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EU Most Wanted (Foto: picture alliance/-/Europol/dpa)
In Social Media: Sexualstraftäter gesucht

Wundert euch nicht, wenn euch in den sozialen Netzwerken in den nächsten Tagen Steckbriefe von Vebrechern angeziegt werden. Das ist Teil einer Kampagne von Europol, mit der 19 der am dringendsten gesuchten Sexualstraftäter Europas gesucht werden.

19 Fotos sind rot hervorgehoben auf der Website, die "Europe's Most Wanted Fugitives", also die am dringendsten gesuchten, flüchtigen Straftäter Europas auflistet. Bei der Suche nach den 19 Männern auf den Fotos, alle Sexualstraftäter, wird gerade die Bevölkerung mittels einer Kampagne um Hilfe gebeten. Auch ein Täter aus Deutschland ist darunter.

Jedes Foto kann angeklickt werden, um mehr Informationen über den Gesuchten zu bekommen. Und: Es können anonym Hinweise eingereicht werden, falls man etwas über die Person weiß. Die Gesuchten sind entweder schon verurteilt oder dringend tatverdächtig, alle in Fällen von Sexualverbrechen. Unter den Taten sind Vergewaltigung, sexuelle Ausbeutung und Kinderpornographie, in einem Fall auch Geiselnahme und Entführung.

Um die Chancen auf Hinweise aus der Bevölkerung zu erhöhen, wird die Kampagne auch in den sozialen Netzwerken beworben. Vier Wochen lang sollen Bilder und Links zur Websites in den Feeds geschaltet werden. Schon 2016 gab es eine solche Kampagne, in 33 Fällen soll es wichtige Tipps aus der Bevölkerung gegeben haben.


Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Show mit Krissy am 28. Oktober 2020 berichtet.