Zahreiche Impfpässe und Unterlagen liegen auf einem Tisch (Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe)
Langzeitfolgen beim Impfen?

Am Wochenende hat Fußball-Nationalspieler Josua Kimmich gesagt, er sei noch nicht gegen Corona geimpft, weil er Bedenken bezüglich fehlender Langzeitstudien über Impf-Nebenwirkungen habe. Kimmichs Aussage sorgte für eine erneute Impfdebatte – dabei gibt es laut Experten keine Langzeitfolgen beim Impfen.

Nebenwirkungen einer Impfung treten immer nur innerhalb weniger Wochen nach dem Piks auf. „Was offensichtlich viele Menschen unter Langzeitfolgen verstehen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten“, stellte Carsten Watzl von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie klar.

In Bezug auf die Äußerung des FC Bayern-Stars spricht Immunologe Watzl von einem „Missverständnis, das sich bei vielen Menschen hartnäckig hält“. Daher könnte Kimmichs Statement neuen Schwung in die Aufklärungsarbeit bringen.

Vorbereitete Corona-Impfspritzen (Foto: SR/Steffani Balle)
Gegenwind für Kimmichs Impfskepsis
Fußball-Profi Kimmich wartet mit einer Corona-Impfung ab, aus Sorge vor möglichen Langzeitfolgen. Experten versuchen, Bedenken solcher Art auszuräumen: Nebenwirkungen seien eine Frage von Wochen - und nicht von Jahren.

Mehr Infos: Warum es keine Langzeit-Folgeschäden bei Impfungen gibt.

Ein Artikel vom 25.10.2021