UnserDing Scratch Logo
Eine 5-Sterne-Bewertung online (Foto: pixabay.com/mohamed_hassan)
Erfolgreich verkaufen in Onlineportalen

In Online-Verkaufsportalen wie ebay Kleinanzeigen findet man fast alles – und kann genauso gut fast alles wieder loswerden. Wie ihr das noch besser macht? Hier sind einige Tipps.

1. Gute Fotos

Klar – man will ja sehen, was man da kauft. Deswegen: Nicht zu dunkel, nicht zu hell, nicht verwackelt. Am besten fotografiert ihr bei Tageslicht. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass ihr den Verkaufsgegenstand nicht gegen das Licht fotografiert. Zum Beispiel nicht direkt vor einem Fenster.

Mehr Fotos zeigen besser, was man da genau kauft – also macht am besten nicht nur eins. Bis zu 20 Fotos sind pro Anzeige sind zum Beispiel bei ebay Kleinanzeigen möglich. Auch Details könnt ihr fotografieren, zum Beispiel den Markennamen an technischen Geräten. Falls man im Hintergrund eure Wohnung sieht, sollte die natürlich einigermaßen aufgeräumt sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ihr Spiegel verkauft!

2. Guter Titel

Hier solltest du vor allem alles richtig schreiben. Niemand sucht nach Produktnamen mit Tippfehler drin. Was du verkaufst und von welcher Marke es ist sollten im Titel stehen. Außerdem kannst du typische Schlagworte einbauen, nach denen Käufer vielleicht auch suchen. Auch den Zustand kannst du angeben: neu, wie neu, guter Zustand – in diese Richtung. Bleib dabei ehrlich.

Eine Frau hält Einkaufstüten in der Hand (Foto: pixabay.com)

3. Kurze, knackige Beschreibung

Hier sollte das Wichtigste stehen. Und zwar auf den Punkt gebracht. Technische Angaben, das Baujahr, Infos zu Material und Zustand. Als Orientierungspunkt kannst du zum Beispiel die Verpackung deines Produkts nutzen.

Du kannst auch dazu schreiben, warum du das Produkt verkaufst. Vielleicht passt dir eine Jacke einfach nicht mehr. Dem Käufer zeigt das, dass an dem Produkt an sich nichts dran ist.

4. Bleibe ehrlich

Stell dir vor du kaufst ein Produkt, von dem du denkst, es sei in Top-Zustand. Und dann kommt es bei dir an und hat Kratzer, Dellen oder funktioniert nicht richtig. Das würde dich bestimmt ziemlich ärgern. Deswegen: Bleib beim Verkaufen ehrlich, auch wenn das, was du verkaufst, nicht mehr perfekt ist. Denn gute Bewertungen sind immer besser als schlechte.

5. Preise vergleichen

Ein Taschenrechner und Geld (Foto: pixabay.com/Bru-nO)

Der Versuch, richtig viel Geld mit eurem gebrauchten Produkt rauszuschlagen, wenn es das eigentlich gar nicht mehr wert ist, kann in die Hose gehen. Vielleicht bekommt ihr es so gar nicht verkauft, oder nachher bekommt ihr eine schlechte Bewertung vom Käufer. Wählt deswegen den Preis richtig und fair. Als Faustregel könnt ihr sagen, dass ein Gegenstand, der schon länger benutzt wurde und bei dem Abnutzungsspuren zu sehen sind, nicht mehr als 50% des früheren Kaufpreises wert sind. Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen wie Sammelobjekte oder Dinge, die sehr langsam oder nur wenig an Wert verlieren. Es kommt natürlich auch immer total auf euer Produkt an.

6. Der richtige Zeitpunkt

Abends und am Wochenende – Erfahrungen haben ergeben, dass da die meisten Leute bei ebay Kleinanzeigen online sind und nach Angeboten stöbern.

Also ladet ihr eure Anzeige am besten abends hoch, dann ist sie hoch oben zu sehen.

Außerdem spielt die Jahreszeit eine Rolle. Im Winter sucht man eher nach Winterjacken, im Sommer eher nach Strandmuscheln.

7. Sichtbar bleiben

Falls du deine Sachen einfach nicht loswirst, kannst du deine Anzeige noch einmal neu schalten. Denn vielleicht gibt es schon so viele neue Anzeigen für ähnliche Produkte, dass Interessenten sie gar nicht mehr sehen. Die Bilder können bleiben, den Text kannst du rüber kopieren – fertig. Du kannst natürlich noch darüber nachdenken, den Preis anzupassen.


Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Morningshow mit Thurie am 3. September 2020 berichtet.