UnserDing Scratch Logo
K.O.-Tropfen (Foto: dpa)
K.O.-Tropfen

Sie bewirken zuerst Euphorie und Enthemmung, sorgen dann aber für eine Art Bewusstlosigkeit: K.O.-Tropfen sind ein beliebtes Mittel, um andere gefügig zu machen. Diebstahl oder Vergewaltigung sind meistens die Folge.

Insgesamt gibt es über 100 narkotisierend wirkende Stoffe, die als K.O.-Trofen verwendet werden können. Einige davon sind in Apotheken und besonders im Netz frei zugänglich. Häufig werden Substanzen wie GBL (Gamma-Butyrolacton) und GHB (Gammahydroxybuttersäure) bei Opfern nachgewiesen.

Schützen könnt ihr euch im Grunde nur, wenn ihr eure Getränke und Speißen im Auge behaltet. Gerade in Discos, Clubs und Bars mit schlechten Lichverhältnissen ist die Gefahr groß, dass euch jemand etwas ins Getränk mischt. Seid ihr mit Freunden unterwegs, umso besser. Dann gilt: Passt gegenseitig aufeinander auf!

Was tun, wenn's passiert ist?

Wenn ihr befürchtet, dass ihr Opfer von K.O.-Tropfen geworden seid, empfiehlt es sich, direkt eine Urinprobe zu sichern. Das große Problem bei der Aufklärung solcher Fälle ist nämlich, dass K.O.-Tropfen im Körper innerhalb weniger Stunden abgebaut werden. Die Substanzen sind also nur recht kurz nachweisbar. Dann meldet euch bei der Polizei, in einem Krankenhaus oder wendet euch an Hilfestellen wie zum Beispiel frauennotruf-saarland.de.

Dr. FloSch über K.O.-Tropfen
Dr. FloSch über K.O.-Tropfen
Was genau sind K.O.-Tropfen und was bewirken sie? Dr. FloSch klärt euch auf und gibt Tipps, was ihr im Fall der Fälle tun könnt.


Selbstversuch

Ariane aus dem PULS-Team hat den Selbstversuch gemacht. Hier findet ihr das Video! Nach ihrem Versuch hat UNSERDING-Moderatorin Stephanie mit Ariane gequatscht. Hier gibt's das Interview!


Über dieses Thema wurde auch in UNSERDING mit Stephanie am 11.10.2017 berichtet.