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Cover "Marteria - Roswell" (Foto: Four Music)

Roswell

Marteria

Laut und leise, ernst und lässig, persönlich und politisch - Marterias neue Platte "Roswell" kann vieles.

Ein Ufo landet, heraus tritt ein Alien wie du und ich. Marteria hat in seiner beispiellosen Karriere das Anderssein zur Norm erhoben und damit eine ganze Generation inspiriert. Mit seinem neuen Album, das seit 26. Mai zu haben ist, kehrt er zurück an einen sehr speziellen Ort. “Roswell” ist tief in ihm drin und gleichzeitig ganz weit draußen. Die Platte ist laut und voller Energie, persönlich und politisch, unbequem und unverschämt eingängig. Ein perfektes Beispiel dafür ist die erste Single "Aliens", eine Ode an alle Außenseiter. Die Musik ist in jedem Sinne groß - große Beats für die große Bühne, mit einer Hook von Teutilla alias Arnim, im Hauptberuf Leadsänger der Beatsteaks: "Wir sind gottverwandte Aliens!"

"Roswell" zeigt die Kraft von Marteria und seinen kongenialen Studiopartnern The Krauts. Sie nehmen sich radikale Referenzplatten von Dr. Octagon, The Prodigy oder David Bowie und machen daraus eigenständige, ergreifende Popmusik. Ihr Handwerk als Texter und Musiker haben sie mit "Roswell" weiter optimiert. Jedes der zwölf Stücke folgt einer klaren Idee und der stillschweigenden Übereinkunft, sich ausschließlich mit "größtmöglicher Geilheit" zufrieden zu geben.


Cover "Marteria - Roswell" (Foto: Four Music)

Tracklist:

  • 1. Roswell
  • 2. Aliens feat. Teutilla
  • 3. Scotty Beam Mich Hoch
  • 4. El Presidente
  • 5. Das Geld Muss Weg
  • 6. Tauchstation
  • 7. Blue Marlin
  • 8. Cadillac
  • 9. Links
  • 10. Große Brüder
  • 11. Skyline mit zwei Türmen
  • 12. Elfenbein feat. Yasha & Miss Platnum

Wie immer sind die Lieder das Resultat einer zweijährigen Reise. So spricht Marteria offen über all seine Erlebnisse und Gedanken. Zum Beispiel über seinen Bruch mit dem Alkohol und dem Nachtleben ("Tauchstation"), zu dem ihn vor zwei Jahren ein akutes Nierenversagen zwang. "Als ich da lag mit dem Schlauch im Hals, habe ich gespürt, dass ich noch lange nicht alles erledigt habe. Im Gegenteil", sagt er. "Ich freue ich mich jetzt schon auf die nächste Phase – ohne zu wissen, wie die aussehen wird."

Übringens: Roswell ist Rostock, natürlich. Und doch könnte Roswell überall sein, wo es Menschen gibt, die sich ein bisschen anders fühlen. Menschen wie der Rostocker Marten Laciny. Vor zehn Jahren tauchte der auf dem Radar wohl informierter Musik-Connaisseure auf, maskiert als bekifftes Fabelwesen Marsimoto. Es folgten: Fünf Alben. Mehrfach Platin. Radiohits wie "Lila Wolken" oder "Kids". Marteria hat HipHop cooler gemacht. Verbiegen musste sich Marteria bei all dem nie. Er hat stattdessen einfach die Welt um sich herum verbogen.


Über diese Platte wurde auch in allen UNSERDING-Sendungen vom 29.05.2017 bis zum 04.06.2017 berichtet.