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Ein Thermometer zeigt Minusgrade (Foto: dpa)
Kältemythen im Check

Kalt - kälter - eiskalt! Im Saarland wird es die nächsten Tage richtig frostig. Wir haben deswegen mal ein paar Kältemythen gecheckt: Wird Bier durch Kälte schlecht? Frieren Dicke weniger als Dünne? Und kann eure Zunge an Metall festkleben?

Mythos 1: Kälte schadet eurem Bier

Ein Glas Bier (Foto: dpa)

Ja! Bei Minusgraden, um genau zu sein, alles unter 2 Grad plus, gibt es bei Bier eine sogenannte Kältetrübung. Das ist bei einer kurzfristigen Lagerung nicht tragisch, weil die Trübung wieder zurückgeht. ABER! Ab -2 Grad friert das Bier und die Flaschen platzen. Also das Bier runter vom Balkon und rein in den Kühlschrank. Übrigens: Da es in den nächsten Tagen nachts bis zu -7 Grad kalt wird, sollte nichts draußen stehen, was einen Alkoholgehalt unter 34 Prozent hat.


Mythos 2: Dicke frieren weniger als Dünne

Mythos: Frieren Dicke weniger als Dünne? (Foto: Imago/Westend61)

Jein. Zwar bietet das Fett unter der Haut einen gewissen Schutz vor der Kälte. Dafür bieten Dicke der Kälte eine größere Angriffsfläche. Besser dran sind Menschen mit Muskeln. Denn die Muskeln ziehen sich bei Kälte zusammen und wärmen so den Körper.


Mythos 3: Die Zunge bleibt an eiskaltem Metall kleben

Ein Tiger steckt seine Zunge durch die Gitterstäbe (Foto: Imago/Westend61)

Das stimmt. Denn Metall als guter Wärmeleiter speichert auch die Kälte sehr gut. Der Speichel auf der Zunge gefriert daher sofort. Und die Zunge lässt sich auch nicht so leicht wieder lösen. Eine schmerzhafte Sache, die auch zu Gewebeschäden führen kann.