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Eine Frau gibt bei der US-Wahl 2020 ihre Stimme ab (Foto: picture alliance/Geoff Crimmins/The Moscow-Pullman Daily News/AP/dpa)
US-Wahl: Promis, Politiker & Trump-Test

Rund um die US-Wahl gibt es natürlich auch im Netz und besonders in den Sozialen Netzwerken viele Reaktionen. Wir haben einige gesammelt. Außerdem gibt's hier einen Test, wie viel Trump in euch steckt. Auch deutsche Politiker haben schon reagiert, auch das lest ihr hier.

Wie viel Trump steckt in dir?

Das könnt ihr hier testen! Beim Trump-O-Mat gebt ihr an, wie sehr ihr verschiedenen Aussagen zustimmt oder nicht. Dann wir berechnet, ob demnach Donald Trump oder Joe Biden der Kandidat eurer Wahl wären. Den Test macht ihr hier!


Kanye West wählt sich selbst

Auf Kanye Wests Twitter-Account findet sich ein Video von seinem Wahlzettel. Den hat der Rapper abgefilmt und gepostet. Darauf zu sehen: Er hat sich selbst gewählt! In den Kommentaren sind die Meinungen dazu gespalten: Manche feiern Kanye West dafür und posten #kanyeforpresident. Andere ärgern sich, dass er seine Stimme verschwendet hätte.

Wenn man Kanye West gerade googlet, gibt es tatsächlich eine Hochrechnung, in der er über 1250 Stimmen erhalten hat - denn auch er hatte sich ja um das Amt des US-Präsidenten beworben. Und er hat auf Twitter ebenfalls angekündigt: 2024 , bei der nächsten Wahl, will er nochmal antreten.

Update vom 5. November: Medienberichten zufolge soll Kanye West etwa 60.000 Stimmen bekommen haben!


So wählen andere Stars

Auch andere Promis haben in den sozialen Medien gezeigt, wen sie unterstützen, auch schon vor der eigentlichen Wahl.

Joe Biden erhält zum Beispiel Support von Beyoncé, die bei Instagram ein kurzes Video mit einer Mund-Nase-Maske mit den Worten "Biden" und "Harris" gepostet hat. Kamala Harris ist die Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, falls Biden Präsident wird.

Beyoncé auf Instagram mit Biden-Maske (Foto: instagram.com/beyoncé)
Beyoncé auf Instagram mit Biden-Maske

Billie Eilish hat bei Twitter einen Aufruf Bidens retweetet, in dem er die Menschen in einem County in Nevada darauf hinweist, dass in manchen Orten länger gewählt werden kann und sie bittet, ihre Stimme abzugeben. Auch vorher hatte Billie schon gezeigt, dass sie Biden unterstützt, unter anderem trat sie bei einer Veranstaltung der Demokraten auf und machte ihren Support für Biden deutlich.

Demi Lovato hat einen Song mit dem Titel "Commander in Chief" veröffentlicht, der sich ziemlich deutlich als Kritik gegen Trump interpretieren lässt - auch ihre Stimme geht wohl an Joe Biden.

Es gibt aber natürlich auch Fans von Trump. Kid Rock zum Beispiel, der unter anderem "All Summer Long" singt und mal mit Pamela Anderson verheiratet war. Schon öfter hat er Bilder von sich mit Trump auf dem Golfplatz gepostet und unter eins auch geschrieben "Keep America great!" Auch die Schauspielerin Kirstie Alley (zum Beispiel Auftritte in "Kings of Queens" und "The Middle") wählt Trump und macht das auf Twitter deutlich.


Deutsche Politiker kritisieren Trump

Donald Trump hat sich bereits vor Publikum und Kameras - und vor allem, bevor alle Stimmen ausgezählt wurden - zum Sieger der Wahl bestimmt. Er sagte außerdem, er wolle die weitere Auszählung der Stimmen gerichtlich stoppen zu wollen. Viele Politiker in Deutschland kritisieren ihn deswegen scharf.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), die Verteidigungsministerin, sagt im ZDF, dass die Wahl noch nicht entschieden sei und widersprach so Trump. Sie hat auch vor einer "Verfassungskrise in den USA" gewarnt, wegen des Auftretens des aktuellen Präsidenten.

Der Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat Auszählung aller Stimmen in den USA gefordert: "Wir sollten alle gemeinsam allerdings darauf bestehen, dass demokratische Wahlen auch komplett stattfinden". Solcheseien erste beendet, wenn alle Stimmen Beachtung gefunden haben.

Robert Habeck von den Grünen sagte dem Sender RTL: "Wenn Trump das gewinnt, dann ist eine Wasserscheide überschritten, dann ändert sich die globale Ordnung fundamental."

Die AfD hingegen hält die Siegeserklärung Trumps für weitgehend unproblematisch. Man müsse sich deshalb keine Sorgen machen, dass die Demokratie in den USA nicht mehr funktioniere, sagte Parteichef Jörg Meuthen. . In einem ARD-Interview sagt er aber auch in Bezug auf Trumps Erklärung eines Sieges: "Ich halte es für unnötig, was der Präsident da gerade gesagt hat."


Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Show mit Moritz am 3. November 2020 berichtet.