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Jonas mit Amélie an der Saarschleife (Foto: SR)
Der Saarland-Intensivkurs

Amélie ist neu im Saarland. Sie hat Köln verlassen, um in Saarbrücken zu studieren. Habt ihr Tipps für sie? Die wichtigsten saarländischen Wörter, das beste Essen, die Menschen, die schönsten Locations... Was müssen Neu-Saarländer wissen?

Im letzten Jahr noch Au-Pair in Sydney (Australien), hat sich die 20-jährige Amélie jetzt das Saarland als neues Zuhause ausgesucht. Doch bis auf einige Treffpunkte in der Saarbrücker City weiß sie noch nichts über das Bundesland, das Essen, die Sprache und die Saarländer selbst. Kein Problem: 103.7 UnserDing-Moderator Jonas hilft ihr beim Ankommen und zeigt ihr das Wichtigste, um das Saarland schnellstmöglich kennenzulernen.

Die wichtigsten saarländische Wörter und Redensarten:

  • Unn? bedeutet so viel wie "Na, wie geht's?" oder "Na, was ist los?".
  • Ohleck! ist gleichbedeutend mit "Ohje!" oder "Ach, krass!".
  • Eijo! bedeutet "Ja!".
  • Einä! bedeutet "Nein".
  • Ne?! bedeutet "Nicht wahr?!".
  • Guu Morje! bedeutet "Guten Morgen".
  • Isch hann Huddel! bedeutet "Ich habe ein Problem/Probleme!".
  • Schammass bedeutet "Blödsinn".
  • Schwätze bedeutet "reden".
  • Awai bedeutet "jetzt".

Das Wichtigste aus der saarländischen Küche:

  • Dibbelabbes ist eine Kartoffelpfanne mit Eiern und Speck.
  • Hoorische/Stippscha sind Kartoffelknödel in schmaler Form.
  • Geheirade sind Mehlknödel und Kartoffeln gemischt.
  • Lyoner ist eine Fleischwurst.
  • Maggi ist eine Flüssigwürze.
  • Gruwespatze sind Schweineroularde mit Schinkenbrät.
  • "Rigatoni iwwabackt" sind Rigatoni-Nudeln mit Tomatensoße und Käse überbacken. Ein italienisches Gericht, das im Saarland als Streetfood oft und gern gegessen wird.
  • Mählknäpp sind Mehlknödel.
  • Gefillde sind gefüllte Kartoffelklöße.
  • Merguez sind scharfe Mettwürstchen. Ein französisches Gericht, das im Saarland oft und gern gegessen wird.