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CETCÉ (Foto: Pressefoto)
CETCÉ

Am Sonntag gab's für euch Pop mit sozialkritischen Texten von "CETCÉ". Hier gibt's alle Infos zum Nachhören und Nachlesen.

CETCÉ rief als Sänger Carlito zusammen mit Irie Révoltés einst eine musikalische Bewegung aus, bespielte sämtliche großen Festivalbühnen Deutschlands und tourte durch halb Europa. 17 Jahre nach der Gründung endete die letzte ausverkaufte Tour 2017 mit einem Konzert vor 12.000 Fans. Jetzt macht sich der Frontmann zu seinem Solo-Debüt auf.

CETCÉ in der STARTHILFE
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CETCÉ in der STARTHILFE

Schon bei Irie Révoltés war er für seine zeitkritischen Texte bekannt, mal gerappt, mal gesungen, mal getoastet, auf Deutsch ebenso wie in seiner zweiten Muttersprache Französisch. Ansätze, die er auf seinem Debütalbum „Trojanisches Pferd“ weiterverfolgt.

Fette Bässe und Bucket-Rhythmen

Auf der Platte sind sozialkritische Songs mit fetten Bässen, Bucket-Rhythmen, Singer-Songwriter-Melodien, souligen Backgroundgesängen, a cappella-Einlagen, Dance-Beats, rockigen Gitarren, Dancehall-Riddims und Electro-Exkursen. Textlich geht es CETCÉ darum, „die Augen der Hörer zu öffnen, sie zu motivieren, etwas zu verändern und „ihr eigenes Ding“ zu machen. 

Außerdem war dem Sänger noch ein anderer Aspekt wichtig: „Mir wird oft gesagt, ich sei ein Tagträumer“. „Ich glaube daran, dass es einem hilft, neue Kraft zu sammeln, frische Ideen, um etwas zu verändern.“ Und dieser Seite von sich gibt CETCÉ auf seinem Solo-Album viel Raum: „Bei Irie Révoltés waren die Texte immer sehr plakativ, das war unsere Bildsprache. Hier war es mir wichtig, auch mal traumhaftere Geschichten zu erzählen, indirekter und insgesamt anders verpackt.“ 

Getextet wird überall

Entstanden sind einige der Songs in Südamerika, wo Carlito fünf Monate unterwegs war. Aber getextet wird eigentlich überall: „Ich habe immer, wenn ich irgendwo rumlaufe, eine Idee für einen Flow oder einen Gesang. Das nehme ich dann direkt mit dem Voice Recorder ins Handy auf, wie es die meisten machen.“ 

Die Texte werden dann zusammen mit den Melodien zu einem Gesamtkunstwerk. Das Debüt von CETCÉ beweist auf jeden Fall, dass man sozialkritische Texte in geile Popmusik packen kann.

Genre: Pop


In der STARTHILFE gibt's immer einiges auf die Ohren. Also: Einschalten!