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Szene aus "I Am Greta" (Foto: picture alliance/-/Filmwelt Verleihagentur/dpa)
Kino: Film über Greta Thunberg

Greta Thunberg hat die Schule geschwänzt, führende Politiker getroffen und ist nach New York gesegelt – jetzt kommt ein Film über sie in die Kinos. Er zeigt, wie sie zur Ikone einer weltweiten Klimaschutz-Bewegung wurde.

Als Greta Thunberg 15 Jahre alt war, das war 2018, schwänzte die Schwedin die Schule. Mitten im Winter, mit Handschuhen und Mütze und einem Schild, auf dem sie ihren Schulstreik für den Klimaschutz ankündigt. Schon da ist Nathan Grossmann, der Regisseur des Dokumentarfilms „I Am Greta“, mit der Kamera dabei. Er hatte von Gretas geplanter Aktion gehört und gefragt, ob er filmen dürfte – denn man wisse ja nicht, was daraus werden würde.

Szene aus "I Am Greta" (Foto: picture alliance/-/Filmwelt Verleihagentur/dpa)
Der Film zeigt auch private Momente

Daraus wurde eine weltweite Bewegung, denn immer mehr schlossen sich an, erst in weiteren Teilen Schwedens, dann auch darüber hinaus. Unter dem Namen „Fridays for Future“ wurde für das Klima demonstriert.

Thunberg traf Politiker, wurde zu Veranstaltungen eingeladen, auch zum UN-Klimagipfel in New York. Weil sie nicht fliegt, überquerte sie den Atlantik per Segelyacht – auch dabei von Grossmann und seiner Kamera begleitet.

Der Film folgt Greta Thunberg also über Jahre dabei, wie sie Menschen dazu bewegt, den Klimawandel ernst zu nehmen und auf die Wissenschaft zu hören.

Heute, am 16. Oktober 2020, startet der Film in den deutschen Kinos.


Über dieses Thema wurde auch in der UNSERDING-Show mit Moritz am 16. Oktober 2020 berichtet.