sind wieder erlaubt

Private Zusammenkünfte

Hier gilt weiterhin die bisherige Regel des Saarlandmodells, also:

  • Im Innenbereich weiterhin fünf Personen ohne Schnelltest
  • Im Außenbereich zehn Personen, dann ist allerdings ein negativer Schnelltest erforderlich, ausgenommen sind Geimpfte und Genesene

Die Schulen sollen nach den Pfingstferien in den vollen Präsenzbetrieb zurückkehren. Seit dem 31.05. gehen somit alle Schüler wieder zum Unterricht in die Schule.

Der saarländische Ministerrat hat den Lockerungen zugestimmt.


Die aktuellen Inzidenzen der einzelnen Landkreise findet ihr hier:

Eine Tafel mit dem Hinweis auf die 3G-Regel - geimpft, genesen oder getestet (Foto: picture alliance/dpa | Oliver Berg)
Corona-Update für das Saarland
Details zu den Entwicklungen sowie aktuelle Grafiken zu Fallzahlen und Inzidenzwerte lest ihr hier.

Einen Überblick, welche Regeln bei welchen Inzidenzen gelten, gibt's hier:


Artikel aktualisiert am 24.06.2021, Stand 07:00 Uhr