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Plattencover Seed "Bam Bam" (Foto: Pressefoto)

BAM BAM

Seeed

Seeed haben ein neues Album gemacht. Es ist das erste seit 2012 – das Ende einer Ära und ein mächtiges Statement für die Kraft des Neuanfangs.

Um Seeed wirklich zu verstehen, muss man sich mit ihrer Geschichte befassen. Ende der Neunziger Jahre fanden elf Musiker in Berlin zusammen, um gemeinsam live zu spielen, als Band-Kollektiv und Partyeinsatzkommando ohne doppelten Boden. Da ist nur die Mucke und der Moment und eine lose Idee, inspiriert eher von Marching Bands in New Orleans und Soundsystems in Kingston, als von irgendwelchen Konzepten, die in den Planspielen der deutschen Musikverwertungsindustrie eine Rolle spielten. 

 (Foto: Pressefoto)

Tracklist:

  1. Ticket
  2. Lass sie gehn
  3. G€LD 
  4. Immer bei dir (Ft. Trettmann)
  5. Lass das Licht an (Ft. Deichkind)
  6. Sie is geladen (Ft. Nura)
  7. Love & Courvoisier (Ft. Salsa 359)
  8. Komm in mein Haus
  9. Psycho Piano Interlude
  10. No more Drama (alles Pech verbraucht)
  11. What a Day

“BAM BAM” ist das erste Seeed-Album, das konsequent in deutscher Sprache geschrieben und performt wurde. Nicht nur brachten mehr Mitglieder als je zuvor ihre Skizzen, Referenzen, Demos ein. Auch weitere Künstler wurden an verschiedenen Stellen des Prozesses mit eingebunden. Es gab Jam- und Flashcamps mit befreundeten Songwritern wie Trettmann, Sway Clarke, Deichkind oder Daniel Stoyanov von der Band Malky. Zudem finden sich auf der Platte Gastauftritte von Seelenverwandten wie Nura oder Trettmann. Der Sound ist Seeed, klar: urbane, voluminöse, weltgewandte Popmusik mit Berliner Attitüde und Einflüssen von London bis Lagos. “BAM BAM” klingt nach Aufbruch, nach Aufsteh’n, Rausgeh’n, die Welt ein bisschen bunter und besser machen. 

Über dieses Album wird auch in verschiedenen UNSERDING-Sendungen ab dem 07. Oktober 2019 berichtet.