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Cover "Broilers - (sic!)" (Foto: Skull & Palms Recordings)

(sic!)

Broilers

So und nicht anders - das bedeutet der lateinische Ausdruck "sic!". Die Broilers meinen also alles exakt so, wie es gesagt oder geschrieben wurde. Seit 3. Februar ist ihre neue Platte im Handel.

Die Broilers sind für Deutschland, was Bruce Springsteen für die USA ist: Sie beschreiben, was sie sehen und sie sagen, was sie meinen. In ihren Worten und auf ihre Art. Kann nicht allen gefallen, kann viele glücklich machen. Sie wollen den Zeigefinger in die Wunde legen und können gut damit leben, dass das bei der Querfront aus vermeintlichen Hipstern und besorgten Bürgern gerade als uncool oder nicht trendy gilt.

Genauso auch in der Musik. Authentizität und "bei sich sein" sind hier die wichtigen Begriffe für die Band und natürlich darf auch Pathos mit dabei sein. Eben dafür werden sie von ihren Fans innig geliebt und in ausverkauften Hallen landauf, landab seit Jahren enthusiastisch gefeiert. Jetzt ist seit 3. Februar die neue Platte der Broilers "(sic!)" auf dem Markt. "Das Album zeigt uns, dass wir uns darüber einig sind, wie Punk für uns klingen soll, dass gewisse Dinge thematisiert werden müssen und still am Rand stehen immer die schlechteste Option ist", so Sammy Amara, Sänger, Texter und Komponist der Band. "(sic!)" erschien als erste Veröffentlichung auf dem bandeigenen Label Skull & Palms Recordings und wurde wieder von Vincent Sorg produziert.

Cover "Broilers - (sic!)" (Foto: Skull & Palms Recordings)

Tracklist:

  •  1.Nur ein Land
  •  2.Bitteres Manifest
  •  3.Keine Hymnen heute
  •  4.Die Beste aller Zeiten
  •  5.Irgendwas in mir
  •  6.Gangster, Gangster
  •  7.Ihr da oben
  •  8.Unsere Tapes
  •  9.Meine Familie
  • 10.Zu den Wurzeln
  • 11.Woran glauben?
  • 12.Als das alles begann
  • 13.Und hier steh' ich

Punkrock, Ska, Pop, Singer/Songwriter-Sounds - alle Elemente, die immer wieder im Sound der Broilers auftauchten, spielen auch hier eine Rolle. Die Düsseldorfer haben viel zu erzählen, aus vielen Welten. Als sie 1994 eine Band gründen wollen, sind sie 12-jährige Nachwuchspunks: Schlagzeug und Gitarre, The Clash, Sex Pistols und Die Toten Hosen als Treibstoff und alles mehr eine größenwahnsinnige Vision als eine Musikgruppe. Sechs Alben und viele Erfolge später ist die Nummer Sieben - "(sic!)" - nun Rückblick, Besinnung und Ausblick gleichzeitig, im 25. Jahr des Bestehens der Broilers. "Die Band hat sich über die Jahre komplett freigeschwommen. Eine eigene Plattenfirma, ein ziemlich eigener Sound. Gemeckert wird eh, egal, wie man es macht. Also kann man es sich auch leicht machen und einfach das tun, was man möchte. Das hat über 20 Jahre gut geklappt", macht Amara klar. "Das Album ist sehr politisch geworden, auch wenn das gar nicht der Plan war. Das wird viele Leute verschrecken, aber das nehmen wir gerne in Kauf."


Über diese Platte wurde auch in allen UNSERDING-Sendungen vom 06.02.2017 bis zum 12.02.2017 berichtet.