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Tibor Sprick (vorne) und Christoph Dillenburg (Foto: SR 1/Jessica Becker)
Blue Future Project
Trinkwasser für Afrika

In Afrika leben etwa 390 Millionen Menschen, die noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Das wollen Tibor Sprick und Christoph Dillenburg aus Saarbrücken gerne ändern. Deshalb haben sie ihr Start-Up "Blue Future Project" gegründet. Damit wollen Sie Menschen in Afrika helfen, auf eigenen Beinen zu stehen.

Tibor studiert Internationale BWL an der HTW Saar und Christoph ist gelernter Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Kennengelernt haben sich die beiden über die Football-Mannschaft "Hurricances". Anfangs konnten sie sich eigentlich nicht leiden - mittlerweile sind die beiden aber beste Freunde.

Während Tibor noch studiert, hat Christoph im Juli seinen Job gekündigt. Er konnte ihn nicht mehr mit seinen moralischen Vorstellungen vereinbaren: "Ich wollte meine Arbeit und mein Know-How irgendwo einbringen, wo es sinnvoll ist", erklärt Christoph. Und das will er jetzt zusammen mit Tibor und ihrem Trinkwasser-Projekt "Blue Future Project" machen.

Perspektiven für Menschen in Afrika

Zusammen wollen Christoph und Tibor afrikanische Dörfer mit sauberem Trinkwasser versorgen. Dafür haben sie sich mit einem Ingenieur aus Tansania zusammengeschlossen. Dr. Askwar Hilonga hat einen Wasserfilter entwickelt, den er Afrikanern verkauft. Das besondere an dem Filter ist, erklärt Tibor, dass der Filter auf Nano-Technologie basiert und ohne chemische Zusätze oder Strom funktioniert. Außerdem könne er auch auf die entsprechenden Probleme in den Gemeinden angepasst werden und sei so für alle Flüsse und Seen einsetzbar.

Die Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Ingenieur ist für die beiden Start-Up-Gründer wichtig, und sie basiert auf einer Idee, die alle drei gemeinsam haben: "Dr. Hilonga versucht von Grund auf etwas in den Gemeinden aufzubauen", so Tibor. Mit dem Filter können die neuen Unternehmer ihre Mitmenschen in den Dörfern mit sauberem Trinkwasser versorgen, in dem sie es kostengünstig verkaufen. "Die Menschen bekommen dadurch eine Perspektive. Es werden Unternehmen geschaffen und Arbeitsplätze. Die Gemeinden können sich von alleine versorgen."

Wie könnt ihr das Projekt unterstützen?

Den Filter können sich momentan nicht sehr viele Unternehmer finanzieren: Im Paket mit einem Wasserladen kostet er etwa 800 Euro. Genau das wollen die beiden Saarländer ändern - sie helfen bei der Finanzierung und aus dem Ertrag des Wasserverkaufs können die neugegründeten Firmen dann das Geld an Blue Future Project zurückzahlen. Mit dem Erlös wollen Christoph und Tibor wiederum weitere Dörfer in Afrika mit dem Filter ausstatten. So sollen nach und nach Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Wenn ihr das Projekt unterstützen wollt, könnt ihr das auch ohne euch finanziell zu beteiligen. Wie genau, hat uns Christoph verraten: "Was für uns erstmal wichtig ist - dadurch, dass wir jetzt nach Afrika reisen und dort viel Contents auf Social Media herausgeben werden und den Leuten zeigen wollen, was wir tun - ist uns in erster Linie, dass ihr uns folgt. Egal ob auf Instagram, Facebook und YouTube."

Alle Informationen zu dem Projekt der beiden gibt es unter www.bluefutureproject.com.