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Die Band "Rogers" (Foto: Pressefoto)
Rogers

Am Sonntag gab's für euch Punkrock aus Düsseldorf von der Band "Rogers". Wir haben für euch alle Infos nochmal zum Nachhören und Nachlesen.

Am Sonntag gab es in der STARTHILFE für euch Punkrock vom Feinsten aus Düsseldorf. Die Band besteht aus Bassist Arthur, Sänger und Gitarrist Chri, Schlagzeuger Dom und Gitarrist Nico. Früher hießen sie noch "Notaufnahme" und waren noch zu dritt. 2008 komplettierte der Schlagzeuger Simon dann die Band, der sechs Jahre später sein eigenes Ding machte und durch Dom ersetzt wurde.

2010 änderten sie ihren Namen dann in "Jolly Roger" – was auf deutsch so viel bedeutet wie Piratenflagge oder Totenkopfflagge. 2012 gab es für die vier Jungs dann das erste Vertragsangebot von "People Like You Records"-Label, das sie angenommen haben. Im gleichen Jahr verkürzten sie ihren Namen zu "Rogers". Von da ab ging es steil nach oben: die Release-Show ihres Debütalbums "Flucht nach vorn" war ausverkauft. Es folgten Auftritte im Vorprogramm von Bands wie "Pennywise", den "Broilers", "Bad Religion" oder auch "Jennifer Rostock".

Rogers in der STARTHILFE
Audio
Rogers in der STARTHILFE

Erfolg als permanenter Prozess

Außerdem haben die Jungs seitdem schon vier Alben rausgebracht. Bis sie den Erfolg, den sie sich hart erarbeitet haben aber erstmal so richtig gespürt haben, hat es ein bisschen gedauert: "Es ist ein Prozess, der permanent passiert. Das wird von Jahr zu Jahr besser. Aber wirklich spürbar wird es erst seit letztem Jahr", sagt Bassist Artur. Das kann Gitarrist Nico nur unterstützen: "Das würde ich auch sagen. Seit der ersten Headliner-Tour – da gab es so einen schönen Moment – wir stehen da und super viele Leute sind am rumgrölen und da meinte unser Schlagzeuger Dom 'Ey krass, mir ist gerade aufgefallen, dass die alle nur wegen uns da stehen.'"

Auch mal auf den Tisch hauen

Musikalisch bieten die vier fetzigen Punkrock, textlich geht es um gesellschaftskritische Themen. Texte ohne sinnvolle Aussage gibt’s bei den Jungs nicht. Sie vertreten bei allen Themen, die sie ansprechen, eine klare Meinung: "Musik, zumindest die Musik, die wir alle hören – ich sage mal grob Punkrock – war immer dafür da, auch mal auf den Tisch zu hauen, sich zu beschweren und nicht so zu tun, als wäre immer alles geil. Für uns geht es darum, mit einem Song auf jeden Fall etwas auszudrücken. Und für uns ist klar: wir wollen was sagen, was Sinn und Inhalt hat, was auch was bringt", erklärt Nico.

Dabei ist unter anderem Teamwork das Schlüsselwort: Denn mit dem Input von anderen kreativen Köpfen kann auch was noch besseres entstehen.

Genre: Punkrock
Bandmitglieder:
Artur - Bass und Gesang, Chri - Gesang und Gitarre, Dom - Schlagzeug, Nico - Gitarre und Gesang


In der STARTHILFE gibt's immer einiges auf die Ohren. Also: Einschalten!