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Das Cover des Albums "Trettmann" von Trettmann (Foto: Pressefoto/Plattenlabel)

Trettmann

Trettmann

Trettmann hat die erstaunlichste Geschichte der jüngeren Popvergangenheit geschrieben: von Null auf 100 in schlappen drei Jahrzehnten. Mit einem selbstbetitelten Album meldet sich der Leipziger nun zurück im Dienst als Lieblingssänger der Nation. Immer noch DIY. Aber auf einem neuen Level.

Trettmanns Geschichte ist oft erzählt worden, meistens als modernes Märchen: Der Junge aus der Platte, der unbeirrt seiner Berufung folgt und nach drei Jahrzehnten des Musikmachens plötzlich zum heißesten Ding im Deutschrap aufsteigt. Er schafft es auf Platz eins der deutschen Singlecharts, spielt die ganz großen Bühnen, gewinnt beim Preis für Popkultur gleich alle drei wichtigsten Kategorien.

An dieser Stelle setzt “Trettmann”, sein zweites Album, ein. Die Vorzeichen haben sich geändert, aber der Modus ist derselbe geblieben. Wieder hat sich Trettmann mit seinem Produzententeam KitschKrieg im Studio in Berlin-Kreuzberg verschanzt, um Leben in Lieder zu verwandeln.

Das Cover des Albums "Trettmann" von Trettmann (Foto: Pressefoto/Plattenlabel)

Tracklist:

  1. Intro
  2. Bye Bye aka Delicious
  3. Stolpersteine
  4. Retro Shirt
  5. Zeit steht feat. Alli Neumann
  6. Du weißt feat. GZUZ
  7. MDMDF
  8. Hätten Wir sein können
  9. Wir bleiben Wach
  10. Wenn du mich brauchst feat. Keke
  11. Margarete

Wer Tretti verstehen will, muss eigentlich nur das Intro hören. “45 und ich trende.” Und vor allem: “Immer weiter, seh kein Ende.” Es klingt wie ein Klischee, aber es ist so: Die Musik hat ihn stets mehr interessiert als alles andere; jeder Karriereschritt war für ihn nur eine logische Folge dieser Leidenschaft. Er hat nie etwas anderes gewollt, nie etwas anderes verfolgt. “Was mich zu Tretti macht?” fragt er rhetorisch auf “Trettmann”. Antwort: “Ich tu das, was mich happy macht.” “Trettmann” macht Trettmann endgültig zu einem der großen Songwriter und Entertainer. Ein Raver im Herzen, für den das Anderssein nicht Trotz, sondern Mission ist. Und eine Erinnerung an uns alle, dass am Ende doch die Guten gewinnen.

Über dieses Album wird auch in verschiedenen UNSERDING-Sendungen ab dem 16. September 2019 berichtet.