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Eine Frau tippt eine Nummer in ihr Handy ein (Foto: unsplash.com)
Leihen/verleihen: Apps helfen

„Leihst du mir fünf Euro?“, „Kann ich mir deine Mütze leihen?“, „Dein Buch bring ich dir morgen wieder mit!“ Kennt ihr bestimmt. Und dann wartet man doch vier Wochen darauf, sein Zeug wiederzubekommen, bis man es langsam vergisst oder verliert den Überblick, wer eigentlich wem wie viel Geld schuldet. Es gibt aber einige Apps, die beim Erinnern helfen!

  • "Fainin" ("Find anything in your Neighbourhood"): Zwei Gründer aus Berlin haben die App gestartet, die das Leihen und Verleihen von privaten Gegenständen sicherer machen soll. Deswegen nutzt die App die Blockchain (Nutzer müssen sich also registrieren und ihren Perso und ein Bild für die Garantie, dass sie es wirklich sind, zeigen). Und es wird mit einer Versicherung zusammengearbeitet. Sowohl der Verleiher als auch der Leiher sind bei Beschädigung und Diebstahl versichert, Schäden von bis zu 15.000 Euro sollen gedeckelt sein.

  • Um Geld zu teilen: Hierfür gibt es eine recht große Auswahl an Apps. Bekannt ist zum Beispiel "Splitwise". Hier kann man Gruppen erstellen und die Kosten durch alle Teilen. Zum Beispiel praktisch für WG-Einkäufe. Die App verrechnet dann auch, wer wem wie viel schuldet. Ähnlich funktioniert "Tricount", auch "Splid" und "iLend4Friends" teilen Geld zwischen verschiedenen Parteien auf.

  • "Owy": Hilft euch, Gegenstände im Blick zu behalten, die ihr verliehen habt. Dazu macht ihr einfach eine Liste auf, in die ihr schreibt, was ihr wann an wen verliehen habt. Das könnt ihr auch noch mit einem Bild versehen. Und ihr könnt über die App direkt Erinnerungen an die Leute schicken, die euch euer Zeug noch schuldig sind. Auf welchem Weg die Erinnerung verschickt wird, entscheidet ihr – zum Beispiel via Email oder WhatsApp.

Eine Frau tippt auf einem Smartphone (Foto: pixabay.com)
Apps helfen dabei, den Überblick zu behalten


Promis leihen Kleider

UNSERDING-Moderatorin Thurie hat auch mal nachgeforscht, was sich die Stars eigentlich so leihen, statt zu laufen. Ergebnis: Vor allem Klamotten! Jedes Jahr, wenn die Preisverleihungssaison anfängt, startet in Hollywood auch die Verleihsaison.

All die Kleider und der teure Schmuck, den die Promis da auf dem roten Teppich tragen, werden nämlich nicht gekauft,sondern nur geliehen. So ein aufwendiges Kleid kostet nämlich schon mal zwischen 100.000 und 200.000 Dollar.

Und eine ganze Saison an Preisverleihungen beinhaltet alleine in den USA sind allein in den USA über 40 Veranstaltungen. Dazu kommen noch internationale Events wie die Filmfestspiele in Cannes oder die Berlinale.

Wenn die Promis also für jede Veranstaltung ein neues Kleid kaufen würden, wäre das selbst für die Hollywood A-Prominenz zu teuer. Also leihen sie. Wenn die Sachen dreckig werden, werden sie danach professionell gereinigt. Und nachdem jemand berühmtes sie anhatte, wandern die Kleider vom roten Teppich oft ins "Archiv" des entsprechenden Designers.

Weniger bekannte Designer verkaufen die getragenen Klamotten gerne weiter und in ganz, ganz seltenen Fällen schenken die Designer das Kleid sogar dem Promi.

Das war zum Beispiel bei Jennifer Lopez der Fall. Die hatte bei einer Preisverleihung mal ein grünes, ganz tief ausgeschnittenes Kleid an - das durfte sie hinterher behalten. Und weil das Kleid überall so gut ankam, hat Versace es in etwas abgeänderter Form in die Massenproduktion gegeben. Das kostet im Internet jetzt 5.500 Euro.

Frau im Kleid (Foto: pixabay.com)
Kleider kann man online ausleihen

Auch hier in Deutschland kann man Kleider leihen, es gibt einige Websites, die einen entsprechenden Service anbieten. Praktisch für Hochzeiten oder ähnliches!


Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Morningshow mit Thurie und Jonas am 5. November 2020 berichtet.