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SR Ferien Open Air St. Wendel 2019 (Foto: UNSERDING/Dirk Guldner)
"Fan sein tut uns gut!"

Seid ihr auch richtig großer Fan von einem Musiker oder Filmstar? Ein Psychologe hat uns erklärt, warum wir unsere Stars so gerne anhimmeln!

„Man könnte einfach sagen, es ist gut für uns!“ So erklärt Martin Huppert, Psychologe und Verwaltungsdirektor der SHG-Kliniken Sonnenberg, warum wir so gerne Stars anhimmeln und uns jedes neue Album von unserem Lieblingskünstler sofort anhören müssen. Entweder wollen wir uns dadurch abgrenzen und suchen etwas ganz spezielles. Oder wir wollen dazugehören – und werden deswegen zum Beispiel Fan von einem Fußballverein. Denn im Stadion treffen wir auf Tausende Gleichgesinnte und es entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft.

Bars & Melody-Sänger "Melody" im Backstage-Bereich beim SR Ferien Open Air St. Wendel 2019 (Foto: UNSERDING/Dirk Guldner)

Mädels sind eher Fans als Jungs

Laut Martin Huppert sind Mädchen eher Fans als Jungen – typisch ist dann auch, dass Mädels im Teenageralter so richtig für ihren Star schwärmen. Das liegt daran, dass sie in der Entwicklung im Schnitt zwei Jahre weiter sind. Sie interessieren sich weniger für Jungs im gleichen Alter in ihrem Umfeld, sondern eher für Stars.

Junge Menschen sind eher Fans als ältere, denn in der Jugend suchen wir nach Abgrenzung. Vor allem von unseren Eltern. Wir wollen dann etwas eigenes, das sie vielleicht gar nicht verstehen.

SR Ferien Open Air St. Wendel 2019 (Foto: UNSERDING/Dirk Guldner)

Never meet your heroes

Wenn wir Fan sind, wollen wir unseren Star natürlich auch unglaublich gerne einmal treffen. Das könnte uns aber enttäuschen, sagt Martin Huppert: „An dem Satz ‚Triff nie deine Helden‘ ist mit Sicherheit was dran. Denn das Bild, das man sich von seinem Helden aufbaut, ist oft idealisiert und schon fast unmenschlich positiv. Der Held kann diesen Vorstellungen im direkten Kontakt dann selten standhalten."