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New Music Award (Foto: dpa)
New Music Award 2020

2020 war ein schwieriges Jahr für die Musikbranche, und vor allem für junge Künstlerinnen und Künstler. Keine Konzerte, keine Festivals. Unser Lichtblick für die Musiker/innen: Der New Music Award 2020! Die jungen Radiosender der ARD, also auch UNSERDING, ehren hier Newcomer aus der deutschen Musikszene.

In diesem Jahr wird der New Music Award wegen der Corona-Situation nicht in einer Liveshow vergeben, sondern in einer Radioshow. Das findet am 26. November statt.

Vergeben werden die Preise in den Kategorien „DurchstarterIn des Jahres“ und „NewcomerIn des Jahres“. Die erste Auszeichnung geht an einen Act, der in diesem Jahr den Durchbruch geschafft hat. Über den zweiten Preis entscheidet im Vorfeld der Verleihung eine Fachjury, bestehend aus den Musikredaktionen der teilnehmenden Sender und aus Vertreterinnen und Vertretern der Musikbranche. Als JurorInnen mit dabei sind neben Musikjournalistin und DJ Salwa Houmsi auch die „DurchstarterInnen“ der letzten beiden Jahre: LEA und Giant Rooks.

Starthilfe: Die Nominierten für den New Music Award 2020
Audio [UNSERDING, (c) SR, 23.11.2020, Länge: 05:50 Min.]
Starthilfe: Die Nominierten für den New Music Award 2020


Durchstarterin des Jahres

Die Gewinnerin des Preises "DurchstarterIn des Jahres" ist schon raus: Zoe Wees hat den Preis am 18. November in Berlin überreicht bekommen. Natürlich corona-konform in einem kleinen Studio ohne Publikum. Zoe kommt aus Hamburg und nahm 2017 an der Sendung "The Voice Kids" teil. Auf TikTok hat sie viele Coverversionen bekannter Songs hochgeladen, zum Beispiel von Lewis Capaldi oder James Bay. Im März 2020 veröffentlichte sie ihre erste Single, "Control" heißt die Piano-Ballade.

Zoe Wees (Foto: Sascha Conrad)


Nominiert von UNSERDING

EstA

Nominiert für den NMA 2020: EstA (Foto: Pressefoto)

EstA ist ein Saarbrücker Rapper, der ursprünglich die Teilnahme beim Videobattleturnier (VBT) bekannt wurde. 

Anfang des Jahres veröffentlichte EstA im März 2020 sein drittes Solo-Album „Nur für mich“. Die überwiegend autobiographischen Tracks machen den Release zu seinem bisher persönlichsten Album. EstA thematisiert eine ereignisreiche Kindheit, eine noch turbulente Jugend, private Fehltritte, langjährige Freundschaften und schwere Verluste, er räumt er mit seiner Label-Vergangenheit und den Schattenseiten der Musikindustrie auf und erzählt vom Kampf für die eigenen Träume, wie im Song „Zeit“ feat. Phil. 

Textlich präzise nimmt der 32-jährige kein Blatt vor den Mund und positioniert sich konfrontationsfreudig. 

Nur wenige Monate später folgte die in Hamburg produzierte „Bodentiefe Fenster EP“, auf der die Fokussingle „Kriminell“ feat. Moritz Garth released wurde.

EstA (Foto: Pressefoto)
EstA
Diese Woche gibt es für euch in der UNSERDING-Starthilfe: Rap von EstA aus Saarbrücken. 2010 veröffentlichte er mit "Immer Noch ..." seinen ersten Track. Durch die Teilnahmen am "Video Battle Turnier" wurde er auch in Deutschland bekannt.


Nominert von DASDING

Schatzi

Nominiert für den NMA 2020: Schatzi (Foto: Pressefoto)

Zugegeben: So krass sympathisch kommt es erstmal nicht, wenn man von drei jungen Typen hört, die offensichtlich ziemlich angeödet sind von dem, was viele andere gerade (zum Teil sehr erfolgreich) machen. Drei Typen, die man erstmal als Band begreift, die aber keine Band sein und schon gar nicht irgendeinem Klischee entsprechen wollen. Das könnte man schon auch als Arroganz von Greenhorns auslegen. Könnte!

Man muss sich allerdings nicht lange mit „Animalia Parc“, der ersten EP von Schatzi, beschäftigen, um zu checken: Yes, die können genauso nach außen auftreten - weil alles, was Julian (Gesang, Text), Jeremias (Text, Produktion) und Yannik (Bass, Gitarre) über sich selbst sagen und was ihr Label stolz über sie verkündet, genau dem entspricht, was man auf „Animalia Parc“ hören kann: Einfach mal Pop in all seinen Facetten, der so völlig anders klingt als das, was uns gerade täglich in die Ohren geschoben wird.

Pop, dem es wichtiger ist, ästhetisch zu sein, als allen zu gefallen. „Unterkühlt“ beschreibt die Atmosphäre der meisten Songs wahrscheinlich am besten. Trotzdem wollen sie einen nicht so recht loslassen. Dafür sorgen vor allem die Beats, die sich nicht aufdrängen und wahrscheinlich genau deshalb voll hängen bleiben.  


Nominiert von YouFM

Renee

Nominiert für den NMA 2020: Renee (Foto: Pressefoto)

Was wären wir ohne Social Media? Gerade die vergangenen Monate haben der Welt vor Augen geführt, welch Segen die Hochtechnisierung der Gesellschaft sein kann. Gleichzeitig aber auch in Erinnerung gerufen, welche Gefahren die ganze Sache birgt.

Wie schwer es manchmal sein kann, zwischenmenschliche Interaktion und Kommunikation am Laufen zu halten, ohne dass die Aufmerksamkeit in die Online-Welt abschweift, hat mit Sicherheit jeder schon erlebt. Nun hat die junge Sängerin Renee mit „Offline“ einen Song darüber hingelegt. Zur Seite stand ihr dabei LEA („Treppenhaus“, „110“), die den Song mitgeschrieben hat.

Bereits mit dreizehn stellte sich Renee der Jury in der TV-Show „The Voice Kids“ (Team Lena), 2016 und 2018 trat sie beim Finale der Tischtennis-Bundesliga auf und 2019 absolvierte sie Stadion-Shows mit den Ehrlich Brothers. Zuvor hatte sie bereits mit verschiedenen DJ-Projekten (u.a. KLAAS) erste Musikbusiness-Erfahrungen mit mehreren Millionen Streams sammeln können.

Im vergangenen Herbst unterschrieb sie bei Ariola, wo ihre Songs, die in Zusammenarbeit mit dem Produktionsteam Klangfeld um Peter Ries (No Angels, Falco, Kylie Minogue, *NSYNC, etc.) entstehen, seitdem erscheinen.


Nominiert von 1LIVE

Céline

Nominiert für den NMA 2020: Céline (Foto: Pressefoto)

Ihr Erfolgsrezept: Allen Fokus auf die Musik und die richtigen Leute an ihrer Seite. Im Februar droppt Céline ihre erste Single „Was machst du da?“. Und was passiert? Loredana wird auf die 20-jährige aufmerksam und heuert sie als Support für ihre „King Lori“-Tour an. Die wird zwar pandemiebedingt nach einer Show abgebrochen, dafür unterstützt Loredana ihre junge Kollegin aber weiter auf Instagram und vor allem: Céline schafft es im April mit ihrer dritten Single „Tränen aus Kajal“ in die Top 20 der deutschen Charts.

Dann kommt ein fettes Feature dazu: Céline verleiht mit ihrer Stimme dem Hit „Emotions“ von Ufo 361 ein Upgrade. Auf dem Track deuten sich viele ihrer Stärken an: sich emotional und verletzlich zu zeigen und dabei trotzdem cool zu bleiben. Die 20-Jährige kann mit Hatern und Ex-Lovern abrechnen, aber genauso ihren Trennungsschmerz und ihre Unsicherheit besingen.

Mit ihrer Debüt-EP zeigt die Künstlerin aus Paderborn, was alles in nicht einmal einem Jahr möglich ist. Knapp acht Monate nach Veröffentlichung ihrer Debütsingle vereint Céline auf „Instinkt“ neue Tracks und die Hits, mit denen sie sich dieses Jahr bereits einen Namen gemacht hat. Und sie zeigt dabei, was sie am besten kann: Mal Gänsehaut, mal Auf-die-Fresse-Flow.


Nominiert von Bremen NEXT

Willy Will

Nominiert für den NMA 2020: Willy Will (Foto: Pressefoto)

Einerseits geprägt durch sein afrikanisches Elternhaus, andererseits beeinflusst von amerikanischen HipHop-Icons wie Usher, Chris Brown oder Boys II Men, baut Willy Will schon im Alter von elf Jahren seinen ersten eigenen Track.

Nach der Schule versucht er sich mit den verschiedensten Aushilfsjobs über Wasser zu halten. Er schlägt sich als Model durch, ist in einem Google-Werbespot zu sehen und vertickt unter der Hand Weed, um 2013 seinen ersten Clip zu finanzieren. Da war er gerade mal 18. Er klappert Clubs in Norddeutschland ab, schreibt auf Myspace nächtelang Künstlermanagements an auf der Suche nach Support-Shows und booked sich seine Live-Auftritte selbst. Während seines Soundchecks als Warm-Up für Afrob lernt er Samy Deluxe kennen. Der ist sofort von Willys Skills als Rapper und Performer begeistert und lädt ihn spontan zu Studioaufnahmen ein. Willy Will wird sein Praktikant.

Als einer der wenigen Rap-Artists mit afrikanischen Roots in Deutschland liegt Willy Will mehr Akzeptanz für die ihn so inspirierende Black Culture am Herzen. "In den Augen vieler Menschen ist der afrikanische Kontinent immer noch negativ belastet. Man denkt sofort an rückständige Dörfer ohne Strom und fließend Wasser. Dabei kommen momentan einige der aufregendsten Impulse in Sachen Musik, Fashion und Kunst aus Afrika!" Wie lässig und modern der Styler die Afro Culture in seine Musik einfließen lässt, zeigte Willy Will bereits mit seiner im Juni diesen Jahres erschienenen Single “Fala Fala“.

Mit seiner neuen Single “On God“, die am 20. November erscheinen wird, mischt Willy Will diesmal modernen UK-Afrobeat mit US-HipHop. Der Track ist thematisch ein klassischer Booty Call. Die Lyrics sind – wie immer bei Willy Will – „explicit“, aber niemals frauenfeindlich. Denn Willy Will liebt die Frauen. Und das ist unüberhörbar.


Nominiert von Fritz

Emily Roberts

Nominiert für den NMA 2020: Emily Roberts (Foto: Pressefoto)

Während sich die Stars aus dem Dschungelcamp mit Spinnen und Schlangen ärgern mussten, lief als Titelsong zur 14. Staffel eine echte Mutmacher-Hymne. "In This Together" heißt der Song von Emily Roberts, den sie ihren Freunden aus der Musikbranche gewidmet hat.

Genau die haben ihr nämlich geholfen, nachdem ihr Laptop kaputt gegangen ist und damit all ihre Demo Songs verschwunden waren. Emily war am Boden zerstört, doch ihre Freunde haben ihr Rückhalt gegeben. Den Dank für Verbundenheit und Zusammenhalt drückt sie in der Pop-Nummer aus. Was Ende 2019, als der Song erschien, noch niemand ahnen konnte: „In This Together“ eignet sich auch hervorragend als Soundtrack zur schwierigen Corona-Zeit.

Aber Emily Roberts auf diesen einen Song zu reduzieren wäre unfair, denn sie lieh ihre Stimme außerdem dem Producer-Duo Gamper & Dadoni für deren Hit „Bittersweet Symphony“, hat selbst noch einen Koffer voller fertiger eigener Songs, die auf ihre Veröffentlichung warten und wartet sehnlichst darauf, endlich wieder live spielen zu können.


Nominiert von Deutschlandfunk Nova

BLVTH

Nominiert für den NMA 2020: BLVTH (Foto: Pressefoto)

Der BLVTH-Titel „Disarray“ aus dem letzten Jahr bedeutet auf Deutsch „Unordnung“ oder „Verwirrung“.

BLVTH singt darin über sich selbst, über seinen grundlegenden Gemütszustand. Der Künstlername BLVTH passt da perfekt ins Bild. Unterm Strich hat man den Eindruck: Bei BLVTH geht es so richtig ums Eingemachte, es gibt eine enorme Fallhöhe, es steht alles auf dem Spiel.

BLVTH sagt, wenn er sich hinsetzt und Musik macht, dann kommt einfach zwangsläufig so ein düsterer Sound dabei heraus. Er kann und will gar nicht anders. Und in der Summe macht das einen authentischen Künstler mit eigenem Stil. BLVTH bewegt sich an der Schnittstelle von Elektro und HipHop, unter regelmäßiger Verwendung der gerade so angesagten Trap-Sounds.

Für BLVTH steht seine eigene Musik zwar an erster Stelle, doch er arbeitet als Producer auch für andere, z.B. für Marteria und Ahzumjot. Und insbesondere für Casper und Kummer. Er ist Produzent, Sänger und Songwriter, ein aus dem Rheinland stammender Wahlberliner mit polnischen und albanischen Wurzeln.

BLVTH produziert mit jeder neuen Collection seiner Musik auch die passende Mode auf seinem eigenen Label BLVTH-Couture dazu. Im November steht die Veröffentlichung seines Debüt-Album‘s „I Love That I Hate Myself“ auf dem Plan.


Nominiert von PULS

Badchieff

Nominiert für den NMA 2020: Badchieff (Foto: Pressefoto)

Der 20-jährige Rapper und Producer Badchieff sorgt mit Songs wie "One Week Love" oder "Diamond" gerade für frischen Wind im deutschen Rap-Game. Badchieff hat ein treffsicheres Gespür für zeitgeistigen Rap mit freshen, internationalen Sounds: Bei ihm verschmelzen Trap-Sounds mit catchy Hooks und tanzbaren Dance- und 2-Step-Beats. Was im Club gut funktioniert, hat Badchieff nämlich genau dort aufgesogen. Seit er 16 war, legte er als DJ auf – erst in allen Münchner Top-Locations, später auch in New York, Los Angeles, Paris, Barcelona, Dubai und Sydney.

Badchieff weiß, welcher Sound im Club funktioniert und transportiert diesen Vibe in seine Songs, bei denen er auch als Producer am Start ist. Das Ganze funktioniert aber vor allem, weil Badchieff einfach ein positiver und charismatischer Typ ist. Vibe und Freundschaft kommen bei ihm immer vor Business. Wahrscheinlich hat Cro den Münchener deswegen als erstes Signing zu seinem Label truworks geholt.

Badchieff ist ein richtiger Allrounder. Mit seiner Mischung aus Musikalität, Style und Attitude hat er das Zeug die Deutschrap-Szene aufs nächste Level zu pushen. Neben den stilbewussten Songs und Videos beweist er auch sein Händchen für Fashion beim Design der eigenen Merch-Artikel. Sein Markenzeichen sind reflektierende Streifen, die er auf Hoodies, Shirts und Westen packt. Die Assoziation zu Bauarbeitern oder der Müllabfuhr ist bewusst. Es geht Badchieff darum, dass wir alle hart arbeiten müssen, um unsere Ziele zu erreichen.


Nominiert von MDR SPUTNIK

Dissy

Nominiert für den NMA 2020: Dissy (Foto: Pressefoto)

Wenn man sich auf Dissy das erste Mal einlässt, dann löst man ein Ticket für eine sehr weirde Vernissage. Aber allmählich, Takt für Takt – Frame für Frame - Bar für Bar schält sich eine schwindelerregende Form der Erkenntnis heraus: Dissy hat eine Vision!

„All die großen Fragen lösch ich von der Mailbox“ heißt es in einem seiner aktuellen Tracks „September“. Als ob das so einfach wäre. Erase & Rewind? Nix da! Dissys Gedanken sind gekommen, um zu bleiben. Auch wenn sie Haken schlagen wie ein Rudel junger Hasen. Aber seine Sätze schleudert Dissy mit Wucht auf eine Leinwand. Und die Bilder, die dabei entstehen, brennen sich in die Netzhaut wie der Umriss der Sonne, in die man ein paar Millisekundenbruchteile zu lange gestarrt hat, bevor man die Augen aus Angst vor spontaner Selbsterleuchtung verschlossen hat.

Dissy stammt aus dem Osten Berlins und verbrachte die, wie er sagt, „wichtigsten Jahre seines Lebens“ in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Dort dockt er an die bestehende Musikszene an und sorgt schnell für Aufsehen. Dass sich hier ein vielseitiger Künstler mit Vision entfaltet, spricht sich unter anderem auch bis zu Clueso herum. Für den Videoclip zu dessen Single „Achterbahn“ führt Till Krücken aka Dissy nämlich Regie.

Nebenbei mischt er mit seiner „Pestizid“-EP den Untergrund auf. Mit seinem Soloprojekt „Fynn“ lässt er inklusive Film ein düstergelauntes Alter Ego von der Leine. Und er tobt sich unter anderem mit Maeckes und Chefket auf gemeinsamen Touren aus. Anfang 2020 erscheint dann sein „bugtape side a“ – nennen wir es ruhig Album. Eine Ansage. Ein düsterer Trip. Fortsetzung folgt in den nächsten Monaten mit dem „bugtape side b“. Dissy hat noch einiges vor.


Nominiert von N-JOY

JEREMIAS

Nominiert für den NMA 2020: JEREMIAS (Foto: Pressefoto)

Wenn eine Band aus Hannover mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren angibt, „Disko-Funk“ zu machen, muss das Posing sein. Oder? Wenn die Fans dann 18 Shows der ersten Tour fast restlos ausverkaufen, augenscheinlich wenig Vergleichbares in ihren Playlists haben und eine Klavierballade so laut wie keinen anderen Song mitsingen, dann reicht Pose aber offenbar nicht aus, um die Band zu erklären.

Also: Im Oktober 2019 veröffentlichen JEREMIAS ihre Debüt-EP „Du musst an den Frühling glauben". Produziert hat Tim Tautorat, der zuvor mit Alben von Faber und Annenmaykantereit von sich reden machte. Zeilen wie „alles gibt sich von allein" und „Regen ist Konfetti, wenn du willst" bleiben unmittelbar hängen. Ganz schön naiv. Oder?

Es folgen erste Festivals und Support-Shows für unter anderem die Giant Rooks & OK Kid. Bald schon tauchen ihre Songs in den ersten großen Streaminglisten auf: Stimmungsmacher und deutsche Poesie gleichzeitig. „Grüne Augen lügen nicht“, eben jene Klavierballade, covern die Leoniden bei Instagram in ihrem #staythefuckhome-Medley. Ganz schön kitschig. oder?

Dann die zweite EP. Ein Intro, vier Songs. "Es ist eine EP über die Liebe und den Kummer. Wie theatralisch es auch scheinen mag, hat uns das maßgeblich inspiriert." Sagt die Band.

JEREMIAS posen, sind unbekümmert, finden Funk geil. Ihr Sound ist tanzbar und sexy, reduziert und groovend zugleich. Manchmal theatralisch. Sie leben, wie sie wollen, schreiben darüber und spielen einfach. Nicht mehr und nicht weniger.