Kerzen und Blumen liegen vor dem Gebäude des Polizeipräsidiums Westpfalz und der Polizeiinspektion Kusel.  (Foto: picture alliance/dpa | Thomas Frey)
Kusel-Prozess
Hinterbliebene fordern 50.000 Euro Schadenersatz

Im Prozess um die getöteten Polizisten bei Kusel fordern die Hinterbliebenen der 24-Jährigen Polizeianwärterin rund 50.000 Euro Schmerzensgeld. Sie haben als Nebenkläger am Freitag (23.09.2022) vor dem Landgericht Kaiserslautern einen Antrag gestellt. Ein Vertreter sagte, die Eltern und die beiden Schwestern der Verstorben seien nach der Tat stark belastet. Es sei unklar, ob sie je wieder arbeitsfähig sein werden. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, könnte sich der Prozess deutlich länger ziehen, so der Richter und der Verteidiger der Anklage. Ende Januar sind zwei Polizisten bei einer Kontrolle nahe Kusel erschossen worden. Die Anklage wirft den zwei Tatverdächtigen vor, dass sie ihre Jagdwilderei vertuschen wollten.

(23.09.2022)