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Nimo (Foto: Lennart Brede/Pressefoto)
Nimo

Geboren und aufgewachsen in Karlsruhe, wird aus Fußballspielen und Radfahren irgendwann "Scheiße bauen". Das bringt Nimo mit 15 in den Jugendknast – wo er seinen 16. und 17. Geburtstag verbringt. Aber der Gefängnisaufenthalt soll sein Leben für immer verändern.

Im Gefängnis entdeckt der Rapper das Album "Music And Me" von Nate Dogg: "Die Platte hat mich zu dem gemacht, der ich heute bin. Nate Dogg war so sympathisch. Er hat gerappt, gesungen und sich einfach locker gemacht", sagt Nimo.

Und als er draußen ist, startet er seine eigene Rapper-Karriere – zunächst mit Smartphone-Aufnahmen. Denn für mehr reicht die Kohle nicht. Aber kein Problem. Irgendwie landet "Ich mach es wie..." im Postfach vom Rap-Duo Celo & Abdi, die von Nimos Style begeistert sind und ihn unter Vertrag nehmen.

2017 ist er beim HipHop-Magazin JUICE als "Deutschraps Zukunft" auf dem Cover – kurz bevor er mit seinem Debütalbum "K¡K¡" (Kiki) in die Top 10 der Charts einsteigt. Sein Sound ist mächtig, aber auch melodiös. Die Texte sind mal arrogant und selbstbewusst, dann wieder introvertiert und nachdenklich.