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Eine Frau wandert (Foto: pixabay.com)
St. Wendel statt Slowenien

Michelle postet bei Instagram Reisebilder – die Coronakrise hat ihrer Reiselust aber erstmal ein Ende gesetzt. Trotzdem gibt sich Michelle nicht damit zufrieden, einfach zuhause zu bleiben. Stattdessen entdeckt sie jetzt eben das Saarland! Warum Spazieren gehen hier gerade das perfekte Hobby ist, erzählt sie Thurie und Jonas in UNSERDING-Interview.

Als „Wild Soul“ und „Always Travelling“ beschreibt Michelle (alias @laura_medici) sich auf ihren Instagram-Profil. Ihre Bilder beweisen das: Slowenien, Peru und die Bahamas sind nur einige der getaggten Orte ihrer Fotos. Als Reisebloggerin würde sie sich aber nicht bezeichnen. „Ich reise einfach sehr, sehr gerne, seit über 15 Jahren. Sobald es mir irgendwie möglich war und meine Eltern mir gesagt haben ‚Go!‘ war ich direkt weg. Ich sehe gerne neue Orte und teile das gerne mit Menschen.“ Das für die breite Öffentlichkeit zu machen, ist dabei nicht Michelles Plan, trotzdem teilt sie gerne Tipps und Erfahrungen.

Seit Corona steckt sie aber natürlich irgendwie im Saarland fest. Vom unterwegs sein hält sie das aber nicht ab, jetzt erkundet sie eben das Saarland und teilt auch das bei Instagram. „Ich würde mal sagen, ich habe mir aus der Not heraus so etwas Abwechslung geschaffen!“ Immer nur zuhause sitzen ist nix für Michelle:

„Wenn man dann mal was Neues sehen will, bieten sich solche Spaziergänge eben an.“
Michelle in Slowenien (Foto: instagram.com/@laura_medici)
Normalerweise ist Michelle weiter weg vom Saarland unterwegs, hier in Slowenien

Deswegen verrät sie natürlich auch ihre Tipps für schöne Routen im Saarland: Die Gegend um St. Wendel und um Losheim herum sind Michelles Favoriten. „Da ist auch nicht immer so viel los, wenn man mal vom Losheimer Stausee absieht. Und die Landschaft ist traumhaft! Wunderschön, man hat immer wieder kleine Flüsse, Seen, Felsen, Formationen, die sind auch geile Fotomotive!“ Bei manchen der Fotos wurde sie danach auch gefragt, ob sie in der Quarantänezeit in den Schwarzwald gefahren wäre.

„Ich konnte dann immer sagen: Nee, das ist um die Ecke, 30 Kilometer von zuhause.“

Dass Spazieren gehen auch nicht nur was für Oma und Opa, sondern auch für uns ist, begründet Michelle einmal mit der Schönheit der Landschaft, aber auch damit, mal von den Medien wegzukommen. „Ich find’s manchmal echt ganz, nicht so den Zugriff auf die Medien zu haben. Momentan merke ich nämlich, dass mich das irgendwie erschlägt. Und wenn ich draußen war, geht’s mir danach nochmal besser! Ich habe mehr Energie, kann mal an andere Sachen denken und mich nicht immer mit der aktuellen Situation auseinander setzen. Ich mache mir wieder Luft in meinem Kopf!“

Außerdem kann man auch noch was Nützliches machen, den Hund mitnehmen zum Beispiel. Oder – was jetzt wieder okay ist – mit Freunden zusammen spazieren.

Michelles Fazit zum Spazieren im Saarland:

„Das ist wie Yoga – nur mit Aussicht!“

Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Morningshow mit Thurie und Jonas am 5. Mai berichtet.