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Nasenspray (Foto: picture alliance / dpa / Wolfram Kastl)
Die Sucht nach Nasenspray

Wer kennt es nicht: Die Nase ist zu und man bekommt einfach keine Luft! Da ist der Griff zum Nasenspray für viele die einfachste und schnellste Lösung, um wieder befreit atmen zu können. Doch Nasenspray kann süchtig machen und ist nicht so ungefährlich wie viele denken. Wir klären euch auf und geben euch Tipps wie ihr von eurer Nasenspraysucht loskommt.

Die Sucht nach Nasenspray ist verbreiter als man glaubt. Nach Schätzungen eines Gesundheitswissenschaftlers sind 120.000 bis 140.000 Menschen in Deutschland süchtig danach. 2018 war Nasenspray sogar das meisterverkaufte Arzneimittel in Deutschland.

Nasenspraysucht ist aber nicht ungefährlich: Durch das Spray kann die Schleimhaut trocken und sogar beschädigt werden. Im schlimmsten Fall bildet sich eine Kruste in der Nase, die unangenehm riecht. Das nennt man dann Stinknase.

Wer süchtig nach Nasenspray ist, sollte laut dem HNO-Arzt Dr. Heinze aus Dillingen am besten einen kalten Entzug machen – also komplett auf Nasenspray verzichten. Alternativ können die Betroffenen auch versuchen auf ein Meerwasser- oder Kindernasenspray umzusteigen. Helfen kann zusätzlich eine Nasensalbe, die die Schleimhaut anfeuchtet. Wenn das alles nichts hilft, ist der Gang zum HNO-Arzt unvermeidbar.

Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Morningshow mit Jonas am 14. Januar berichtet.