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Luxemburgische und europäische Flaggen vor dem Turm der Staatssparkasse in Luxemburg (Foto: dpa)
Luxemburg: Kaffee, Benzin und Zigaretten - geht das noch?

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Luxemburg. Das Land hatte in den vergangenen Tagen den Grenzwert von 50 Neuinfektionen überschritten. Die saarländische Landesregierung rät daher von Reisen in das Nachbarland ab. UNSERDING hat alle wichtigen Infos für euch.


Update:

Die saarländische Landesregierung möchte eine Veränderung der bisherigen Qurantäneregeln, in Bezug auf die Situation in Luxemburg. Der saarländische Europaminister Peter Strobel (CDU) hat mitgeteilt, sich an der Regelung in Rheinland-Pfalz orientieren zu wollen.

Dort müssen Personen die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, erst in Selbst-Quarantäne, wenn ihr Aufenthalt länger als 72 Stunden dauerte.

Die mögliche Änderung der Corona-Ordnung könnte erst am Freitag offiziell gemacht werden, da sie noch dem Kabinett vorgelegt werden muss. So lange behält die bestehende Ordnung ihre Gültigkeit.


Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat Luxemburg auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Der Grund sind die weiterhin steigenden Fallzahlen in unserem Nachbarland. Am Montag wurden dort 100 Neuinfektionen bekannt.

Nicht notwendige oder touristische Reisen sollen daher laut Auswärtigem Amt vermieden werden. Die Fahrt zur nächsten Tankstelle in Luxemburg, die viele Saarländer und Saarländerinnen häufiger betreiben, sollte daher verschoben werden. Es ist zwar grundsätzlich erlaubt für Kaffee, Benzin und Co. über die Grenze zu fahren, da diese offen bleiben sollen und keine coronabedingten Kontrollen durchgeführt werden, jedoch müssen Menschen die aus einem Corona-Risikogebiet kommen, in 14-tägige Quarantäne.

Ausnahmeregelungen

Ausnahmen gelten für Berufs-Pendler, Personen die unaufschiebbare medizinische Termine haben und Menschen die in Gesundheitsberufen arbeiten. Alle anderen müssen sich in Quarantäne begeben, dass heißt der Besuch der Tankstelle oder der Kurzbesuch an luxemburgischen Seen lohnen sich nicht wirklich, wenn euch danach die Quarantäne droht. So günstig sind Zigaretten und Kaffee im Verhältnis dann doch wieder nicht.

Darauf ausgelegte Grenzkontrollen soll es nicht geben, aber die standardmäßigen Kontrollen zwischen den Ländern werden weiterhin durchgeführt. Werdet ihr also dort herausgezogen, dann kann euch die Polizei in Quarantäne schicken. Grenzschließungen zwischen dem Saarland und Luxemburg schließt Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) weiterhin aus.