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Ungekocht Genießbar - Hopfen (Foto: Mathias Blum)
Ungekocht Genießbar: "Hopfen"

Ungekocht Genießbar haben eine neuen Song. In dem loben sie eines der schönsten Dinge des Saarlandes: Den Hopfen. Wie der Song entstanden ist und welche Probleme Corona bereitet hat – lest ihr hier. Außerdem findet ihr hier den Link zum Video.

Songs, die für Festivals geschrieben werden, werden quasi jedes Jahr zur Festivalsaison zum Hit. Das dachten sich auch die Jungs von Ungekocht Genießbar. Die hatten schon vor Monaten, noch vor der ganzen Coronakrise, die Idee, einen Festivalsong zu machen. „Da konnte noch keiner ahnen, dass alle Festivals abgesagt werden“, erzählt Dennis aus dem Team.

Dann kam Corona. Den Song, er heißt „Hopfen“, haben Ungekocht Genießbar trotzdem produziert. Vor allem um einigen Branchen, die von der Pandemie schwer betroffen waren zu helfen: Musikern und Veranstaltungstechnikern. Dennis:

„Deswegen haben wir uns auch mit einer Veranstaltungsfirma zusammengetan. Die hat es ja echt am härtesten getroffen. Das war ein ganz wichtiger Teil der Produktion.“
Ungekocht Genießbar - Hopfen (Foto: Mathias Blum)
Für das Video wurde mit Veranstaltungstechnikern zusammengearbeitet

Orientiert an einer bekannten Band

In Zusammenarbeit mit ihnen ist dann das Video entstanden, zumindest der Teil, „der sich vom Stil her an einer großen deutschen Band orientiert. Ich sag nur: Flammenwerfer“, erzählt Dennis. Wenn ihr euch hier das Video anschaut, erkennt ihr bestimmt, welche Band er meint… (Spoiler: Es ist natürlich Rammstein.)

Ungekocht Genießbar - Hopfen (Foto: Mathias Blum)
Flammenwerfer für's Video

Es wurden aber auch Szenen mit Statisten in Blieskastel gedreht. Wegen des Coronavirus durften nur 20 Statisten mit, obwohl es um eine Partyszene ging. Die Schauspieler wurden dann alle in Abständen von mindestens 1,50 Metern aufgestellt. Wer aus einem Haushalt kam, durfte näher zusammenstehen. „Dann haben wir mit der Kamera ein bisschen getrickst, damit die Abstände nicht so riesig aussehen“, verrät Dennis.

Ungekocht Genießbar - Hopfen (Foto: Mathias Blum)
Videodreh mit Abstand

In vier Tagen komponiert

„Hopfen“ wurde übrigens innerhalb von vier Tagen geschrieben. Dennis hat die Idee „mal in einem Nebensatz Robert von der Band Trail Way Circus erzählt – der hat ihn dann mal schnell komponiert." Vorher war lange überlegt worden, in welche Richtung er gehen soll: „Malle-Hit, weichgespülter Deutsch-Pop-Song oder Rock und Metal?“ Was es geworden ist, hört ihr hier. Aber auch dazu nochmal der Hinweis: Flammenwerfer.

Einen Gastauftritt hat außerdem noch der Gitarrist von Pietro Lombardi und Katja Krasavice. Falls ihr spontan nicht wisst wie der aussieht: Er wird im Video engelsgleich von der Decke abgeseilt.

Und schmeckt das Saarland für dich denn nach Hopfen, Dennis?

„Wir sind ja hier ein kulinarisches Land, Saarland ist Geschmack. Man ist glücklich, wenn man nach Feierabend einen Ring Lyoner und eine Flasche Bier in der Hand hat.“

Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Show mit Stephanie am 2. September 2020 berichtet.