Durch den herzförmigen Ausschnitt einer Nachbildung der Berliner Mauer aus Kunststoff ist das Brandenburger Tor zu sehen. (Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen)
Berlin - sehen, essen, erleben

Ihr erlebt mit UNSERDING das geilste Wochenende des Jahres – in Berlin, der Hauptstadt, in der es alles gibt und noch ein bisschen mehr. Damit ihr nicht lost seid, haben wir für euch gecheckt, was ihr unbedingt gesehen, gegessen und gemacht haben müsst.


Must see


Insider-Tipp von Jonas

Jonas kommt ursprünglich aus Merzig, lebt aber seit fünf Jahren schon in Berlin. Wir haben ihn gefragt, was für ihn sein "Must-see" in Berlin ist:

Jonas Tipp für eine kleine Sightseeing-Tour in Berlin
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Jonas Tipp für eine kleine Sightseeing-Tour in Berlin

Für Jonas ist ganz klar: Die East Side Gallery ist ein absolutes Muss!

Am besten an der S-Bahn Haltestelle Jannowitzbrücke aussteigen und dann zum Holzmarkt laufen und dort gemütlich Kaffee trinken an der Spree. Danach circa 500m an der Hauptstraße entlang bis zum ersten Mauerstück. Am hinteren Ende der Mauer könnt ihr dann über die Oberbaumbrücke nach Friedrichshain zum Abendessen spazieren oder euch in eine der vielen Bars in Kreuzberg setzen.
Seifenblasen glitzern im Sonnenlicht am Nachmittag vor dem Brandenburger Tor. (Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld)

Weitere Tipps für eure Berlin-Tour:

#1 - Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor – ist kein Geheimtipp und natürlich auch eine Touri-Magnet, aber wir finden es ist trotzdem ein absolutes MUSS: zu magisch, um nicht vorbeizugehen. Außerdem könnt ihr gleich in Laufweite noch mehr entdecken. Denn direkt um die Ecke sind der der Reichstag, das Holocaust Denkmal, die Siegessäule und der Tiergarten. Da habt ihr also in einem relativ kleinen Umkreis viel Sehenswertes abgefrühstückt.

Ehemalige US-Abhöranlage auf dem Teufelsberg in Berlin (Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau)

#2 - Teufelsberg

Die ehemalige US-Abhörstation auf dem Teufelsberg. Dort habt ihr nicht nur einen mega geilen Ausblick über die Stadt, der Ort bietet gleichzeitig auch eine postapokalyptische Kulisse für Insta-Fotos.

Menschen auf dem Tempelhofer Feld in Berlin (Foto: picture alliance/dpa | Annette Riedl)

#3 - Tempelhofer Feld

Ab in die Natur – mitten in der City, wo sich Himmel, Weite und Freiheit treffen: auf das Tempelhofer Feld. Seit 2010 der Flughafen dicht gemacht hat, ist dort einer der größten urbanen Freiräume entstanden. 300 Hektar grüner Freizeit- und Erholngsraum. Dort könnt ihr skaten, picknicken oder auch kiteboarden. Auf der riesigen Grünfläche, die größer ist, als der Central Park in New York, gibt es für alle Besucher*innen jede Menge Angebote aus dem künstlerischen, gärtnerischen und sozialen Bereich.


Must experience


Menschen im Mauerpark in Berlin (Foto: picture alliance/dpa | Annette Riedl)

#1 - Mauerpark

Wenn ihr in Berlin seid, müsst ihr unbedingt im Mauerpark gewesen sein - nicht nur, weil man da spazieren gehen kann, sondern weil es da auch immer was zu sehen gibt. Wie zum Beispiel Leute, die Capoeira oder Tai Chi machen oder auch Karaoke singen. Außerdem gibt es dort regelmäßige Flohmärkte, auf dem ihr euch vielleicht ein cooles Unikat von eurem geilen Berlin-Trip mitbringen könnt.

Luftaufnahme von Berlin (Foto: picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

#2 - Stadtrundfahrt

Schnell viel von der City sehen – das geht am besten bei einer Stadtrundfahrt. Daher ist das eine gute Sache. Wenn ihr nicht den Standard-Kram machen wollt, dann gibt es in der Hauptstadt coole Alternativen, wie zum Beispiel eine Rundfahrt mit der Cabrio-U-Bahn. Die sind übrigens immer Freitagabends.

#3 - Klunkerkranich Kulturdachgarten

Nachdem ihr den ganzen Tag durch Berlin gelaufen und gefahren seid, ist chillen auch mal eine nette Sache. Dazu eignet sich der Kulturdachgarten „Klunkerkranich“ – einer sehr hippen Rooftop Bar auf dem Dach der Neuköllner Arcaden. Dort gibt es nicht nur einen super Ausblick sondern auch auf dem Dach echt viel zu gucken, gepaart mit einem kühlen Getränk in der Hand ist das der perfekte Einstieg in die Abendplanung.


Must eat


Insider-Tipps von Jonas

Ihr wisst jetzt schon, was ihr sehen und erleben solltet, wenn ihr euer geilstes Wochenende des Jahres in Berlin verbringt. Aber es fehlt noch was essentielles: das beste Essen. Auch hier haben wir Jonas nach einem Tipp gefragt:

Jonas Tipps für coole Cafés und Restaurants in Berlin.
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Jonas Tipps für coole Cafés und Restaurants in Berlin.

Frühstück in einem alten Krematorium - das hört sich wirklich crazy an, gehört aber zu Jonas absoluten Frühstücks-Tipps. Wer fancy Instagram-Bilder von seinem Essen möchte, der muss laut Jonas beispielsweise ins "House of small wonder" in Berlin-Mitte: ein süßes japanisches Café.

Currywurst mit Pommes (Foto: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen)

Weitere Tipps für eure Berlin-Tour:

#1 - Currywurst

Der Klassiker – die Berliner Currywurst. Auch wenn es immer noch Diskussionen darum gibt, wo sie erfunden wurde – in Hamburg oder in Berlin – in der Hauptstadt gibt es gefühlt eine Million Currywurst-Buden. An einer davon solltet ihr mal stehen bleiben und euch was gönnen. Zum Beispiel bei „Curry 36“ am Mehringdamm, dort hat auch Tom Hanks schonmal für das beliebte Fast Food eingecheckt.

#2 - Gemüse-Kebap

Die vegetarische Alternative zur Currywurst – und super, weil es direkt neben Curry 36 liegt – ist Mustafas Gemüse-Kebap. Dort müsst ihr euch aber auf jeden Fall auf eine lange Warteschlange einstellen, denn dieses kulinarische Erlebnis hat viele Fans.

Eine Schüssel mit Sojanka (Foto: pixabay)

#3 - DDR-Küche

Zum Abschluss – oder auch zum Anfang – egal wann, aber auch ein Must eat: klassische DDR-Küche. Die gibt es unter anderem in der Volkskammer am Ostbahnhof. Dort stehen unter anderem Würzfleisch, Soljanka oder Letscho-Steak auf der Karte.

Guten!