Konzertpublikum (Foto: SR)
Jahresrückblicks-Special

Zum Abschluss des Jahres werfen wir nochmal einen Blick zurück auf die Künstler, die bei uns 2020 im Interview waren. In unserem Jahresrückblicks-Special präsentieren wir euch in der Starthilfe diesmal Giant Rooks, Die Orsons, Fynn Kliemann und KitschKrieg.

STARTHILFE - Jahresrückblicks-Special
Audio [UNSERDING, (c) SR, 28.12.2020, Länge: 08:03 Min.]
STARTHILFE - Jahresrückblicks-Special

Giant Rooks

Die Bandmitglieder von "Giant Rooks" (Foto: Pressefoto)

Die Jungs aus Hamm in Nordrhein-Westfalen sind schon eine Weile im Musikbusiness unterwegs: 2014 gegründet, 2015 die erste EP, 2018 großer Erfolg mit der Single "Wild Stare" - und dieses Jahr das erste Album! "Rookery" ist am 28. August 2020 erschienen. Es geht um Anfänge und Neubeginne.

Für die Band ist es ein Album, das sie viel Zeit gekostet hat. Zeit, in der sie ihren Sound entwickeln konnten. Beeinflusst ist dieser von Soul, HipHop und den Erfahrungen der Giant Rooks aus den vergangenen Jahren. Denn auch ohne Album spielte die Band in den letzten Jahren über 350 Konzerte, waren Vorband von Kraftklub oder Von Wegen Lisbeth.

Die Orsons

Das Cover von "Tourlife4Life" von den Orsons (Foto: Pressebild: Die Orsons)

Die Orsons machen deutschen HipHop, sind aber nicht als das Klischee dieser Musikrichtung bekannt. Denn sie sind oft mit einer guten Portion Ironie und Sarkasmus unterwegs. In ihren Texten finden sich öfter Worte wie "süß" oder "lieb" - eher untypisch im Rap-Business.

Seit Juli 2020 ist ihr nächstes Album da. "Tourlife4Life" entstand (zur Überraschung aller), direkt auf der Tour. Die Band erzählt darin Geschichten direkt aus dem Nightliner, der für die Dauer der Tour ihr zuhause war. Und wie im Leben im Nightliner geht es auch auf dem Album um die Nacht, Eskalationen und pure Energie. Aber auch nachdenkliche oder traurige Klänge sind zu hören. Das Album ist ein Blick hinter die Kulissen einer Band auf Tour.

Fynn Kliemann

Fynn KLiemann (Foto: Fynn Kliemann)

Mit "Pop" hat Fynn Kliemann dieses Jahr sein zweites Album herausgebracht. Und 'Pop' trifft es auch sehr gut, denn genau dieses Musikgenre ist am stärksten auf dem neuen Album vertreten. Das besondere an "Pop" ist, dass es Fynn Kliemann komplett alleine produziert hat. Dazu zählen auch das Design und der Vertrieb der Alben.

Der Vertrieb ist besonders, denn das Album konntet ihr nur vorbestellen und bekamt es dann geschickt. So möchte Fynn Kliemann eine Überproduktion vermeiden. Auch sonst achtet der Gründer des "Kliemannslands" auf Nachhaltigkeit. Alle Tonträger bestehen aus zertifiziertem Papier, das heißt das Holz für die Produktion stammt aus einer nachhaltigen Waldwirtschaft.

An dem Album hat er ein Jahr gearbeitet. Jede Nacht, bis er zufrieden war mit seiner Musik. Dabei entstanden sind 14 Songs. Übrigens hatte Fynn gar nicht vor ein Album rauszubringen. Aber irgendwie isses doch passiert - kein Wunder, er bezeichnet sich selbst als "süchtig" nach Musik.

KitschKrieg

KitschKrieg (Foto: Pressefoto)

Bilder in schwarz-weiß, reduzierter Sound - KitschKrieg erkennt man, wenn man sie vor sich hat. Das Produzententeam aus Berlin, das unter anderem viel für Trettmann und Haiyti produziert, hat in den letzten Jahren seine Spuren in der Musiklandschaft hinterlassen.

Dreimal sind die WG-Bewohner und Produzenten Christoph Erkes, Christian Yun-Song Meyerholz und Nicole Schettler zusammen umgezogen, denn eine eigene Wohnung in Berlin war zu der Zeit finanziell nicht drin. Mittlerweile sieht das bestimmt anders aus. KitschKrieg produzieren für große Namen des deutschen Musikbusiness. Auf ihrem Album "KitschKrieg" versammeln sie Gäste wie Peter Fox, Bilderbuch, Jan Delay und Nena.

In der STARTHILFE gibt's immer einiges auf die Ohren. Also: Einschalten!